Hallo zusammen,
wie mir gestern zu Ohren gekommen ist, soll der Grund dafür, dass wir unsere Alice Weidel Fanclub Dormagen, so wie AfD Veranstaltungen nicht mehr im Ratskeller durchführen können, darin liegen, dass sich einige Personen aus dem Umfeld von SPD und Grünen darüber beschwert haben. Angeblich wurde dem Wirt signalisiert, dass der Ratskeller boykottiert werde, falls dort weiterhin Veranstaltungen der AfD oder Treffen des Alice-Weidel-Fanclubs stattfinden.
Sollte das tatsächlich der Grund sein, finde ich dieses Verhalten sehr enttäuschend. Gerade in der heutigen Zeit, in der viele Gastronomen wirtschaftlich zu kämpfen haben und auf jeden Gast angewiesen sind, halte ich es für den falschen Weg, Druck auf einen Wirt auszuüben, weil einem die politische Ausrichtung einzelner Gäste oder Veranstalter nicht gefällt.
Ich habe mich immer dafür eingesetzt, Menschen unabhängig von ihrer politischen Einstellung respektvoll zu begegnen. In unserer Gruppe habe ich niemanden ausgeschlossen – egal ob jemand der SPD, den Grünen oder einer anderen Partei angehört. Deshalb finde ich es bedauerlich, wenn anderen diese Offenheit nicht entgegengebracht wird.
Ich werde diese Entwicklung nicht einfach hinnehmen und mich weiterhin für einen fairen und respektvollen Umgang einsetzen. Politische Meinungsverschiedenheiten sollten nicht dazu führen, dass Gastwirte unter Druck gesetzt oder Menschen aufgrund ihrer politischen Überzeugung von Veranstaltungen ausgeschlossen werden.
Und genau das ist das, was die etablierten Parteien bis heute offenbar nicht verstehen: Ausgrenzung führt nicht dazu, dass Menschen ihre Überzeugungen aufgeben. Im Gegenteil – viele fühlen sich dadurch in ihrer Haltung nur noch bestärkt.
Wer glaubt, politische Meinungen durch Ausgrenzung oder Druck verdrängen zu können, erreicht oft das Gegenteil. Wir werden deshalb nicht aufgeben, sondern unseren Weg weiterhin im Rahmen der demokratischen Regeln gehen. Einschüchterungsversuche ändern nichts an unseren Überzeugungen – sie stärken vielmehr den Zusammenhalt derjenigen, die sich davon betroffen fühlen.