Pressemitteilungen aus dem Rathaus

aktuelle Meldungen der Stadt-Dormagen

Mehr als zehn Jahre lang war er Denkmalpfleger für Gohr und hat viele Führungen, Beratungen und Verschönerungsprojekte in seinem Heimatort ermöglicht. Im Kulturausschuss am 18. Februar wurde Manfred Stefer unter großem Beifall aus seinem Ehrenamt für die Stadt verabschiedet. Er legte diese Tätigkeit in jüngere Hände: Die Architektin Benita Weidhaas wurde vom Kulturausschuss einstimmig zur Nachfolgerin bestellt, nachdem Stefer sie im Vorfeld schon mit allen Denkmälern vor Ort vertraut gemacht hatte. Freuen können sich die Gohrer auf zwei Projekte, die auch durch den persönlichen Einsatz von Stefer in den kommenden Monaten noch verwirklicht werden. So stellt der Heimat- und Geschichtsverein Gohr eine historische Schwengelpumpe am Brunnen vor dem Pfarrhaus wieder auf und das Grateskreuz aus dem Jahr 1893 wird im Norden des Stadtteiles liebevoll restauriert.

Ein großer Dank galt in der Ausschusssitzung ebenso Karl-Heinz Stumps, der sich nach langjährigem Einsatz als Denkmalpfleger in Zons verabschiedete. Da er nicht anwesend sein konnte, wird er noch zu einem späteren Zeitpunkt geehrt. Seine Nachfolge übernimmt Gerd Bock, der vielen Zonserinnen und Zonsern unter anderem als Organisator des großen Heimatabends zum 650-jährigen Stadtjubiläum bekannt ist. Weiterhin als Denkmalpfleger stehen Eduard Breimann, Norbert Grimbach, Eberhard Kleinebude, Hermann Kienle und Hans-Josef Schlömer der Stadt zur Verfügung. Sie wurden vom Kulturausschuss erneut für fünf Jahre in ihr Ehrenamt berufen.

Bildhinweis: Der Vorsitzende des Kulturausschusses, Joachim Fischer (2.v.l.), gratuliert Manfred Stefer (Mitte) für dessen langjährige Tätigkeit. Benita Weidhaas und Gerd Block (r.) wurden zu neuen Denkmalpflegern ernannt.

Der mobile Altpapiercontainer der EGN ist am Samstag, 1. März, an folgenden Standorten in Dormagen zu finden:

Schützenplatz in Dormagen-Mitte von 8 bis 9 Uhr,

Rheintorplatz in Zons von 9.30 bis 10.30 Uhr,

Sportparkplatz in Stürzelberg von 10.45 bis 11.45 Uhr,

Parkplatz der Gesamtschule in Nievenheim von 12.30 bis 13.30 Uhr,

Schützenplatz in Hackenbroich von 13.45 bis 14.45 Uhr.

Die Verwaltung hat zu Beginn dieser Woche an der Regenbogenschule in Rheinfeld, der Friedrich-von-Saarwerden-Schule in Zons und am Bettina-von-Arnim-Gymnasium die neu installierten Videoüberwachungssysteme in Betrieb genommen. Die Maßnahme, die zunächst als Pilotprojekt an den drei ausgewählten Standorten umgesetzt wird, dient der Prävention von Einbruchdiebstählen und Vandalismusfällen, die in den vergangenen Jahren vermehrt aufgetreten sind – insbesondere außerhalb der regulären Schulzeiten.

„Im Vorfeld haben wir sorgfältig geprüft, ob alternative Sicherheitsmaßnahmen wie der verstärkte Einsatz von Sicherheitspersonal, eine verbesserte Beleuchtung oder Alarmanlagen gleichermaßen effektiv wären. Nach umfassender Abwägung ist die Videoüberwachung das am besten geeignete und verhältnismäßigste Mittel zur Erhöhung der Sicherheit“, sagt Daniela Winter, Leiterin des städtischen Eigenbetriebs.

Die Überwachung erfolgt ausschließlich außerhalb der Schul- und Nutzungszeiten, sobald die Schulhöfe abgeschlossen sind. Auch an Wochenenden wird die Videoüberwachung aktiviert. Die Überwachung ist auf das eingefriedete Schulgelände beschränkt. Wohngebiete oder angrenzende private Flächen werden nicht erfasst. Die betroffenen Schulstandorte wurden mit Hinweisschildern ausgestattet, um auf die Videoaufzeichnungen hinzuweisen. Die Stadtverwaltung wird die Wirksamkeit der Videoüberwachung regelmäßig überprüfen und in enger Abstimmung mit den Schulen evaluieren. Für alle drei Standorte belaufen sich die Gesamtkosten auf ca. 50.000 Euro inkl. Wartung und der Aufschaltung auf eine Notrufleitstelle für 36 Monate. Hintergrund der Maßnahme war ein politischer Beschluss, weitere Sicherheitsmaßnahmen zur Eindämmung von Vandalismus und Einbruchdiebstählen an Schulen zu prüfen und umzusetzen.

Die Stadtverwaltung Dormagen, das Bürgeramt sowie die Stadtbibliothek sind an Weiberfastnacht, Donnerstag, 27. Februar, geschlossen. Nur die Infotheke hat bis 10 Uhr geöffnet. Das Stadtbad „Sammys“ schließt um 14 Uhr. Die Römer Therme hat wie gewohnt geöffnet.

Am Samstag, 1. März, und Sonntag, 2. März, sind die gesamte Verwaltung und die Stadtbibliothek geschlossen. Die Bäder haben zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

Rosenmontag, 3. März, sind die gesamte Verwaltung, die Stadtbibliothek, das Stadtbad „Sammys“ und die Römer Therme geschlossen.

Am Freitag, 28. Februar, sowie ab dem 4. März gelten wieder die gewohnten Öffnungszeiten.

Zum Gedenken an die Befreiung Dormagens durch die Alliierten am 5. März 1945 lädt die Stadt Dormagen für Aschermittwoch alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Gedenkfeier in der Stadtbibliothek ein. Anschließend wird bei einer Gedenkstunde ein Kranz vor dem Historischen Rathaus niedergelegt. Auch die U.S. Army wird hier voraussichtlich durch eine „Color Guard“ vertreten sein. In diesem Jahr jährt sich das Kriegsende in Dormagen zum 80. Mal.

Beginn der Veranstaltung in der Stadtbibliothek am Helmut-Schmidt-Platz ist um 10 Uhr. Nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Erik Lierenfeld wird Kreisarchivar Dr. Stephen Schröder eine Gedenkansprache halten. Im Anschluss wird es einen Film- und Wortbeitrag von Schülerinnen und Schüler des Norbert-Gymnasiums in Knechtsteden geben. Zudem wird der Bürgermeister den Zeitzeugen Nikolaus Schmitz interviewen, der einige persönliche Eindrücke aus der Zeit des Nationalsozialismus schildern wird. Der Dormagener Dokumentarfilmer Egmond Worms wird darüber hinaus einen kurzen Film präsentieren.

Nach der Veranstaltung in der Stadtbibliothek ist ab ca. 11.15 Uhr ein Gedenken inklusive einer Kranzniederlegung vor dem Historischen Rathaus geplant. Neben einem Redebeitrag von Bürgermeister Erik Lierenfeld wird es Wortbeiträge von Schülerinnen und Schülern der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule und des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums sowie ein ökumenisches Friedensgebet geben. Musikalisch begleitet wird die Gedenkstunde vom Musiker Emanuel Dähn auf der Trompete.

An Weiberfastnacht, 27. Februar, befindet sich Dormagens Rathausplatz wieder fest in Narrenhand. Bereits ab 10.30 Uhr können sich die Fastelovendsjecken dort bei der Straßenkarnevalseröffnung warm schunkeln. Auf der Bühne treten die Karnevalsgesellschaften aus Dormagen-Mitte, Delhoven, Delrath, Hackenbroich, Gohr, Stürzelberg und Zons auf. Sie sorgen mit ihren Tanzcorps und Musikeinlagen für Stimmung.

Auch die meisten Tollitäten aus dem Stadtgebiet werden auftreten. Pünktlich um 11.11 Uhr gibt Bürgermeister Erik Lierenfeld den Stadtschlüssel an die Narren ab. Bis etwa 13 Uhr dauert das Programm, das vom städtischen Fachbereich Bürger- und Ratsangelegenheiten in Zusammenarbeit mit den Karnevalsgesellschaften organisiert wird. Die musikalische Begleitung übernimmt der Zonser Peter Pick, Moderator ist Michael Dries.

Estelle Günther und Greta Hoffsümmer zupfen an ihren Saiten und es erklingt das „Divertimento Brasileiro“ von Joep Wanders. Es ist eins der vier Stücke, das die beiden Neunjährigen für den Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ einstudiert haben. Dort lieferten die beiden Dormagenerinnen als Gitarrenduo ihre Bestleistungen ab und erzielten mit 24 Punkten einen sehr guten 1. Preis. Damit sind sie zwei von 18 Mädchen und Jungen der Musikschule Dormagen, die an dem Wettbewerb teilgenommen haben. Und nicht nur das: Alle Dormagener Teilnehmenden erzielten hervorragende Ergebnisse: Jeder und jede von ihnen erreichte den 1. Preis.

Zehn von ihnen gelang zudem der Sprung in die nächste Runde. Duy Anh Nguyen (gemeinsam mit Gaststudent Wentian Wang als Gitarrenduo), Annabelle Libertus, Emily Libertus, Julius Mertens und Peter Tischtau (Zupfensemble), Nihal Rapp (Gesang Pop), Amilia Mertens und Greta Wang (Duo: Klavier und Querflöte) sowie Leticia Braun und Maximilian Heuwinkel (Duo: Klavier und Querflöte) qualifizierten sich für den Landeswettbewerb vom 21. bis 25. März in Essen. Auch Estelle und Greta hätten sich mit ihrem Ergebnis qualifiziert. Allerdings dürfen am Landeswettbewerb nur Nachwuchstalente teilnehmen, die mindestens zehn Jahre alt sind.

„Estelle und Greta haben seit Monaten viel geübt und beim Regionalwettbewerb ihren besten Auftritt als Duo hingelegt – noch besser als in den Proben“, freut sich ihr Gitarrenlehrer Daniel März. Seit vergangenen Sommer ließ sie der Koordinator für „Jugend musiziert“ die vier Stücke gemeinsam proben. „Am Anfang war es schwer, synchron zu spielen und auf die andere Gitarre zu hören“, sagt Greta, „aber es wurde schnell leichter.“

Die zwei Mädchen freundeten sich an und freuten sich auf den gemeinsamen Unterricht einmal pro Woche. Darüber hinaus übten beide täglich rund 30 Minuten jede für sich zu Hause. Seit rund 2,5 Jahren spielen beide nun Gitarre und haben in der Zeit viel gelernt. Daniel März erkannte ihr Talent und sprach sie vergangenes Jahr auf „Jugend musiziert“ an. Beide waren schnell begeistert und sagten zu. Mit Erfolg.

Während Greta zunächst Blockflöte lernte, bevor sie sich für die Gitarre entschied, wollte Estelle immer Gitarre spielen lernen. In ihrer Familie ging es stets musikalisch zu. „Mein Opa hat gerne auf seinem Akkordeon gespielt. Das fand ich so schön, weshalb ich auch ein Instrument spielen lernen wollte. Jetzt kann ich Opa etwas vorspielen. Und er freut sich immer darüber.“ Auch Greta liebt es, die Saiten des Musikinstruments zu zupfen. „Ich spiele gerne einfach drauf los, ganz ohne Noten“, sagt die Neunjährige.

Wer Greta und Estelle spielen sehen möchte, hat am 13. Juni beim Jubiläumsfestival des Kulturhauses mit Spanischen Abend anlässlich des 50. Stadtjubiläums die Möglichkeit dazu. Darüber hinaus treten die beiden auch bei den „Zupf-Vorspielen“ der Musikschule Dormagen auf.

„Wenn sie so fleißig weiterspielen und auch in den kommenden Jahren an ,Jugend musiziert‘ teilnehmen möchten, werden sie zukünftig sehr gute Chancen haben, ebenfalls am Landeswettbewerb teilnehmen zu dürfen“, sagt März.


