Gneisenauplatz in Dormagen: 400.000 Euro für Ideologie statt Vernunft?

Die Stadt Dormagen plant die Umgestaltung des Gneisenauplatzes. Kostenpunkt: Rund 400.000 Euro Steuergeld. Begründet wird das Vorhaben unter anderem mit einer Verbesserung des Stadtklimas. Doch genau an dieser Stelle beginnt die eigentliche Diskussion.

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Digitalpark und KI-Kameratechnik: Viel Innovation, wenig sichtbarer Nutzen?

Seit Jahren setzt die Stadt Dormagen gemeinsam mit der SWD auf das Leitbild einer modernen, digital vernetzten Stadt. Seit der Gründung der SWD im Jahr 2017 wurden zahlreiche Projekte angestoßen, die Dormagen als innovativen Standort positionieren sollen. Dazu gehören unter anderem digitale Infrastrukturmaßnahmen, Datenerfassungssysteme und zuletzt auch der Einsatz moderner KI-gestützter Kameratechnik. Die zugrunde liegende Idee ist nachvollziehbar: Durch Digitalisierung sollen Prozesse effizienter gestaltet, die Lebensqualität verbessert und neue wirtschaftliche Impulse geschaffen werden.

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Sozialkaufhaus in Dormagen: Warum jetzt ein teurer Neubau?

Die Pläne für ein neues, zweistöckiges Sozialkaufhaus in Dormagen werfen Fragen auf. Grundsätzlich ist die Idee eines Sozialkaufhauses zu begrüßen. Solche Einrichtungen schaffen die Möglichkeit, gebrauchte Waren weiterzuverwenden, Menschen mit geringem Einkommen zu unterstützen und einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Doch die entscheidende Frage lautet: Warum soll dafür nun ein Neubau entstehen?

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Wieso Tabubruch???

Liebe Dormagenerinnen und Dormagener,

ich kann nachvollziehen, dass politische Diskussionen emotional geführt werden. Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann, ist, warum ein Antrag, der potenziell Vorteile für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die Stadt Dormagen bringen könnte – etwa durch die umweltfreundliche Nutzung und Weiterverwertung von Abwärme – allein aufgrund seiner Herkunft zum Tabu erklärt wird.

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Gemeindekongress 2026: Kommunen am finanziellen Abgrund – und niemand will es gewesen sein

Die Warnsignale lagen längst offen auf dem Tisch. Wer die Veröffentlichungen und Newsletter des Städte- und Gemeindebundes NRW aufmerksam gelesen hatte, konnte kaum zu einem anderen Schluss kommen: Die finanzielle Lage der Kommunen steuert mit voller Geschwindigkeit auf eine Wand zu. Förderprogramme wackeln, Haushalte geraten unter Druck, Investitionen werden zunehmend zum Risiko.

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Förderstopp für das Leibniz-Gymnasium: Wirklich eine Überraschung?

Die Nachricht aus Düsseldorf sorgt in Dormagen derzeit für große Empörung: Das Förderprogramm, aus dem die Sanierung des Leibniz-Gymnasiums finanziert werden sollte, wird vom Land NRW eingestellt. Politik und Verwaltung zeigen sich schockiert – doch wer die finanzielle Entwicklung in Bund und Ländern aufmerksam verfolgt, für den kommt diese Entscheidung alles andere als überraschend.

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Enteignung durch die Hintertür…

Liebe Dormagener Bürger,

dass unserer Dorfpresse zu diesem Thema nichts Besseres einfällt, war leider absehbar. Eine drastische Steuererhöhung wird plötzlich als „Werkzeug gegen Spekulation am Wohnungsmarkt“ verkauft. Früher nannte man so etwas schlicht Enteignung durch die Hintertür…

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Kalte Enteignung von hinten durch die Brust…

Dormagen – erneut schlägt die Stunde der Verlautbarungen aus dem Rathaus, die vorgeben, dem Gemeinwohl zu dienen, doch in der Praxis vor allem die Bürgerinnen und Bürger mit zusätzlicher Last belasten. Die Einführung der Grundsteuer – C wird von der Verwaltung als Instrument zur Haushaltskonsolidierung präsentiert – doch hinter der Propagandafassade verbergen sich Zweifel an Sinn, Zweck und Fairness dieses Vorhabens. Vor allem sollte man ganz genau beobachten, welche Parteien diesem perversen Vorhaben zustimmen im Stadtrat.

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