Der Hauptausschuss der Stadt Dormagen hat beschlossen, ein ausgemustertes Feuerwehrfahrzeug an eine Gemeinde in Afrika zu verschenken. Nach Angaben der Stadtverwaltung hätte das Fahrzeug trotz seiner Abschreibung noch einen Verkaufserlös von rund 50.000 Euro erzielen können. Hinzu kommen etwa 9.000 Euro für den Transport. In Summe geht es also um einen Gegenwert von nahezu 60.000 Euro.
Die eigentliche Frage lautet deshalb: Kann sich eine finanziell angeschlagene Kommune eine solche Großzügigkeit überhaupt leisten?
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