Hintergrund:
„Jugend musiziert“ wurde erstmals 1963 veranstaltet und ist der größte Musikwettbewerb weltweit. Seit Beginn haben mehr als eine halbe Million Kinder und Jugendliche daran teilgenommen. Veranstaltet wird „Jugend musiziert“ vom Deutschen Musikrat, die Schirmherrschaft hat der Bundespräsident. Die kommunalen Musikschulen Neuss, Dormagen, Meerbusch und Rhein-Kreis-Neuss richten den Wettbewerb jährlich abwechselnd reihum aus. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert den Wettbewerb gemeinsam mit den Kommunen und den Sparkassen.

In vier Tagen findet die Bundestagswahl statt. Somit haben alle wahlberechtigten Dormagenerinnen und Dormagener noch bis Freitag, 15 Uhr, die Möglichkeit, vorab ihre zwei Stimmen per Briefwahl im Wahlamt abzugeben. Wer seine Briefwahlunterlagen noch zu Hause hat, sollte diese bis spätestens Sonntag, 18 Uhr, selbst in den Behördenbriefkasten am Neuen Rathaus einwerfen.

Für die Briefwahl hat das Wahlamt der Stadt Dormagen diese Woche noch geöffnet. Es befindet sich in den alten Räumlichkeiten des Bürgeramtes im Erdgeschoss des Neuen Rathauses, Paul-Wierich-Platz 2. Die Öffnungszeiten sind:

Donnerstag             von 14 bis 18 Uhr
Freitag                    von 8.30 bis 12 Uhr sowie 13 bis 15 Uhr

Zudem sind alle weiteren wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, am Sonntag, 23. Februar, in ihrem Wahllokal ihre Stimmen abzugeben. Das jeweilige Wahllokal ist auf der Wahlbenachrichtigung angegeben. Zudem können sich die Bürgerinnen und Bürger die Wahllokale über den Wahllokalfinder auf der städtischen Homepage unter www.dormagen.de/rathaus-online/politik-wahlen anzeigen lassen.


Die vorläufigen Hochrechnungen sind am Sonntag ab 18 Uhr im Internet unter

https://tinyurl.com/bundestagswahlen2025  abrufbar.

Zahlen, Daten, Fakten
Stimmen Bei der kommenden Bundestagswahl sind rund 47.000 Wählerinnen und Wähler in Dormagen stimmberechtigt.
Anteil Bei der Bundestagswahl 2021 haben von 36.453 Wählerinnen und Wählern 17.511 per Briefwahl gewählt. Das entspricht rund 48 Prozent. Bei der Kommunalwahl 2020 waren es rund 43 Prozent.

Angesichts des eklatanten Fachkräftemangels und der damit verbundenen Belastungen in den Kindertagesstätten startet die Stadt Dormagen ein richtungsweisendes Pilotprojekt. Ziel ist es, die Betreuungssituation in städtischen Kitas grundlegend zu verbessern. Im Gegensatz zur aktuellen Strategie der Landesregierung, die auf eine Erhöhung der Kinderzahlen pro Betreuungsperson setzt, verfolgt Dormagen einen komplett gegensätzlichen Ansatz: Die Gruppenstärke der Kinder soll um rund 20 Prozent reduziert werden. Unabhängig vom Pilotprojekt erhalten weiterhin alle Kinder einen Kitaplatz, die Bedarf haben.

„Wir haben erkannt, dass der Bildungsauftrag unserer Kitas unter den aktuellen Bedingungen kaum noch erfüllt werden kann“, erklärt Bürgermeister Erik Lierenfeld, der selbst vor einigen Monaten in einer Kita hospitiert hat. „Die Mitarbeitenden sind überlastet, krankheitsbedingt fallen viele für längere Zeit aus. Die Kinder werden, wenn es schlecht läuft, weniger pädagogisch gefördert und es kommt zu einer reinen Verwahrung von Kindern, vor allem bei der neuesten Idee der Landesregierung NRW. So kann es nicht weitergehen. Mit diesem Pilotprojekt wollen wir wieder Qualität und Verlässlichkeit in die Betreuung bringen. Wir schlagen hier einen gänzlich anderen Weg ein als die Landesregierung.“

Das Pilotprojekt sieht vor, die Kinderzahl je Gruppe im Ü3-Bereich von derzeit 20 bis 22 Kindern auf 15 bis 17 Kinder und im U3-Bereich von zehn auf acht Kinder zu reduzieren. Dadurch soll das Verhältnis zwischen Mitarbeitenden und Kindern verbessert werden. Der Ansatz verspricht Entlastung für das pädagogische Personal, eine geringere Krankheitsquote und damit eine stabilere Betreuungssituation.

„Während das Ministerium meint, eine Fachkraft für 60 Kinder sei eine Lösung, halten wir das für völlig realitätsfern und untragbar“, betont Thomas Rütten, Leiter des Produktbereichs Tagesbetreuung für Kinder. „Das Kindeswohl bleibt dabei auf der Strecke. Kleinere Gruppen bieten dagegen eine echte Chance, damit Kinder entspannter und gezielter lernen können.“

Neben der Entlastung des Personals erwartet sich die Stadt von dem Pilotprojekt eine deutlich höhere Zuverlässigkeit bei den Betreuungszeiten. Gruppenschließungen sollen durch die geringere Kinderzahl seltener bis gar nicht mehr nötig sein. Das Projekt wird ab 1. August 2025 über ein Jahr hinweg in den städtischen Kitas erprobt und eng begleitet. Alle relevanten Daten werden systematisch ausgewertet und es soll Abfragen bei Eltern und Personal zur Pilotphase geben. Sollte der Ansatz erfolgreich sein, ist eine Ausweitung auf alle Kitas in Dormagen, unabhängig vom Träger, denkbar. „Wir wissen, dass dieser Schritt mutig ist“, so Lierenfeld abschließend. „Aber wenn wir die Situation in unseren Kitas nachhaltig verbessern wollen, müssen wir jetzt mit neuen und innovativen Ideen handeln. Ich würde mich freuen, wenn sich darauf ein weiterer Baustein des Dormagener Modells entwickelt, der wieder landesweit ausgerollt werden kann – natürlich mit finanzieller Unterstützung des Landes, da wir jetzt wieder einmal in Vorleistung gehen.“

Mit der Inbetriebnahme eines neuen Großtanklöschfahrzeugs (GTLF) setzt die Feuerwehr Dormagen neue Maßstäbe in der Brandbekämpfung. Seit einigen Tagen hat die Ausbildung auf dem neuen Fahrzeug begonnen. In Kürze wird es in den Einsatzbetrieb übergeben. Das 26 Tonnen schwere Fahrzeug verfügt über drei Achsen und eine Motorleistung von 460 PS. Es führt 8.000 Liter Löschwasser, 500 Liter Schaummittel und 500 kg Löschpulver mit. Die leistungsstarke Pumpe fördert 5.500 Liter pro Minute bei 12 bar, während der Frontwerfer 2.500 Liter und der auf einem Hubpodest montierte Dachwerfer 4.500 Liter pro Minute abgeben könnten. Damit ist es das leistungsstärkste Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Dormagen.

Das Fahrzeug ersetzt ein rund 20 Jahre altes Tanklöschfahrzeug sowie einen über 25 Jahre alten Abrollbehälter. Ein Abrollbehälter ist ein austauschbarer Container, der je nach Einsatzart mit unterschiedlichen Materialien oder Ausrüstungen beladen wird. Er wird auf ein Trägerfahrzeug aufgezogen, was jedoch mehrere Minuten in Anspruch nehmen kann. „Durch diese innovative Zusammenführung zweier technischer Geräte auf ein Fahrzeug können zukünftig sowohl Stellplatzkapazitäten als auch finanzielle Mittel eingespart werden“, betont Wehrleiter Bernd Eckhardt.

Die Abteilung Technik der Feuerwehr Dormagen hat das Fahrzeug eigens konzipiert, um insbesondere auf die zunehmenden Herausforderungen der Löschwasserversorgung zu reagieren. „Der Rückbau von Hydranten und die sinkende Leistungsfähigkeit der bestehenden Wasserentnahmestellen erforderten neue Konzepte. Zudem war das Löschmittel-Pulver bisher nur auf einem Abrollbehälter verfügbar, der erst zeitaufwendig auf ein Fahrgestell verladen werden musste. Mit dem neuen GTLF steht dieses nun unmittelbar für den Einsatz bereit, wodurch im Ernstfall wertvolle Minuten eingespart werden“, erklärt Eckhardt. Das innovative Konzept fand bereits überregionale Beachtung: Die Feuerwehr Meerbusch nutzt die Dormagener Ausschreibung als Grundlage für ein bauähnliches Fahrzeug. Damit wird das GTLF in Zukunft nicht das einzige seiner Art im Rhein-Kreis Neuss bleiben.

Feuerwehr-Dezernent Dr. Torsten Spillmann betont die Bedeutung der Anschaffung: „Mit diesem modernen Fahrzeug investieren wir gezielt in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Die verbesserte Löschwasserversorgung und die schnelle Einsatzbereitschaft des GTLF sind entscheidende Vorteile für eine effektive Brandbekämpfung.“

Das Fahrzeug wurde von der Firma Rosenbauer in Leonding (Österreich) ausgebaut und ist künftig auf der Feuerwache an der Kieler Straße stationiert. Die Anschaffungskosten inklusive der umfangreichen Beladung belaufen sich auf rund 750.000 Euro. Für alle Blaulichtfotografen und interessierten Bürgerinnen und Bürger gibt es eine Gelegenheit, das neue Fahrzeug aus nächster Nähe zu betrachten: Im Rahmen des „Tag der Feuerwehr“ zur Eröffnung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Stürzelberg an der Bahnstraße kann das GTLF am 25. Mai ab 13 Uhr besichtigt werden. Aufgrund begrenzter Kapazitäten bittet die Feuerwehr Dormagen darum, von individuellen Fotoanfragen im Vorfeld abzusehen.

Auch in diesem Jahr ziehen wieder die Karnevalszüge um die Dormagener Häuser. Ab Samstag, 1. März, heißt es für die Karnevalistinnen und Karnevalisten in den Dörfern „Alaaf, Helau und Bösch Bösch“. Dies sind die Termine für die Umzüge:


Samstag, 1. März:

Dormagen Mitte (14 bis 17 Uhr)
Schützenplatz – Walhovener Straße – Krefelder Straße – Weingartenstraße – Florastraße – Friedrich-Ebert-Straße – Vom-Stein-Straße – Langemarkstraße – Nettergasse – Frankenstraße – Europastraße – Kölner Straße

Delrath (14 bis 16.30 Uhr)
Im Grund – Gabrielstraße – Am Dreieck – Wilhelm-Zaun-Straße – Henri-Dunant-Straße – Heckmannstraße – Balgheimer Straße – Johannesstraße – Hüttenstraße – Mittelstraße – Gabrielstraße – Dorfplatz

Sonntag, 2. März:

Hackenbroich (10.30 bis 13.00)
Stommelner Straße – Salm-Reifferscheidt-Allee – Sinnersdorfer Straße – Dormagener Straße – Claudiusstraße – Schwiedessenstraße – Winand-Lukas-Straße – Wieskirchenstraße – Dormagener Straße – Dorfstraße – Stommelner Straße

Stürzelberg (14 bis 16 Uhr)
Schulstraße – Lindenstraße – Feldstraße – Uedesheimer Straße – Himmelgeister Straße – Delrather Straße – Feldstraße – Biesenbachstraße – Schulstraße

Straberg (14 bis 16 Uhr)
Waldstraße – Winand-Kayser-Straße – Linden-Kirch-Platz Süd – Horremer Straße – Donatusstraße – Blumenstraße – Schützenstraße – Norbertstraße – Mühlenbuschweg – Linden-Kirch-Platz Nord

Delhoven (14 bis 17 Uhr)
Josef-Steins-Straße – Klosterstraße – Hauptstraße – Holzweg – Josef-Steins-Straße

Nievenheim (14.30 bis 17 Uhr)
Bismarckstraße – Neusser Straße – Am Mühlenpfad – Am Krausberg – Hindenburgstraße – In Ückerath – Dantestraße – Gerhard-Hauptmann-Straße – Auf der Hardt – In Ückerath – Hindenburgstraße bis Gaststätte Robens

Montag, 3. März:

Zons (14 bis 16 Uhr)
Rheintorvorplatz – Herrenweg – Parkstraße – Deichstraße – Nesselrodestraße – Saarwerdenstraße – Stürzelberger Straße – Deichstraße – Schloßstraße – Rheinstraße – Turmstraße – Grünwaldstraße – Schloßstraße – Rheinstraße – Rheintorvorplatz

Gohr (13 bis 18 Uhr)
Kirchplatz – Kirchstraße – Kesselstraße – Broicher Dorfstraße – Am Bergerhof (Bushaltestelle) – Bergheimer Straße bis zum Kapellchen – Broicher Dorfstraße bis Lindenhof Ab 14.00 Uhr: Broicher Dorfstraße – Kesselstraße – Kirchstraße – Kirchplatz – Odilienstraße – Am Kamp – Karl-Küffler-Straße – Odilienstraße – Bergheimer Straße – Bruderschaftsweg – Schützenplatz – Bergheimer Straße – Kurgrenzweg – Kesselstraße – Broicher Dorfstraße bis Lindenhof

Bereits seit über zehn Jahren nimmt die integrative Kindertagesstätte an der Salvatorstraße am städtischen Frühjahrsputz teil. Rund 25 bis 30 Kinder sammeln Jahr für Jahr den Müll auf den Straßen, Wegen und Feldern des Ortsteils. Mit Eimern, Zangen und Mülltüten ausgestattet ziehen die Kita-Kids bereits am Freitag, 14. März, einen Tag vor dem eigentlichen Frühjahrsputz, durch Nievenheim und sorgen für eine saubere Umgebung ihrer Kita.

