Frage an Friedrich Merz…sehr geil geschriebener Brief an Fritze Merz

ein sehr geiler Brief an Fritze Merz, gelesen und gefunden bei Facebook

Herr Bundeskanzler der zweiten Wahl,

erlauben Sie mir eine Frage. Ganz direkt. Ohne das diplomatische Weichspülprogramm, das Sie und Ihresgleichen so lieben.

Wann genau eigentlich haben Sie entschieden, dass die Menschen in diesem Land nur noch eine Ressource sind? Etwas, das man auspresst, erzieht, maßregelt – aber ganz sicher nicht mehr ernst nimmt.

Menschen, die morgens aufstehen.

Die arbeiten.

Die Steuern zahlen.

Und die zusehen müssen,

wie sie trotz Leistung immer weiter abrutschen.

Und dann setzen Sie noch einen drauf.

Aus Ihren Reihen kommt ernsthaft die Behauptung,

die Menschen in diesem Land seien „zu lange krank“.

Als wäre Krankheit eine Freizeitentscheidung.

Als wäre ein kaputter Rücken nach dreißig Jahren Maloche

oder ein Burnout nach jahrelangem Druck

ein Zeichen von Faulheit.

Wen dieses Land physisch und psychisch verschleißt,

dem unterstellen Sie am Ende auch noch Arbeitsverweigerung.

Das ist nicht nur falsch.

Das ist menschlich verkommen.

Schauen wir uns Ihre eigenen Zahlen an.

Bundesbehörden: im Schnitt rund 21 Krankheitstage im Jahr.

Deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt.

Und die Krönung?

Die Verwaltung des Deutschen Bundestages selbst –

also genau dort, wo die moralischen Zeigefinger erhoben werden –

liegt bei fast 23 Tagen.

Im geschützten Raum der Macht gönnt man sich also mehr Auszeiten

als jenen, denen man gleichzeitig mangelnde Moral vorwirft.

Reden wir über Effizienz.

Rund fünf Millionen Menschen arbeiten inzwischen im öffentlichen Dienst.

Die Personalausgaben des Staates verschlingen jedes Jahr

einen dreistelligen Milliardenbetrag.

Bei einem Steueraufkommen von fast einer Billion Euro

fließt ein gewaltiger Teil in Verwaltung, Apparate

und einen Staatskörper,

der sich zunehmend nur noch mit sich selbst beschäftigt.

Die Frage ist berechtigt:

Arbeitet dieser Moloch überhaupt noch für das Land –

oder arbeitet er längst gegen jene,

die ihn finanzieren?

Denn was beim Volk ankommt, ist eindeutig:

Arbeitet mehr.

Zahlt mehr.

Haltet den Mund.

Und wenn ihr nicht mehr könnt,

dann seid ihr eben selbst schuld.

Steuern die wir bezahlen dürfen, sind eine endlose Kette staatlicher Zugriffe.

Und wofür?

Für ideologische Prestigeprojekte?

Für Milliardenüberweisungen ins Ausland,

während hier Schulen verfallen,

die Infrastruktur zerbricht

und Menschen Angst vor der nächsten Stromrechnung haben?

Das ist keine Politik fürs Volk mehr, Herr Merz.

Das ist Raubbau.

Selbstinszenierung.

Macht ohne Verantwortung.

Aber das Schlimmste, Herr zweite Wahl Bundeskanzler, ist der Verrat an Ihrem Wort.

Kaum war die Tinte auf den Stimmzetteln trocken, kaum war die Wahl gewonnen, da fielen Ihre Versprechen wie Kartenhäuser in sich zusammen. Was Sie gestern noch feierlich zugesichert haben, ist heute nicht einmal mehr eine Randnotiz wert.

Man wird Sie nicht als den Kanzler der Erneuerung in Erinnerung behalten, sondern als den Kanzler, der das Vertrauen in die Demokratie durch einen beispiellosen Wortbruch pulverisiert hat.

Sie gehen als der verlogenste Kanzler in die Geschichte ein, den dieses Land je am Kabinettstisch dulden musste.

Hören Sie auf, sich als Vormund der Bürger aufzuspielen.

Als Richter.

Als moralische Elite.

Das sind Sie nicht.

Sie sind ein Angestellter.

Durch Postengeschacher ins Amt gekommen,

vom deutschen Volk bezahlt

und dem deutschen Volk verpflichtet.

Nicht Konzernen.

Nicht Lobbyisten.

Nicht fremden Ländern wie der Ukraine.

Statt die eigene miserable Leistung zu reflektieren,

treten Sie nach unten.

Auf jene, die versuchen,

in diesem System überhaupt noch zu überleben.

Ich sage es Ihnen klar und ohne Pathos:

Wir durchschauen dieses Spiel.

Wir haben genug.

Es reicht. Sie sind ihres Postens unwürdig!

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