Wenn samstags ab 13 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden, sollte man sich nicht nur fragen, wie man mehr Menschen in die Innenstadt lockt. Man sollte sich vor allem fragen, warum sie überhaupt noch kommen sollten.
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Die Erlebnisaue in Dormagen – Luxusprobleme, während die wirklichen Probleme ungelöst bleiben?
Na klar, bei einem Projekt wie der geplanten Erlebnisaue werden Planungs- und Architekturbüros hellhörig. Schließlich geht es um ein gewaltiges Areal, umfangreiche Planungen und vermutlich jede Menge Geld, das investiert werden soll. Für die beteiligten Büros dürfte das Projekt durchaus attraktiv sein. Aber welchen konkreten Mehrwert hat es eigentlich für die Bürgerinnen und Bürger Dormagens?
WeiterlesenWenn Sicherheit teuer verkauft wird – oder: Dormagen und die Kunst der nachhaltigen Überhöhung
Man könnte meinen, Trödelmärkte seien Ort der Schnäppchenjagd und des Charmes der Stadtentwicklung. Doch am letzten Sonntag in Grevenbroich hat sich mir eine andere Lektion aufgedrängt: Sicherheit bei Veranstaltungen lässt sich auch ohne XXL-Budget anlegen – man muss nur die richtigen Polit-Großfinanzierer aus dem Hut zaubern, pardon, aus dem Etat ziehen. Grevenbroich zeigte: Es geht auch kostengünstig und eher wartungsfrei. In Dormagen hingegen schwebt man offenbar auf der sicheren Seite der “Wartungsintensiven und sehr teuren Variante” der Stadtabsicherung. Mission erfüllt, oder?
WeiterlesenStadt verschenkt Feuerwehrfahrzeug nach Chipata
Es ist schon verrückt, wie die Stadt Dormagen mit Equipment umgeht, das die Bürger durch Steuerabgaben finanziert haben. In der vergangenen Woche liest man noch davon, dass die Kitabeiträge um 30 Prozent erhöht werden, und wenige Tage später hört man, dass die Stadt 50.000 Euro verschenkt – zuzüglich einer Transfergebühr von rund 9.000 Euro. Man könnte sagen: Ein Schnäppchen, wenn man gern Geld aus dem Fenster wirft und die Bürgerinnen und Bürger dabei völlig entspannt zuschauen lässt.
WeiterlesenNeubau eines Sozialkaufhauses in Dormagen – Versunkene Millionen oder rein opportunistische Politik?
Es klingt wie eine falsche Frage in einer Wallet voll Schulden: Warum genau jetzt ein 5-Millionen-Euro-Neubauprojekt für ein Sozialkaufhaus in Dormagen, direkt gegenüber dem neu errichteten Tafel-Gebäude? Die Argumente klingen auf den ersten Blick sinnvoll – zusätzliche Einnahmen, sozialpolitische Wirkung, ein Standort, der Besuchern Parkplätze bietet –, doch hinter dem Vorhang lauert die unbequeme Gegenfrage: Woher kommt das Geld, und wem nützt diese Investition wirklich?
WeiterlesenDormagen dreht an der Gebührenschraube: Wer belastet hier wirklich die Bürger?
In Dormagen wird erneut an einer Schraube gedreht – diesmal nicht am Rad der Wirtschaft, sondern an der Tasche der Bürgerinnen und Bürger. Die Stadt plant scheinbar vor allem eine Erhöhung der Kita-Gebühren um bis zu 30 Prozent. Es soll vor allem die besser verdienenden treffen, sagt man, im Umkehrschluss wird es aber wieder einmal alle treffen, nur halt den einen mehr und den anderen weniger.
WeiterlesenKommentar: Wie viele Daten braucht Dormagen eigentlich noch?
Langsam drängt sich eine einfache Frage auf: Wie viele Daten müssen eigentlich noch gesammelt werden, bevor endlich etwas passiert? Hier der Artikel (leider Bezahlartikel): https://rp-online.de/nrw/staedte/dormagen/smart-city-dormagen-sensoren-messen-besucher-im-ring-center_aid-151676519
WeiterlesenDormagens Innenstadt: Vielfalt sieht anders aus
Wer durch die Dormagener Innenstadt schlendert, könnte den Eindruck gewinnen, dass es bei der Vergabe von Ladenlokalen nur eine Handvoll Geschäftsmodelle gibt. Kaum steht ein Laden leer, dauert es meist nicht lange, bis dort der nächste Barber-Shop, Friseursalon, Handyladen, Nagelstudio, Döner-Imbiss, eine Shisha-Bar oder – ganz aktuell – ein weiterer Dampfershop eröffnet.
WeiterlesenE-Scooter-Fahrtraining an Dormagens Schulen – sinnvolle Prävention oder Symbolpolitik?
Die Debatte um E-Scooter ist längst auch in Dormagen angekommen. Während die Zahl der Nutzer stetig wächst, nehmen bundesweit auch die Unfälle mit den elektrisch betriebenen Rollern zu. Vor diesem Hintergrund fordert die Zentrumspartei, an den weiterführenden Schulen in Dormagen verbindliche E-Scooter-Fahrtrainings einzuführen. Ziel ist es, Jugendliche frühzeitig für die Risiken im Straßenverkehr zu sensibilisieren und ihnen einen verantwortungsvollen Umgang mit den Fahrzeugen zu vermitteln.
WeiterlesenSchon witzig wie die sogenannten Demokraten das unterschiedlich sehen…
es ist schon bemerkenswert, welches demokratieverständnis in so einer (a)SPD herrscht. Man ist sich dort so richtig einig was die Deutschland Fahne angeht, in Düren jedenfalls. In Dormagen ist eine ach so demokratische (a)SPD strikt dagegen gewesen, als dieses Thema auf den Tisch kam, von der AfD. Vielleicht liegt es aber auch nur daran das es von den Demokraten der AfD kam…in Düren ist die SPD eben nicht so Hass zerfressen wie in Dormagen
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