Der Mängelmelder der Stadt Dormagen wird von den Bürgerinnen und Bürgern aktiv genutzt. Insgesamt 2.747 Fälle wurden im Jahr 2024 gemeldet. Das sind rund 500 Meldungen mehr als noch im Jahr 2023. Am häufigsten wurden Fälle von illegalem Müll, Beschwerden über Grünflächen sowie Schäden an Straßen oder Fußwegen im Mängelmelder erfasst. Auch das Internetportal www.sags.dormagen.de hat sich gut etabliert.

„Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sind sehr aufmerksam und helfen uns, unsere Stadt sauber und lebenswert zu erhalten. Sie sind die Augen und Ohren in unserer Stadt, sie bekommen viel mit. Deshalb sind wir allen Bürgerinnen und Bürgern dankbar, die uns auf Missstände hinweisen“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Die Bearbeitungszeit eines Falls betrug im vergangenen Jahr in der Regel drei bis zehn Tage. Bis auf wenige Ausnahmen konnten alle Fälle gelöst werden. Zu den 29 nicht bearbeiteten Meldungen zählen unter anderem welche mit ungenauen Ortsangaben oder Meldungen von wildem Müll auf privatem Gelände. Rund 250 Fälle fielen nicht in die Zuständigkeit der Stadt Dormagen und wurden weitergeleitet an beispielsweise den Revierförster, Straßen NRW, den Rhein-Kreis Neuss und weitere. In diesen Fällen erfolgt im Mängelmelder immer eine Begründung, damit die Melderin oder der Melder das Vorgehen nachvollziehen kann.

Zusätzlich zum Mängelmelder erreichten die Stadt Dormagen knapp 400 Anliegen über das Internetportal www.sags.dormagen.de sowie telefonisch oder per E-Mail. Die Plattform ist für komplexere Sachverhalte geeignet und wurde im August 2023 eingeführt. Sie bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, Kritik und Beschwerden anzubringen – beispielsweise über Verkehrsführungen, Lärmbeschwerden oder weitere Themen. Diese Meldungen sind aufgrund ihres Inhalts für die Öffentlichkeit nicht einsehbar.

„Jede Meldung hilft uns weiter. Deshalb bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger sich zu melden, sobald ihnen Mängel auffallen“, sagt Bürgermeister Lierenfeld. „Zudem danke ich den Kolleginnen und Kollegen, die sich in kürzester Zeit darum bemühen, dass die Anliegen bearbeitet werden.“

Die Durchschnittstemperatur in Deutschland steigt kontinuierlich, immer öfter kommt es auch zu Extremwetterlagen wie Starkregen oder Hitze. Zur Untersuchung des Stadtgebiets auf sogenannte Hitzeinseln hat die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) bereits 54 Sensorboxen zur Messung von Verkehrs- und Umweltdaten an unterschiedlichen Orten installiert. 46 weitere werden in diesem Jahr folgen. Ziel der Stadt ist es, aus der Analyse der Daten abzuleiten, ob und wo städtebauliche Maßnahmen, zum Beispiel Verschattungen, helfen können, um ein Aufheizen zu verhindern. Die daraus folgenden Klimaanpassungsmaßnahmen dienen vor allem dem Bevölkerungsschutz.

Auch die Stadtverwaltung nimmt das Thema Hitzevorsorge ernst und setzt gezielt auf vorausschauende Maßnahmen. „Um die Auswirkungen hoher Temperaturen auf die Arbeitsbedingungen besser zu verstehen und rechtzeitig geeignete Lösungen zu entwickeln, wurde die Arbeitsgruppe Hitzeschutz ins Leben gerufen. Diese hat in Zusammenarbeit mit der SWD nun die ersten acht Raumsensoren im Technischen Rathaus sowie zwei städtischen Kindertagesstätten installiert. Ziel ist es, Temperaturverläufe über das Jahr hinweg zu erfassen, potenzielle Herausforderungen frühzeitig zu identifizieren und nachhaltige Anpassungsstrategien zu erarbeiten“, erklärt Bürgermeister Erik Lierenfeld den aktuellen Projektstand.

„Die Daten werden nun von den Raumsensoren über das ‚LoRaWAN-Funknetz‘ der SWD an die urbane Datenplattform übertragen und dort ausgewertet. Nebenbei können wichtige Erkenntnisse über das optimale Heiz- und Lüftungsverhalten gesammelt werden, um Energie zu sparen und damit die Umwelt und die Stadtkasse zu schonen“, sagt André Heryschek, Leiter Strukturwandel und Smart City bei der SWD.

Um mit den anderen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus der Kreisgemeinschaft zu datenbasierten Erkenntnissen in den Austausch zu kommen, hat Bürgermeister Lierenfeld jedem seiner Kolleginnen und Kollegen einen Raumsensor zukommen lassen: „Im interkommunalen Vergleich wird viel über Benchmarks gesprochen. Über das Tauschen von Daten – auch über die Stadtgrenzen hinweg – können wir einen Wissenstransfer organisieren, der allen Kommunen zugutekommt. Ganz nebenbei entsteht so ein Datenökosystem, das mittel- bis langfristig auch Wertschöpfung für die Region bringen wird“, ist Lierenfeld überzeugt. Die Initiative ist Teil des Förderprojekts DatenMarktplatz.NRW, in dem es darum geht, Daten tauschbar zu machen und ein regionales Datenökosystem aufzubauen. Erste Kollaborationen gibt es mit den Städten Grevenbroich und Hürth.

Das im vergangenen Sommer gestartete Aufforstungsprojekt in Dormagens Partnerstadt Chipata in Sambia befindet sich auf der Zielgeraden. Mit der Pflanzung von 10.000 Baumsetzlingen wollen beide Partnerkommunen der Entwaldung in Chipata entgegenwirken und einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten.

„Aus der Dormagener Bürgerschaft gingen in den vergangenen Wochen bereits einige Spenden für das Aufforstungsprojekt ein. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Weitere Spenden werden jedoch noch benötigt. Deshalb möchten wir weitere Dormagenerinnen und Dormagener animieren, das Projekt zu unterstützen. Bereits mit 5 Euro kann ein Baumsetzling gepflanzt werden. Jeder zusätzliche Euro ermöglicht weitere Bäume“, sagt Nachhaltigkeitsmanagerin Lieselotte Heinz.

Auch die Ursachen des Waldverlustes adressiert das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geförderte Projekt. Da Holzkohle eine wichtige Energie- und Einkommensquelle vor Ort ist, werden holzsparende Kochöfen gefördert. Die Verteilung der Öfen an ausgewählte Haushalte schreitet aktuell voran. Zusätzlich wurden bereits rund 300 Menschen nahe der Aufforstungsgebiete in einem schonenden Umgang mit den Wäldern geschult.  In den praktischen Trainings wurde zum Beispiel anhand von Imkerei gezeigt, dass der Schutz von Bäumen auch eine neue Einkommensquelle sein kann. Bäume liefern Nektar für Bienen und der gewonnene Honig kann weiterverkauft werden.

Jene, die sich an der Spendenaktion beteiligen wollen, können an eines der folgenden Konten spenden und erhalten eine Urkunde:

Kontoinhaber: Stadtkasse Dormagen

IBAN: DE27 3055 0000 0000 3305 22

BIC: WELA DE DN XXX

Kreditinstitut: Sparkasse Neuss

Verwendungszweck: Aufforstung Chipata  

Kontoinhaber: Stadtkasse Dormagen

IBAN: DE78 3056 0548 3020 2000 13

BIC: GENO DE D1 NLD

Kreditinstitut: VR Bank Dormagen

Verwendungszweck: Aufforstung Chipata

Für die Ausstellung der Spendenurkunde bittet die Stadtverwaltung darum, Name, ggf. Firmenname und Anschrift per E-Mail an umweltteam@stadt-dormagen.de zu senden.

Hinweise:
Für Spendenbeträge bis zu 300 Euro erkennt das Finanzamt einen Kontoauszug des Spenders an. Für Spendenbeträge über 300 Euro wird eine Bescheinigung vom Steueramt ausgestellt. Falls eine Spendenbescheinigung gewünscht ist oder der Spendenbeitrag 300 Euro übersteigt, bittet die Verwaltung um eine E-Mail mit Name, Anschrift, ggf. Firmenname und Tag der Zahlung an umweltteam@stadt-dormagen.de. Zudem wird gemäß dem Anti-Korruptionskonzept der Stadt Dormagen jährlich über die angenommenen Spenden berichtet. Es ist möglich, der Veröffentlichung per E-Mail unter Angabe des Namens, des Spendenumfangs und -zwecks an umweltteam@stadt-dormagen.de zu widersprechen.

Dank einer Spende der DEKA verfügt das städtische Familienbüro wieder über eine Hüpfburg. Rund 90 Mal im Jahr geht das städtische Pänz-Mobil oder die Hüpfburg auf Reise in die Ortsteile. Sowohl für Straßenfeste als auch Vereinsfeiern kann der Veranstalter das städtische Pänz-Mobil und/oder die Hüpfburg kostenlos ausleihen.

„Die Hüpfburg war immer das beliebteste Spielelement des Familienbüros. Leider ist sie vor einiger Zeit kaputtgegangen. Daher ist es vor allem für die Kinder unserer Stadt eine tolle Nachricht, dass die Hüpfburg ab sofort wieder ausgeliehen werden kann. Vielen Dank an die DEKA für die Unterstützung“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Die Gesamtspende der DEKA in Höhe von 2.500 Euro war zweigeteilt worden: Mit 1.250 Euro hatte das Geldinstitut Einkaufsgutscheine vom Ringcenter gekauft und über die Bezirkssozialarbeiterinnen und Bezirkssozialarbeiter an bedürftige Familien verteilt. Die übrigen 1.250 Euro wurden für die Anschaffung der neuen Hüpfburg genutzt.

Michael Connemann, Geschäftsführer der DEKA Bürokommunikation sagt: „Sehr gerne kommen wir unserer sozialen Verpflichtung in Dormagen nach. Wir sind ‚Lokalpatriot‘ und seit mehr als 40 Jahren in Dormagen ansässig. Wir sind immer in einem guten Austausch mit der Stadt und eine Partnerschaft ist ein Geben und Nehmen.“ Vereine, soziale Einrichtungen und Träger für Veranstaltungen, die Interesse an Hüpfburg oder Pänz-Mobil haben, können sich unter der Telefonnummer 02133 257 444 oder per E-Mail an familienbuero@stadt-dormagen.de bei Valerija Krivic vom Familienbüro melden.

Genau drei Monate vor dem großen Jubiläumskonzert startet Bürgermeister Erik Lierenfeld am Montag, 10. Februar die Ticketausgabe. Ab 16 Uhr gibt er an der Infotheke des Neuen Rathauses am Paul-Wierich-Platz gemeinsam mit Schirmherr Heinz Lieven, dem Dirigenten des Musikzugs der Feuerwehr, Markus Plachta, und den Mitgliedern des Verwaltungsvorstandes die ersten Eintrittskarten aus.

Bei der kostenlosen Großveranstaltung im TSV-Sportcenter können sich die Besucherinnen und Besucher auf ein abwechslungsreiches und musikalisch hochwertiges Programm freuen. Neben Auftritten der Ballettetage, des Chorhauses Dormagen, der Musikschule und des Musikzugs der Feuerwehr wird auch ein stadtweit vereinigtes Tambourcorps sein Können präsentieren. Als besonderes Highlight steht die Uraufführung eines eigens für Dormagen komponierten 40-minütigen Musikwerks auf dem Programm, gefolgt von einer spektakulären Drohnen-Lichtshow, die den Abend eindrucksvoll abschließen wird.

„Wir freuen uns, den Bürgerinnen und Bürgern mit diesem Konzert ein musikalisches Erlebnis bieten zu können, das es in der Form in unserer Stadt noch nicht gegeben hat. Ich bin mir sicher, dass das ein ganz besonderer Abend werden wird, an den wir uns lange zurückerinnern werden. Daher kann ich nur allen Dormagenerinnen und Dormagenern ans Herz legen, sich schnellstmöglich eine Eintrittskarte zu sichern“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Die Tickets sind kostenlos und ab Montag, 10. Februar auch an folgenden Ausgabestellen erhältlich:

•          Straberg: Metzgerei Kollenbroich, Winand-Kayser-Str. 7, 41542 Dormagen; 02133 80365

•          Gohr/Broich: Gohrer Café und Backhaus, Odilienstr. 48, 41542 Dormagen; 02182 886773

•          Hackenbroich: Bürgerhaus Hackenbroich, Salm-Reifferscheidt-Allee 20, 41540 Dormagen

•          Dormagen-Mitte: Infothek Neues Rathaus, Paul-Wierich-Platz 2, 41539 Dormagen

•          Horrem: Kundencenter der SVGD am Bahnhof, Willy-Brandt-Platz 1, 41539 Dormagen. 0175 2213907

•          Rheinfeld: Stratos Rheinfeld, Theodor-Bremer-Straße 2, 41539 Dormagen; 02133 530036

•          Zons: Tourist-Info Zons, Schloßstr. 2-4, 41541 Dormagen; 02133 257 647

•          Stürzelberg/St. Peter: Edeka Voßdahls, Am Weißen Stein 1, 41541 Dormagen

•          Delrath: Café Steinblick, Johannesstr. 44, 41542 Dormagen; 02133 979993

•          Nievenheim/Ückerath: Salvator-Apotheke, Bismarckstraße 63, 41542 Dormagen; 02133 90154

•          Delhoven: Delhovener Apotheke, Hauptstraße 4, 41540 Dormagen; 02133 28219

Die Kontingente sind begrenzt. Pro Person können maximal vier Tickets erworben werden. Vereine, die eine größere Menge an Karten haben möchten, können sich per E-Mail an jubilaeumskonzert@stadt-dormagen.de wenden. Die Stadt bittet darum, dass erhaltene Tickets, die nicht benötigt werden, zurückgegeben werden, um möglichst vielen Dormagenerinnen und Dormagenern die Teilnahme an der Veranstaltung zu ermöglichen. Unterstützt wird die Veranstaltung von Schirmherr Heinz Lieven und RWE.

Die Digitalisierung an Dormagener Schulen macht einen weiteren Schritt nach vorne: Dank finanzieller Unterstützung des Materialherstellers Covestro konnten zehn neue Laptops für die Realschule Hackenbroich angeschafft werden. Die Geräte sollen in einer neu eingerichteten „Laptopklasse“ eingesetzt werden und die digitale Ausbildung der Schülerinnen und Schüler weiter stärken.

Mit diesem Projekt setzt die städtische Schulverwaltung einen weiteren Schritt in Richtung moderner Medien- und Digitalbildung der Dormagener Schulen. In Ergänzung zur allgemeinen Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit Tablets soll die „Laptopklasse“ gezielt Kompetenzen in gängigen Anwendungen wie Word und Excel fördern. Die fest installierten Laptops schaffen dafür optimale Voraussetzungen. Die Realschule Hackenbroich plant, die Laptops in speziellen Unterrichtseinheiten einzusetzen, um praxisnahe Anwendungen zu vermitteln und die Schülerinnen und Schüler umfassend auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorzubereiten.

„Die großzügige Unterstützung von Covestro hilft uns dabei, die digitale Ausstattung unserer Schulen weiter zu verbessern. Dieses Engagement zeigt einmal mehr, wie partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Stadt und Wirtschaft positive Impulse für die Bildung unserer Kinder setzen kann. Daher möchte ich mich herzlich bei Covestro bedanken“, sagt Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld. Mit dem erneuten Sponsoring in Dormagen unterstreicht Covestro sein langjähriges Engagement in der Region. Dr. Philip Bahke, Leiter des NRW-Standortverbunds von Covestro und Produktionsleiter in Dormagen, betont: „Als guter Nachbar unterstützt Covestro seit langem den engagierten Weg Dormagens, die digitale Bildung voranzutreiben. Ich freue mich daher sehr, dass die Schülerinnen und Schüler der Realschule nun ihre digitalen Kompetenzen weiter ausbauen können. Denn es ist wichtig, dass junge Menschen frühzeitig die Chancen der Digitalisierung nutzen – das wird durch die neue Laptopklasse noch besser möglich.“

Während des Aufbaus eines Trödelmarktes vor dem Hitmarkt ist es am gestrigen Sonntagmorgen gegen 8.38 Uhr zu einem schweren Unfall gekommen. In einem Imbissstand explodierte eine Gasflasche und verletzte dabei zwei Personen – eine davon schwer. Beide erlitten Verbrennungen im Kopfbereich. 

Die Verletzten wurden durch Passanten bis zum Eintreffen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes betreut. Die schwerverletzte Person wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Köln geflogen. Die andere Person wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Einsatzkräfte der Löschzüge Hauptamt, Hackenbroich, Delhoven und Mitte sowie des Rettungsdienstes waren im Einsatz.

Im Rahmen einer Exkursion besuchten am Donnerstag, 30. Januar, Studierende im Masterstudiengang „Erziehungswissenschaft: Bildungstheorie und Gesellschaftsanalyse“ des Instituts für Erziehungswissenschaft an der Bergischen Universität Wuppertal die Volkshochschule Dormagen. Unter der Leitung von Professorin Dr. Gabriele Molzberger und der Doktorandin Sophie Pähler erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Strukturen und Abläufe der Volkshochschule. Organisiert und geleitet wurde die Exkursion von Linda Klisch, Programmbereichsleiterin für die Bereiche „Kultur & Gestalten“ und den „Zweiten Bildungsweg“ an der Volkshochschule Dormagen, die selbst ehemalige Absolventin dieses Masterstudiengangs ist.

Die Veranstaltung umfasste ein abwechslungsreiches Programm, das Einblicke in die Programmplanung, den Besuch von Kursen und den Austausch mit VHS-Leiter Christian Topp beinhaltete. Durch Einblicke in aktuelle und frühere Programmhefte der VHS, wie zum Beispiel aus den 1980er-Jahren, wurden die verschiedenen Aspekte der Bildungsarbeit lebendig. Ziel der Exkursion war es, den Studierenden ein besseres Verständnis für die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen einer Volkshochschule zu vermitteln. Gleichzeitig bot der Besuch Inspiration und Perspektiven für mögliche berufliche Wege.

„Als ehemalige Studentin hat es mich besonders gefreut, meine Erfahrungen zu teilen und zu zeigen, wie abwechslungsreich und bedeutungsvoll die Arbeit in einer Volkshochschule sein kann“, erklärte Linda Klisch. Ihre praxisnahen Erzählungen machten die Volkshochschule als mögliche Arbeitgeberin für die Teilnehmenden interessant. Die Exkursion zeigte nicht nur die enge Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis, sondern legte auch den Grundstein für eine mögliche langfristige Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Erziehungswissenschaft und der Volkshochschule Dormagen. So könnte das aktuelle und das archivierte Programm der Volkshochschule in seiner Historie einen Anknüpfungspunkt für Lehrforschungsprojekte im Bereich der Programmforschung und für studentische Abschlussarbeiten bilden.

Alle Veranstaltungen im Rahmen der Kabarett-Reihe in der Kulturhalle Dormagen bis April sind ausverkauft. Darauf weist das Kulturbüro der Stadt Dormagen hin. So sind für die Abende mit Panagiota Petridou (8. Februar), Florian Schroeder (21. und 22. März) sowie Gerd Köster & Weggefährten (4. April) keine Tickets mehr erhältlich. Auch die Vorstellung mit Michael Hatzius am 14. Dezember ist bereits ausverkauft.

Karten kann das Kulturbüro aber für alle anderen Veranstaltungen bis Januar 2026 anbieten. „Wegen der großen Nachfrage sind nun auch die Tickets für die nächste Schlachtplatte am 9. Januar 2026 und das neue Programm „Real/Fake“ mit Tobias Mann am 30. Januar 2026 im Verkauf“, erklärt Kulturbüro-Leiter Olaf Moll.

Tickets sind auch erhältlich für Robert Griess, der für Samstag, 10. Mai, in der Kulturhalle „Triple-A-Kabarett: Aktuell. Aberwitzig. Abgedreht“ verspricht. Sein Programm „Natürliche Intelligenz – Letzter Versuch“ soll, so Griess mit einem Augenzwinkern, „das wahrscheinlich letzte Kabarett-Programm der Menschheitsgeschichte, das komplett ohne Künstliche Intelligenz entstanden ist“ sein.

„Hoffnung – ein Serviervorschlag“ lautet das neue Stück des Satire-Duos „Onkel Fisch“ am Samstag, 11. Oktober. Erstmals in der Kulturhalle gastiert Maddin Schneider. Der Gute Laune-Garant aus Hessen bringt am Samstag, 25. Oktober, sein Programm „Schöne Sonndach“ mit. Eine topaktuelle komödiantische Bestandsaufnahme des Wahljahres 2025 liefert die Berliner Distel am Sonntag, 9. November, mit ihrer Kabarett-Komödie „Die SchMERZtherapie“. Comedian Frank Fischer nimmt seine Gäste am Freitag, 28. November, mit auf eine Reise ins „Gagaland“. Dabei schlägt er mühelos den Bogen von großer Weltpolitik zu den Absurditäten des Alltags.

Das Schlachtplatten-Ensemble, das am 9. Januar 2026 mit dem Wahn- und Schwachsinn des Jahres 2025 kabarettistisch abrechnet, wird neben Robert Griess unter anderem aus Spaßgarant Gilly Alfeo und Kabarettist Chin Meyer bestehen. Mit sonnigem Gemüt und unerschütterlichem Humor widmet sich Tobias Mann am 30. Januar 2026 falschen Wahrheiten und wahren Fakes. „Real/Fake“ heißt dann auch treffend das neue Programm des preisgekrönten Kabarettisten. Vorstellungsbeginn in der Kulturhalle ist immer um 20 Uhr. Einzelkarten und preisgünstige Wunsch-Abos mit mindestens drei Abenden nach Wahl sind über den Ticket-Shop dormagen.reservix.de und in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 110 in Dormagen, erhältlich. Weitere Informationen gibt es im Kulturbüro und telefonisch unter 02133 257 4110.

Eine der Linden vor der Kapelle in Hackhausen ist stark von einem Pilz befallen und muss aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Bei einer Baumkontrolle durch die Technischen Betriebe wurde festgestellt, dass der Brandkrustenpilz bereits den gesamten sichtbaren Wurzelbereich sowie große Teile des Stammes befallen und zersetzt hat. Bei genauerer Untersuchung war kaum noch festes Holz mehr zu erkennen. Somit besitzt die Linde mit einem Durchmesser von rund 1,30 Metern keinerlei Standfestigkeit mehr. Sie wird Anfang der kommenden Woche gefällt. Die Untere Naturschutzbehörde des Rhein-Kreis Neuss wurde über die anstehende Fällung informiert.

Hintergrund zum Pilz:
Der Pilz Der Brandkrustenpilz zählt neben Lackporlingen und Riesenporling zu den gefährlichsten Holz abbauenden Pilzarten. Durch Weißfäule oder Moderfäule im Holz kann er die Stand- und Bruchsicherheit von befallenen Bäumen extrem gefährden. Aufgrund der unscheinbaren, eher versteckt wachsenden Fruchtkörper am Stammgrund und Wurzelanlauf bleibt der Befall oft lange Zeit unbemerkt.
Betroffene Baumarten Der Brandkrustenpilz ist weltweit verbreitet und tritt sowohl im Wald als auch in der Stadt an verschiedenen Laubgehölzen auf. Betroffen sind vor allem Buche, Linde, Spitz- und Bergahorn, Rosskastanie und Hainbuche, darüber hinaus auch Platane, Weide, Pappel, Eiche, Ulme, Esche, Birke, Zürgelbaum und Tulpenbaum.

Die Abbrucharbeiten an der ehemaligen Christoph-Rensing-Schule stehen kurz vor dem Abschluss. Bis Ende Februar 2025 soll der Rückbau vollständig erfolgt sein. Dabei werden die Kosten für die Abrissarbeiten wesentlich geringer sein als zunächst angenommen. Bei der nationalen Ausschreibung hat sich ein Unternehmen gefunden, das die Arbeiten für rund die Hälfte der ursprünglich kalkulierten Kosten durchführt. Statt der veranschlagten 1,45 Millionen Euro belaufen sich die Gesamtkosten voraussichtlich auf 700.000 Euro. 

Bisher verliefen die Arbeiten weitgehend störungsfrei. Durch den planmäßigen Abschluss der Abbruchmaßnahmen reduziert sich das Baurisiko nach derzeitiger Einschätzung um mehr als 100.000 Euro. Das bedeutet, dass unerwartete Probleme und damit zusätzliche Kosten während des Bauprojekts weniger wahrscheinlich werden.

Parallel zum Rückbau schreiten die Planungen für den Neubau auf dem Gelände voran. Bereits im Juli 2024 wurde die europaweite Ausschreibung für die Projektsteuerung gestartet. Nach Prüfung durch das Rechnungsprüfungsamt soll die Beauftragung in den nächsten Wochen erfolgen.

Die Ausschreibung für den Generalplaner ist ebenfalls angelaufen. Nach Bewertung der Teilnahmeanträge werden in Kürze Angebote von den ausgewählten Bietenden eingeholt. Diese müssen dabei nicht nur Preisvorstellungen, sondern auch erste planerische Konzepte für den Standort vorlegen. Mit der Vergabe des Generalplanerauftrags rechnet die Stadt Ende März 2025. Die erste Planungsphase mit einer Grundlagenermittlung und einer Vorplanung des neuen Lernorts soll bis Ende Juni 2025 abgeschlossen sein. „Sowohl die Rückbauarbeiten als auch die Planungen für den Neubau laufen derzeit reibungslos. Die Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure funktioniert sehr gut. Das stimmt mich sehr zuversichtlich, was die weiteren Bauabschnitte betrifft. Wir freuen uns auf die nächsten Meilensteine in diesem Jahr“, zieht Technischer Beigeordneter Dr. Martin Brans ein erstes Zwischenfazit.

Die Sauberkeit ihrer Stadt ist gerade in Dormagen vielen Menschen wichtig. Mehr als 6.000 Bürgerinnen und Bürger vom Kindes- bis zum Seniorenalter beteiligten sich im vergangenen Jahr am großen Frühjahrsputz – eine neue Rekordzahl. „Etwa jeder Elfte hat bei uns mitgemacht. Das ist eine Teilnahmequote, von der viele andere Städte nur träumen können – und zugleich leuchtendes Vorbild für solche, die es mit der Sauberkeit ihrer Umgebung noch nicht so genau nehmen“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Am Samstag, 15. März, von 9 bis 11 Uhr ist es wieder soweit: Dann startet der Frühjahrsputz zum 23. Mal in allen Dormagener Stadtteilen. Ab sofort können sich Gruppen und Einzelpersonen dazu bei den ehrenamtlichen Stadtteil-Paten oder im städtischen Büro für Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement anmelden.

„Die Schulen und Kindertagesstätten werden meist am Vortag wieder ihr Umfeld säubern“, erläutert Jutta Warstat vom Organisationsteam. „An dem Samstag können dann einzelne Freiwillige zu den verschiedenen Treffpunkten kommen. Nach getaner Arbeit wird es für die Mitwirkenden auch wieder die beliebte Erbsensuppe vom DRK geben.“ Für Kinder und Jugendliche wird die Stadtbad.- und Verkehrsgesellschaft Dormagen (SVGD) als kleines Dankeschön erneut Schwimmbadkarten bereitstellen. Unterstützt wird die Müllsammelaktion ebenfalls von dem Entsorgungsunternehmen EGN, das Fahrzeuge und Personal bereitstellt.

Wer am 15. März mithelfen will, kann sich bei folgenden Stadtteil-Paten anmelden.

Delhoven: Stephan Gödderz, Telefon 0173 2560696, Treffpunkt Schützenplatz.

Delrath: Karl-Josef Ellrich, Telefon 0151 14834978, Treffpunkt: Gaststätte „Alter Bahnhof“.

Dormagen-Mitte: Bettina und Moritz Prell, Telefon 0163 2599671, Treffpunkt: Schützenplatz Dormagen.

Gohr/Broich: Dieter Braun, Telefon 0177 4940598, und Peter-Josef Braun, Telefon 02182/99 41, Treffpunkt: Kirchplatz Gohr.

Hackenbroich/Hackhausen: Manfred Kootz, Telefon 0172 9293047, Treffpunkte: Feuerwehrwache und Sportplatz.

Horrem: Michael Lotz, Telefon 0151 51528207, Treffpunkt: Schützenplatz.

Nievenheim/Ückerath: Heinz-Joachim Pälmer, Telefon 0151 64830512, und Reinhard Pahl, Telefon0160 1527895, Treffpunkt: Schützenplatz.

Rheinfeld: Andreas Hartig, Telefon 0173 4433825, Treffpunkt: Ehrenmal.

Straberg: Manfred Steiner, Telefon 0173 5444634, Treffpunkt: Sportplatz.

Stürzelberg: Arne Janson, Telefon 0152 28676743, Treffpunkt: Parkplatz vor der Grundschule. Zons: Peter Norff, Telefon 0171 6562818, Treffpunkt: Eselpark.

Der Stadtkonzern lädt Schülerinnen und Schüler vom 2. bis 4. April zu drei abwechslungsreichen Aktionstagen im Rahmen der „Girls‘ & Boys‘ Days“ ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten spannende Einblicke in verschiedene Berufsfelder und Einrichtungen. Die Aktionen lauten wie folgt:

Am Mittwoch, 2. April, öffnen insgesamt elf Kindertagesstätten der Stadt sowie der Dormagener Sozialdienst gGmbH ihre Türen und stellen zusammen 36 Tagespraktikumsplätze zur Verfügung. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich direkt telefonisch in der jeweiligen Einrichtung anmelden. Eine Liste der teilnehmenden Kitas und die entsprechenden Kontaktdaten sind auf der Website der Stadt unter www.dormagen.de/news zu finden. „Die Mitarbeitenden freuen sich darauf, vielen interessierten Jugendlichen Einblick in den Kita-Alltag zu geben“, sagt Stefanie Joller, Mitorganisatorin der Aktionstage.

Am Donnerstag, 3. April, erwartet die Teilnehmenden ein Aktionstag, bei dem eine Gruppe von höchstens 20 Jugendlichen verschiedene städtische Einrichtungen besuchen kann. Mit dabei sind unter anderem die Feuerwehr, der Tierpark, die Energieversorgung Dormagen (evd), Der Stadtbus, das Stadtbad und das technische Rathaus.

Vor Ort erhalten die Schülerinnen und Schüler interessante Einblicke in die Arbeitswelt der Mitarbeitenden. „Wir freuen uns sehr, dass sich viele Bereiche des Stadtkonzerns mit tollen Aktionen beteiligen“, betont Anja Hain, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. Interessierte können sich für diesen Aktionstag per E-Mail an Anja.Hain@stadt-dormagen.de anmelden.

Zum Abschluss der Aktionstage lädt die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (SWD) für Freitagvormittag, 4. April, zu einem interessanten Planspiel ein. Dieses bezieht sich vor allem auf die Sparte des „Veranstaltungsmanagements“. Die SWD veranstaltet beispielsweise den jährlichen Sturm auf Zons, mehrere große Märkte in der Dormagener Innenstadt und den Dormagener Weihnachtstreff. Die Schülerinnen und Schüler sind herzlich dazu eingeladen, an dem Planspiel teilzunehmen. Anmeldungen nimmt Franziska Gräfe unter Franziska.Graefe@stadt-dormagen.de entgegen. Auf Wunsch erhalten die Teilnehmenden jeweils eine Teilnahmebescheinigung.

In Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat hat die Stadt Dormagen am Dienstag, 28. Januar, zur ersten Nostalgiesitzung in die Kulturhalle geladen. Dieser Einladung sind rund 150 Dormagener Seniorinnen und Senioren gefolgt. Tanzeinlagen, Büttenreden und musikalische Auftritte sorgten für eine gute Stimmung unter den feiernden Gästen.

„Ich bin von der ersten Auflage unserer Karnevalssitzung für Seniorinnen und Senioren begeistert. Sie wurde sehr gut angenommen und von den Gästen gab es durchweg positives Feedback“, sagt Monika Brockers, Senioren- und Behindertenbeauftrage der Stadt Dormagen. „Mein Dankeschön gilt allen Beteiligten sowohl auf der Bühne als auch hinter Bühne.“

Nach dem Beginn der Veranstaltung und dem Einmarsch des Elferrates sowie der Organisatorinnen und Organisatoren kamen das Dreigestirn sowie das Kinderdreigestirn der KG Ahl Dormagener Junge, die als Gast-Gesellschaft der Einladung der Stadt folgte, auf die Bühne der Kulle. Beide legten eine musikalische Tanzeinlage ein und sangen ihre eigens auf Dormagen umgeschriebenen Karnevalslieder. Im Anschluss sprach Bürgermeister Erik Lierenfeld zu den Gästen und wünschte ihnen eine tolle Veranstaltung und eine fröhliche Karnevalssession.

Des Weiteren sorgten Büttenredner Peter Kolb „Ne komische Hellige“, Sänger Willi Mölders „Ne Spetzboov“, das Duo Harry und Achim, die Kinder-Tanzgruppe der „Original Kölsch Hännes‘chen“ und die Garde der Ahl Dormagener Junge für gute Unterhaltung auf der ersten Dormagener Nostalgiesitzung. Der Auftritt des Männerballetts der Dormagener Karnevalsgesellschaft sorgte zum Abschluss für tosenden Applaus.

Nach mehr als drei Stunden traten die gutgelaunten Seniorinnen und Senioren den Heimweg an. Dabei waren sich alle einig: Es soll im kommenden Jahr unbedingt eine Neuauflage geben. Dann mit einer anderen KG als Gast-Gesellschaft, die die Möglichkeit bekommt, ihre Tollitäten und Tanzgarden zu präsentieren sowie einen Programmpunkt zu gestalten. Die Planungen dafür stehen noch aus.

Am Sonntag, 23. März, veranstaltet die Stadt Dormagen den nächsten „Weiberkrammarkt“. Von 10 bis 15 Uhr haben alle Dormagenerinnen die Möglichkeit, im Bürgerhaus Hackenbroich zu bummeln und zu stöbern. Beim „Weiberkrammarkt“ handelt es sich um einen Trödelmarkt, der sich von Frauen an Frauen richtet. Veranstaltet wird der Markt von der städtischen Gleichstellungsbeauftragten Anja Hain sowie dem Büro für Bürgerschaftliches Engagement. Ab sofort können sich interessierte Frauen für einen Stand auf dem Trödelmarkt anmelden. Weitere Informationen erhalten interessierte Ausstellerinnen bei Silvia Kleinert telefonisch unter 02133 257 3012 oder per E-Mail an silvia.kleinert@stadt-dormagen.de. Die Kosten für einen Tisch (1,40 m x 0,70 m) belaufen sich auf sieben Euro. Auch eine Kleiderstange oder ein Tapeziertisch kann von den Verkäuferinnen zu dem Trödelmarkt mitgebracht werden. Das Aufstellen der Kleiderstange kostet ebenfalls sieben Euro, der Tapeziertisch kostet vierzehn Euro. Die Einnahmen durch die Standgebühren werden im Nachhinein an die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und die Tafel Dormagen gespendet, die vor Ort für das leibliche Wohl sorgen.

Durch die Grundsteuerreform kommt es im Steueramt momentan zu stark erhöhten Nachfragen. Daher bittet das Steueramt zurzeit um Verständnis, dass es zu Wartezeiten am Telefon kommen kann. Ebenso kann nicht auf jede E-Mail und jeden Brief sofort reagiert werden. Die Kolleginnen und Kollegen bitten darum, von zusätzlichen Anfragen zum Sachstand der Bearbeitung abzusehen.

Alle Bürgerinnen und Bürger, die eine E-Mail an steueramt@stadt-dormagen.de schreiben, erhalten eine automatische Antwort mit einer Ticketnummer. Hierdurch wird der Eingang für die Bürgerinnen und Bürger automatisch dokumentiert und sichergestellt, dass auch jede und jeder eine Antwort erhält. Kein Anliegen bleibt unbearbeitet. Darüber hinaus weist das Steueramt nochmals darauf hin, dass alle Einwendungen hinsichtlich des Messbetrags beim örtlich zuständigen Finanzamt geltend zu machen sind und nicht bei der Stadt. Bei der Kontaktaufnahme mit dem Finanzamt wird darum gebeten, auf den anzugreifenden Messbetrag zu verweisen und nicht auf die Grundsteuer.

Der mobile Altpapiercontainer der EGN ist am Samstag, 1. Februar, an folgenden Standorten in Dormagen zu finden:

Schützenplatz in Dormagen-Mitte von 8.00 bis 9.00 Uhr,

Rheintorplatz in Zons von 9.30 bis 10.30 Uhr,

Sportparkplatz in Stürzelberg von 10.45 bis 11.45 Uhr,

Parkplatz der Gesamtschule in Nievenheim von 12.30 bis 13.30 Uhr,

Schützenplatz in Hackenbroich von 13.45 bis 14.45 Uhr.

Termine des Schadstoffmobils im Februar 2025

Das Schadstoffmobil steht den Bürgern für die kostenlose und bequeme Entsorgung von Sonderabfällen in ihrer Nähe zur Verfügung. Als Schadstoffe zählen Materialien, die beim Menschen gesundheitliche Schäden hervorrufen können oder die Umwelt beeinträchtigen. Die Zeiten und Annahmeplätze:

Februar

04.02.2025                Dienstag

09.30 – 10.45 Uhr    Delhoven, Josef-Steins-Straße, Schützenplatz

11.15 – 12.30 Uhr    Hackenbroich, Dorfstraße, Feuerwehrgerätehaus

13.30 – 14.45 Uhr    Horrem, Am Rübenweg, Schützenplatz

15.15 – 16.30 Uhr    Straberg, Linden-Kirch-Platz

18.02.2025                Dienstag

09.30 – 12.00 Uhr    Dormagen-Mitte, Parkplatz Unter den Hecken

13.00 – 14.30 Uhr    Rheinfeld, Piwipper Straße 15 – 17, Parkplatz

15.00 – 16.30 Uhr    Zons, Herrenweg, Rheintorparkplatz

22.02.2025                Samstag

08.00 – 09.00 Uhr    Delrath, Gabrielstraße, Alte Schule

09.30 – 10.15 Uhr    Stürzelberg, Schulstraße, Schulparkplatz

10.45 – 11.30 Uhr    Gohr, Kirchplatz

12.00 – 13.00 Uhr    Nievenheim, Am Sportplatz, Am Schützenplatz

27.02.2025               Donnerstag

09.30 – 10.45 Uhr    Straberg, Linden-Kirch-Platz

11.15 – 12.30 Uhr    Horrem, Am Rübenweg, Schützenplatz

13.30 – 14.45 Uhr    Hackenbroich, Dorfstraße, Feuerwehrgerätehaus

15.15 – 16.30 Uhr    Delhoven, Josef-Steins-Straße, Schützenplatz

Das Schadstoffmobil nimmt Sondermüll von A wie Abbeize bis Z wie Zementfarbe an. Nähere Hinweise gibt es im Abfallkalender der Stadt Dormagen. Fragen beantwortet auch Angela Schmitz, Telefon 02133 257 2067.     Abgabe von Elektrokleingeräten: Elektrogeräte bis zu einer Kantenlänge von 20 cm (Rasierer, Bügeleisen, Radiowecker, elektrische Zahnbürste, Handys, uvm.) können nicht mehr am Schadstoffmobil abgegeben werden. Elektrohändler ab einer Größe von 400 qm nehmen die Geräte weiterhin kostenfrei an. Herausnehmbare Batterien und Akkus sind aus den Geräten zu entfernen. Bitte achten Sie im eigenen Interesse auf Löschung aller personengebundenen Daten auf den Altgeräten. Außerdem können Elektrokleingeräte an den Entsorgungsstandorten Neuss, Lövelinger Straße, oder Grevenbroich-Neuenhausen, Am Sandwerk, kostenfrei abgegeben werden

Am Montag, 27. Januar, haben Bürgermeister Erik Lierenfeld und die Schulleitungen dreier Dormagener Schulen eine Kooperationsvereinbarung für die Offene Ganztagsschule für das Schuljahr 2025/26 unterschrieben. Nachdem der TSV Bayer Dormagen im vergangenen November überraschend die Trägerschaft für den Offenen Ganztag an drei Standorten zum neuen Schuljahr gekündigt hatte, einigten sich die Parteien nun auf eine kommissarische Trägerschaft durch die Dormagener Sozialdienst gGmbH (DoS).

„Ich bin froh darüber, dass wir eine schnelle und sehr zufriedenstellende Lösung für die drei Grundschulen gefunden haben. Die DoS hat sich sofort bereiterklärt, die Verantwortung an den drei Standorten kommissarisch zu übernehmen“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Die Trägerschaft der drei Standorte – Regenbogenschule, Theodor-Angerhausen-Schule und Tannenbusch-Schule – wird für die Schuljahre 2026/27 neu ausgeschrieben.

Die Stadt Dormagen feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag. Anlässlich dessen ruft sie alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihre persönlichen sportlichen Erinnerungen einzureichen und Teil eines besonderen Rückblicks zu werden. Ob spannende Wettkämpfe, große Erfolge oder besondere Momente – die Stadt sucht die Höhepunkte aus 50 Jahren Sporthistorie.

„Der Sport ist ein entscheidender Teil unserer Stadtgeschichte und hat Dormagen in den vergangenen 50 Jahren auf vielfältige Weise geprägt. Mit Ihrer Hilfe möchten wir diese Erfolgsgeschichte sichtbar machen und gemeinsam feiern“, so Sportdezernent Dr. Torsten Spillmann.

Bürgerinnen und Bürger haben die Gelegenheit, Bilder oder auch kurze Videos und kurze Erläuterungen zu sportlichen Ereignissen, Erfolgen oder besonderen Momenten aus der Sportgeschichte Dormagens einzureichen. Die eingesandten Fotos und Beiträge werden zu einer großen Collage zusammengestellt, die im Rahmen der Sportlerehrung sowie am Tag der offenen Tür der Stadtverwaltung am 4. Mai präsentiert wird. Die Einsendungen können bis zum 17. Februar 2025 per E-Mail mit dem Stichwort „Sportgeschichte“ an sportservice@stadt-dormagen.de oder per Post an Stadt Dormagen, Swen Möser, Paul-Wierich-Platz 2, 41539 Dormagen geschickt werden. Es wird darum gebeten, möglichst hochauflösende Fotos einzusenden. Unter allen Einsendungen verlost die Stadt zwei Freikarten für das Programm „BERNHARD HOËCKER & WIGALD BONING: GUTE FRAGE!“, das am Sonntag, den 6. Juli 2025, um 20 Uhr auf der Freilichtbühne Zons stattfinden wird.

Eine breite Palette an Angeboten hat die Stadtbibliothek Dormagen im Februar für ihre Kundinnen und Kunden vorbereitet. Alle Veranstaltungen finden am Marktplatz 1 statt. Die Teilnahme ist kostenlos und in den meisten Fällen ohne Anmeldung möglich. Mehr Informationen gibt es in der Stadtbibliothek sowie telefonisch unter 02133 2574159, per E-Mail an bib@stadt-dormagen.de oder im Internet unter www.stadtbibliothek-dormagen.de.

Aktion Lesepass
Bei der Aktion Lesepass werden spannende, lustige, abenteuerliche gruselige oder einfach schöne Geschichten vorgelesen. Mit jeder besuchten Vorleseaktion kann ein Stempel im Lesepass gesammelt werden. Bei sechs Stempeln können sich die Kinder eine Überraschung aus der Schatzkiste der Stadtbibliothek aussuchen. Die Aktion Lesepass richtet sich an Kinder ab vier Jahren.

Die Termine sind am Dienstag, 11. und 25. Februar und am Freitag, 7. und 21. Februar, jeweils von 16.30 bis 17 Uhr. In diesem Zeitraum ist die Kinderbibliothek für den Publikumsverkehr geschlossen.

Handarbeits-Treff in der Stadtbibliothek
Einmal monatlich wird zudem der Handarbeits-Treff angeboten. Sowohl Anfängerinnen und Anfänger als auch Fortgeschrittene haben die Möglichkeit, an der Veranstaltung teilzunehmen und sich über ihre Leidenschaft auszutauschen. Das nächste Treffen findet am Mittwoch, 19. Februar, von 15 bis 17 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos und eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich

Erzähl- und Literaturcafé in der Stadtbibliothek
Am Mittwoch, 5. Februar, 15 bis 16.30 Uhr lädt die Stadtbibliothek zum Erzähl- und Literaturcafé ein. Zu Gast ist der Neusser Autor Reinhold Peter. Die Veranstaltung dient Interessierten dazu, sich in gemütlicher Runde auszutauschen und neue literarische Anregungen zu erhalten. Die Teilnahme ist ohne vorherige Anmeldung möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 1 Euro. Kaffee und Tee sind auf Spendenbasis erhältlich.

Literaturtreff in der Stadtbibliothek
Die Stadtbibliothek Dormagen bietet am Mittwoch, 26. Februar, von 10 bis 11.30 Uhr gemeinsam mit dem Netzwerk Dormagen 55plus den Literatur-Treff für Bücherfans an. Das Forum richtet sich an Literaturinteressierte, die neue Bücher und Leute kennenlernen möchten. Der Titel des jeweils vorgestellten Buches wird auf der Homepage der Stadtbibliothek veröffentlicht. Die Teilnahme ist ohne vorherige Anmeldung möglich und kostet 1 Euro.

Büchertrödel
Auch der Büchertrödel findet im Februar wieder statt. Interessierte können am Samstag, 8. Februar, von 10 bis 14 Uhr einen ganzen Beutel voller Trödelmedien befüllen und diesen für nur fünf Euro erwerben.Ausstellung Beate Limbrock „Strukturen“
Die Dormagener Künstlerin Beate Limbrock hat seit einiger Zeit ihre Ausstellung mit dem Titel „Strukturen“ in der Stadtbibliothek ausgestellt. Hierbei kombiniert sie Materialien wie Papier, Pappe, Strukturpasten, Naturmaterialien und Acrylfarben, um ausdrucksstarke Werke zu schaffen. Die Ausstellung ist bis zum 25. Februar zu den gewohnten Öffnungszeiten der Stadtbibliothek zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Die Platzvergabe für die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege startet am 1. Februar für das gesamte Stadtgebiet. Alle Registrierungen bis zum 31. Januar werden dafür berücksichtigt. Das Verfahren durchläuft mehrere Vergaberunden, da sich zahlreiche Eltern bei mehreren Einrichtungen gleichzeitig bewerben. Der Schwerpunkt der Platzzusagen wird erfahrungemäß in den ersten vier bis sechs Wochen erfolgen.

„Jede Familie, die einen Betreuungsplatz benötigt, wird einen erhalten“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld und ergänzt: „Bis die Zuteilung jedoch gänzlich abgeschlossen ist, wird es aufgrund des Nachrückverfahrens eine gewisse Zeit dauern. Unsere Absicht ist es, bis Mai alle benötigten Plätze vergeben zu haben, eine Wunschplatzgarantie gibt es jedoch nicht.“

Mike Wetzel, Fachbereichsleiter Kinder, Jugend, Familien und Schule, ergänzt: „Deshalb bitten wir alle Eltern, ihre Entscheidung möglichst umgehend der Kita zurückzumelden. Nicht in Anspruch genommene Plätze können auf diese Weise zeitnah anderen wartenden Eltern im Nachrückverfahren angeboten werden. Unser Ziel ist es, allen Eltern so früh wie möglich Planungssicherheit zu geben.“

Jede Kindertageseinrichtung vergibt ihre Plätze nach den Kriterien vom Träger. Die Kriterien der städtischen Kitas sind über den Kita-Navigator im Profil der jeweiligen Einrichtung einzusehen. Bei einem Platzangebot hat die Familie rund 14 Tage Zeit, das Angebot anzunehmen oder abzulehnen. Alle dann wieder freigewordenen Plätze werden der jeweils nächsten Familie der Warteliste angeboten. Dies wiederholt sich so lange, bis alle Plätze vergeben sind.

In der Kindertagespflege werden die Plätze ebenfalls zeitgleich vergeben. Diese bietet auch weiterhin ein bedarfsgerechtes und familiennahes Angebot für Kinder unter drei Jahren an. Bei Interesse an dieser Betreuungsform können sich Eltern an die Fachberatungsstelle für Kindertagespflege wenden oder direkt mit einer Kindertagespflegeperson in Kontakt treten.

Eltern, die doch keinen Betreuungsplatz in diesem Jahr benötigen, werden gebeten, ihre Daten im Kita-Navigator zu aktualisieren.

Am Donnerstag, 6. Februar, findet im Ratssaal ab 17.30 Uhr die nächste Sitzung des Stadtrates statt. Auf der Tagesordnung steht unter anderem eine Beratungsvorlage zur Übernahme des Eigenmittelanteils in Höhe von 20 Prozent der Stadt Dormagen für das Projekt „Gigabitförderung 2.0“ des Rhein-Kreises Neuss. Ziel des Projektes ist der Ausbau einer flächendeckenden Gigabit- und Mobilfunkversorgung, der ein wichtiger Grundstein für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Rheinisches Revier und die Digitalisierung der Region ist. Durch die möglichst flächendeckende Gigabit- und Mobilfunkversorgung soll die Region attraktiver für Unternehmen werden, so dass neue Arbeitsplätze entstehen können.

Darüber hinaus wird den Ratsfrauen und Ratsherren ein Sachstandsbericht über die Mitgliedschaft der Stadt Dormagen bei der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (European Coalition of Cities against Racism, kurz ECCAR) vorgestellt. Netzwerk der UNESCO, das sich zum Ziel gemacht hat, durch Erfahrungsaustausch und Politikverbesserung dem Rassismus ein Ende zu setzen. Die Stadt Dormagen ist seit 2018 offizielles Mitglied der Vereinigung.

Bereits am Dienstag, 4. Februar, findet die nächste Sitzung des Hauptausschusses statt. Beide Gremien tagen öffentlich. Auf der Webseite www.buergerinfo.dormagen.de haben alle Dormagenerinnen und Dormagener die Möglichkeit, sich die Tagesordnungen der Rats- und Ausschusssitzungen anzusehen. Zudem stehen die Vorlagen für die jeweiligen Diskussionspunkte zur Verfügung.

Gemeinsam mit Michael Dries vom Kinderschutzbund Ortsverein Dormagen, Pfarrer Peter Mario Werner und Kindern der Caritas Kindertagesstätte im Haus der Familie, hat die Stadtlesefee dem neuen Bürgeramt einen Besuch abgestattet. Dort hat sie in Zusammenarbeit mit der Stadt eine neue Leseecke für Kinder eingerichtet.

„Mit der Leseecke haben wir einen Platz geschaffen, der dafür sorgt, dass den Kindern nicht langweilig wird, wenn ihre Eltern einen Termin im Bürgeramt wahrnehmen müssen“, erklärt Stadtlesefee Maria Krücken. „Neben der Stadt möchte ich ein großes Dankeschön an den Kinderschutzbund aussprechen, der mich finanziell bei meiner Arbeit unterstützt.“

Die Bücher werden in regelmäßige Abständen ausgetauscht und an die aktuellen Jahreszeiten angepasst. Zusätzlich bekamen die Kinder eine Führung durch die neuen Räumlichkeiten des Bürgeramtes und ihnen wurde erklärt, warum es das Amt überhaupt gibt.

Um sich bei der Stadt Dormagen an- oder umzumelden, war lange Zeit der Gang ins Rathaus unvermeidbar. Ab sofort ist die An- und Ummeldung bequem vom zuhause aus möglich. Nach einer mehrwöchigen erfolgreichen Testphase können Bürgerinnen und Bürger die An- oder Ummeldung ihres Wohnsitzes nun online über das Portal eWA durchführen.

„Wir möchten unseren Bürgerinnen und Bürgern mit diesem Service bei der Erfüllung ihrer Meldepflichten möglichst weit entgegenkommen“, sagt Tobias Koch, Fachbereichsleiter für Recht und Ordnung. „Die eWA-Funktion ist ein weiterer Schritt in Richtung Digitalisierung unserer Dienstleistungen und zeigt unser Engagement, den sich verändernden Anforderungen der Bevölkerung gerecht zu werden,“ ergänzt der Leiter des Bürgeramts, Patrick Warstat.

Die Nutzung der eWA-Funktion ist einfach: Bürgerinnen und Bürger müssen lediglich die Seite www.wohnsitzanmeldung.gov.de aufrufen und sich über ein Konto bei der BundID anmelden oder erstmalig registrieren. Dort können sie ihre An- und Ummeldungen in wenigen Schritten vornehmen. Die Daten werden sicher verarbeitet. Die Nutzerinnen und Nutzer erhalten auf Wunsch eine schriftliche Bestätigung über die erfolgreiche An- bzw. Ummeldung und von der Bundesdruckerei den neuen Adressaufkleber auf dem Postweg übersandt.

Die eWA-Funktion ist und steht allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Für weitere Informationen und Unterstützung steht das Team des Bürgeramtes telefonisch unter 02133 257 3222 zu den Öffnungszeiten zur Verfügung. Alternativ ist auch weiterhin die persönliche An- oder Ummeldung bei den Mitarbeitenden des Bürgeramtes möglich.

Wie bereits im vergangenen Jahr wurde auch beim diesjährigen Kindertollitätenempfang eine neue Rekordteilnehmerzahl aufgestellt. Beim siebten Empfang der Stadt Dormagen und der KG Ahl Dormagener Junge kamen am Mittwoch, 22. Januar, Tollitäten aus insgesamt 15 Karnevalsgesellschaften im Großen Trausaal des Historischen Rathauses zusammen.

„Dass der Karneval eine große Bedeutung in unserer Stadt hat, ist kein Geheimnis. Trotzdem freut mich die große Resonanz im Kinderkarneval ganz besonders, da sie zeigt, dass die Tradition auch in der nächsten Generation ankommt und gelebt wird“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld, der gleichzeitig darauf verweist, dass dies einer kinderfreundlichen Kommune gut zu Gesicht steht.

Das Kinderdreigestirn der mitausrichtenden KG Ahl Dormagener Junge um Prinz Mira, Bauer Lilly und Jungfrau Luisa begrüßten mit dem Bürgermeister alle Tollitäten persönlich und nutzten den Empfang zum Kennenlernen.

Der dreimalige Teilnehmer im Dormagener Dreigestirn, Ingo Bouvelet, unterstütze den Empfang wieder mit einer großzügigen Spende. Durch diese Hilfe konnte der Hausorden für die kleinen Jecken finanziert werden. Nach Vorstellung der Prinzenpaare und Dreigestirne nutzten einige noch die Gelegenheit, unterhaltsame Beiträge vorzutragen. Anschließend verteilten die jungen Majestätinnen und Majestäten eifrig Orden und unterzeichneten das Dormagener Kindergrundgesetz, das in elf Paragraphen die Regeln für das närrische Treiben an Karneval neu definiert. Neben den Kinderdreigestirnen und Prinzenpaaren aus Dormagen waren auch Tollitäten aus Stürzelberg, Rommerskirchen, Gustorf, Neuss, Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach, Meerbusch, Monheim, Langenfeld, Korschenbroich, Pulheim, Erkrath, Niederkassel, Leverkusen und Wuppertal zu Gast.

Am Dienstag, 21. Januar, haben Bürgermeister Erik Lierenfeld und WORADO-Geschäftsführer Uwe Heidel den ersten Spatenstich für die neue Kindertagesstätte in Hackenbroich gefeiert. Nach der Kita „Am Schwimmbad“ in Nievenheim ist es die zweite Einrichtung, die von der Wohnraumgesellschaft Dormagen gebaut wird. Trägerin wird die stadteigene Konzerntochter Dormagener Sozialdienst gGmbH (DoS) sein. Die Eröffnung ist für den Monat Juli 2025 geplant.

„Mit dem Neubau der Kita in Hackenbroich investieren wir weiter in die Zukunft Dormagens. Die Anforderungen und der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder steigen Jahr für Jahr“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Das einstöckige Gebäude wird in einer U-Form angelegt und Platz für fünf Gruppen und insgesamt rund 95 Kinder, sowohl U3 und Ü3, haben. Das Grundstück der Kita ist etwa 3.350 m² groß und bietet nach der Fertigstellung unter anderem eine 1.500 m² große Spielfläche im Außenbereich.

„Wir haben bei der Planung der Einrichtung ganz besonders auf schadstoffarme und nachhaltige Baumaterialien geachtet. Aus diesem Grund wird das Gebäude aus Holzmodulen bestehen“, sagt WORADO-Geschäftsführer Uwe Heidel. Zudem wird es eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und einen Batteriespeicher geben, die die Versorgung der Kita sicherstellen und den überschüssigen Strom in das öffentliche Netz speisen.

Für jede der fünf Gruppen wird ein eigener Gruppenraum mit direktem Zugang zum Außenbereich gebaut sowie ein Ruhe-, ein Differenzierungs-, ein Abstell- und ein Sanitärraum. Ergänzend wird es für die Kinder einen Therapieraum und einen großen Mehrzweckraum samt Geräteraum geben. Die Flure dienen als zusätzliche Spielfläche. In der großen Küche wird das Essen vor Ort zubereitet. Auch für die Erzieherinnen und Erzieher werden einige Räume eingerichtet. „Die Vorfreude auf die neue Kindertagesstätte ist riesig. Ein großes Dankeschön geht an die WORADO und die beteiligten Unternehmen für die schnellen und unkomplizierten Planungen und Arbeiten“, ergänzt Helene Rosellen, Geschäftsführerin der Dormagener Sozialdienst gGmbH.

Mit dem Start ins neue Jahr 2025 hat auch die städtische Musikschule neue Angebote und Aktivitäten für Interessierte. Nach dem Motto „Raus aus der Winterstarre“ nimmt beispielsweise die Batucada-Gruppe beim Karnevalszug am Eintopfsamstag teil und wird mit ihren Sambarhythmen die Zuschauerinnen und Zuschauer mitreißen.

Ein ganz neues Angebot stellt die musikalische Grundausbildung (MGA) dar: Dieser Kurs schließt die Lücke zwischen musikalischer Früherziehung und Instrumentalunterricht. Er wird für Kinder im Alter ab 6 Jahren angeboten.  Für die Schnupperstunde am Mittwoch, 5. Februar, um 17 Uhr im Kulturhaus bittet die Musikschule um vorherige telefonisch Anmeldung unter 02133 257 4123.

Ein kleines Restkontingent an Plätzen bieten dazu die Flöhe-Kurse, die in der ersten Februarwoche zu Schnupperstunden einladen. Die Alterseinstufung lautet dabei wie folgt: Kinder von vier bis 17 Monate zählen zu den Babyflöhen, von anderthalb bis drei Jahren sind die Kinder Teil der Musikflöhe I und den Musikflöhe II gehören sie ab drei Jahren an. Informationen rund um alle Kurse und die konkreten Termine können Interessierte telefonisch unter 02133 257 4121 oder per E-Mail an musikschule@stadt-dormagen.de erfragen.

Die betroffenen Kommunen Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen kritisieren den kürzlich bekannt gewordenen Zeitplan zur Restrukturierung des Rheinland Klinikums sehr scharf. Ziel des Klinikums ist es, die Geburtsstation bereits zum 1. April von Dormagen nach Neuss zu verlagern. Die Notfallambulanz am Standort in Grevenbroich soll zum 1. Juli aufgegeben werden.

Erik Lierenfeld, Bürgermeister der Stadt Dormagen: „Die Kommunikation ist weiterhin ein Desaster. Man versucht, demokratische Prozesse auszuhebeln und die Menschen vor vollendete Tatsachen zu stellen. Ich möchte noch einmal erinnern: Die ursprünglichen Pläne sahen die Schließung der Notfallambulanz und der Geburtsstation für 2026 vor – in einem gestuften und geordneten Verfahren. Davon kann nun wirklich keine Rede mehr sein. Aus Angst vor den Bürgerinnen und Bürgern versucht man nun brachial zum gesetzten Ziel zu kommen. Es geht schon lange nicht mehr darum, was sinnvoll ist, sondern nur darum, dass man sich durchsetzt. Dormagen ist das einzige als babyfreundlich zertifizierte Krankenhaus im Kreisgebiet. Der gute Ruf der Gynäkologie ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Es scheint, als würde das manchem in Neuss nicht schmecken, dass hier gute Arbeit geleistet wird.“

Klaus Krützen, Bürgermeister der Stadt Grevenbroich: „Die geplante Schließung der Notfallambulanz in Grevenbroich und der Geburtsstation in Dormagen bestätigen die schlimmsten Befürchtungen: Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass weiterhin versucht wird, ohne Rücksicht auf die Bürgerinnen und Bürger Fakten zu schaffen. Dieses Vorgehen irritiert mich nach wie vor sehr. Ich habe die Befürchtung, dass dadurch die gesamte medizinische Versorgung in der Region gefährdet wird. Auch habe ich mich auf die Zusagen des Landrats verlassen, dass die Notfallversorgung auf dem bisherigen Niveau erhalten bleibt – und zwar bis alternative Lösungen vorgestellt und umgesetzt sind. Wir stehen solidarisch an der Seite unserer Nachbarkommunen und kritisieren ebenso die geplante Verlagerung der Geburtsstation von Dormagen nach Neuss. Diese Entwicklungen betreffen uns alle und wir fordern die Gesellschafter auf, endlich ihrer Verantwortung gerecht zu werden und für transparente, tragfähige Lösungen im Sinne der Menschen in unserer Region zu sorgen.“

Dr. Martin Mertens, Bürgermeister der Gemeinde Rommerskirchen: „Das Vorgehen von Geschäftsführung und Gesellschaftern des Rheinland Klinikums sowohl hinsichtlich der zur Jahresmitte beabsichtigten Schließung der Geburtsstation in Dormagen als auch der Notaufnahme in Grevenbroich ist der bisherige Höhepunkt des Skandals um das Rheinland Klinikum. Nach der Schließung des Klinikums in Bedburg wären die vorgesehenen Veränderungen des Rheinland Klinikums ein großes Problem für die Menschen in Rommerskirchen. Es ist ja grundsätzlich gut, wenn der Rettungswagen in wenigen Minuten beim Patienten ist. Wenn dieser dann aber mit dem Patienten erst eine Stunde herumfährt, um ein Krankenhaus zu finden, das er anfahren kann, dann ist das eine echt Gefahr. Wir haben alle gemeinsam die Sorge, dass hier ein Kliniksterben im Kreisgebiet auf Raten stattfindet. Die Folge wird sein, dass es in Neuss mit zwei großen Kliniken eine Überversorgung und im Rest des Kreisgebietes eine Unterversorgung geben wird. Da kann man sich natürlich im Nachgang hinstellen und sagen: Im Durchschnitt ist im Kreis die Versorgung gesichert.“

Heinz Hilgers, Initiative „Ja zur Geburtsstation“: „Ich möchte noch einmal deutlich betonen, dass allen Anwesenden klar ist, dass sich das Klinikum neu aufstellen muss. Es muss wirtschaftlicher werden. In dem Punkt sind wir uns alle einig. Allerdings darf das nicht dazu führen, dass die Daseinsversorge immer weiter reduziert wird. Erst wurde schon an unseren Schulen gespart, dann an den Kitas und nun möchte man bereits im Mutterleib anfangen zu sparen. Bei einer Geburt kommt es oft auf Minuten an. Daher braucht es eine Infrastruktur, die eine schnellstmögliche Versorgung gewährleistet. Selbiges betrifft die Nachsorge. Man muss auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln das zuständige Krankenhaus in einer angemessenen Zeit erreichen können.“

Bernd Gellrich, Initiative „Ja zur Geburtsstation“: „Eines ist völlig klar: Wir lassen uns nicht verunsichern und werden auch nicht aufgeben. Unser Bürgerbegehren werden wir natürlich fortsetzen. Wir werden den Menschen eine Stimme geben und darstellen, dass die Schließung der Stationen falsch ist – egal ob in Dormagen oder in Grevenbroich. Es wird immer postuliert, dass eine Geburtsstation ohne angeschlossene Kinderklinik ein Problem sei. Die Frage, die ich mir stelle, ist, warum aber jährlich hunderte Frauen im vier Kilometer entfernten Etienne-Krankenhaus ohne Kinderklinik zur Entbindung gehen. Diese Argumente sind vorgeschoben und sollen nur verunsichern.“

Jennifer Görgens, Initiative Grevenbroich: „Offensichtlich hat hier das Beratungsunternehmen Roland Berger das Heft in die Hand genommen. Die Politik, der Bürger und die Geschäftsführung sind alle nur noch ein Abnickverein. Am Ende entscheidet der, der die Kohle hat, darüber, was richtig und gut ist. Und das ist eine unfassbare beschämende und traurige Entwicklung. Wir haben jetzt bereits mit der Online-Petition und den Unterschriftenlisten über 10.000 Menschen erreicht, die sich für den Erhalt der Notfallambulanz aussprechen. Das muss doch auch einen Wert in den Diskussionen haben. Ich kann diese Ignoranz nicht mehr ab.“Michael Schnabel, Initiative Grevenbroich: „Es werden zurzeit die Mitarbeitenden maximal verunsichert, da es unterschiedliche Aussagen gibt. Nun ist aber klar, dass neben der Ambulanz die Chirurgie, die Schmerzabteilung, die Anästhesie und Intensivstation mit zehn Betten geschlossen werden. All das passiert zwei Jahre nach einer Corona-Pandemie, in einer Zeit, in der deutschlandweit Intensivbetten gesucht werden. Bei einer fast gleichzeitigen Klinik in Bedburg, wo ebenfalls Intensivbetten reduziert werden. Eine Notfallversorgung im südlichen Rhein-Kreis Neuss ist damit nicht mehr gewährleistet. Es ist ein Skandal, dass man sich im Kreishaus durch den Landrat nicht an vorher gemachte Aussagen hält. Hier begeht er Wortbruch. Neuss behält zwei Notfallambulanzen und hat weitere in der Nähe im Raum Düsseldorf. Der Rettungsdienst wird durch eine Schließung an seine Belastungsgrenze kommen. Das ist dem verantwortlichen Landrat bekannt und scheinbar egal. Auf unsere Forderung eines ‚Runden Tisches‘ wurde bis heute nicht eingegangen. Eine planlose Schließung wird aufgrund von deutlich verlängerten Rettungs-/ Einsatzzeiten Menschenleben kosten. Die Bürgerinnen und Bürger von Grevenbroich, Jüchen und Rommerskirchen werden das nicht so einfach hinnehmen.“

Die neue Kindertagesstätte „Am Schwimmbad“ in Nievenheim lädt alle interessierten Dormagenerinnen und Dormagener am Samstag, 25. Januar, zum Tag der offenen Tür ein. Die von der WORADO gebaute Kita wird seit Anfang November 2024 von der „pme Familienservice gGmbH“ betrieben.

Von 10 bis 16 Uhr sind die Besucherinnen und Besucher in der neuen Kita, Am Schwimmbad 4a, willkommen. Los geht es mit der Begrüßung durch den stellvertretenden Bürgermeister Rene Schneider. Danach finden ab 10.45 Uhr stündlich Kitarundgänge. Dazu können die Besucherinnen und Besucher das pädagogische Konzept der Kindertagesstätte kennenlernen und mit den Mitarbeitenden ins Gespräch kommen. Darüber hinaus gibt es spannende Mitmachaktionen für Kinder.

Die Stadt Dormagen ist seit 2020 Mitglied im vom Deutschen Kinderhilfswerk und „UNICEF Deutschland“ getragenen Programm „Kinderfreundliche Kommunen“. Diese Auszeichnung wurde jetzt um drei Jahre verlängert. Zu diesem Anlass fand am gestrigen Montag, 20. Januar, eine feierliche Siegelübergabe statt. Sönke Deitlaff, Programmleiter des Vereins Kinderfreundliche Kommunen und Dr. Sebastian Sedlmayr, Leiter der Stabsstelle Advocacy und Politik bei UNICEF, überreichten die Urkunde an Bürgermeister Erik Lierenfeld. Damit würdigten sie den Aktionsplan, mit dem Dormagen die nachhaltige Verankerung der Interessen von Kindern und Jugendlichen in der Verwaltung sowie auf der gesamten lokalen Ebene fortsetzt.


„Ich freue mich sehr, dass Dormagen als Kinderfreundliche Kommune ausgezeichnet bleibt. Kinder sind unsere Zukunft und verdienen die bestmöglichen Rahmenbedingungen, um sich zu entfalten und zu wachsen. Diese wertvolle Auszeichnung ist nicht nur ein Zeichen unseres Engagements, sondern auch ein Ansporn, weiterhin in die Lebensqualität unserer Jüngsten zu investieren“, sagte Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Wir wollen weiterhin dafür sorgen, dass jedes Kind in Dormagen gut aufwachsen kann.“


In den vergangenen Jahren haben Stadt und Politik gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen wichtige Ziele umsetzen und Maßnahmen weiterentwickeln können. Im Rahmen des Programmes wurde unter anderem das Kommunalpolitische Praktikum „#lifehack politik“ initiiert. Auch wurde die Arbeit des Kinderparlamentes erfolgreich weiterentwickelt sowie auf dem Spielplatz im Park an der Beethovenstraße ein „Lernpfad der Kinderrechte“ eröffnet.


„Wir haben im ersten Schritt schon einiges umsetzen können. Jetzt folgt der neue Aktionsplan mit weiteren Zielen, wie beispielsweise die umfassendere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei städtischen Planungen und Angeboten“, erläutert Kinder- und Jugendbeauftragte Daniela Mohrs. „Es ist wichtig, die Jugendlichen mit einzubeziehen und ihre Bedürfnisse abzufragen. So können ihre Interessen bestmöglich berücksichtigt werden.“ Mike Wetzel, Fachbereichsleiter für Kinder, Jugend, Familien und Schule, stimmt dem zu: „Wir sind auf einem sehr guten Weg und werden diesen mit dem neuen Aktionsplan auch weitergehen.“


Anne Lütkes, Vorstandsvorsitzende des Vereins Kinderfreundliche Kommunen, gratulierte der Stadt Dormagen zur Verlängerung des Siegels und sagte: „Mit dem zweiten Dormagener Aktionsplan erneuert die Stadt ihr Bekenntnis zur Umsetzung der UN-Kinderrechte auf kommunaler Ebene. Dabei ist besonders die fortdauernde Arbeit in den Themenbereichen Partizipation und repräsentative Beteiligungsformen beispielhaft, die im zweiten Aktionsplan neue Impulse erhält. Gerade in Zeiten des Erstarkens demokratiefeindlicher Meinungen ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche schon in jungem Alter demokratische Erfahrungen sammeln und Konfliktlösungsstrategien lernen. Daher soll in jeder Grundschule ein eigenes Schülerparlament eingerichtet werden. Darüber hinaus sollen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit erhalten, als Sachverständige bei Themen, die sie betreffen, angefragt zu werden, und über Gremien wie Schul- und Kinderparlamente Themen in die Politik einzubringen. Zudem wird die Stadt ein Beteiligungskonzept erstellen, dass sowohl entwicklungspsychologische Grundlagen als auch die Umsetzbarkeit in der Verwaltung forciert und Kinder- und Jugendpartizipation nachhaltig verankert. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und sind gespannt auf die nächsten Jahre.“
Hintergrund:
Das Programm „Kinderfreundliche Kommunen“ wird von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk getragen. Seit mehr als zehn Jahren begleitet der Verein „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“ Städte und Gemeinden und nun auch Landkreise bei der lokalen Umsetzung der Kinderrechte. Die UN-Kinderrechtskonvention wurde vor mehr als 30 Jahren von Deutschland ratifiziert. 60 Kommunen, die ihre Politik und Verwaltung auf Kinderfreundlichkeit ausrichten wollen, haben sich dem Vorhaben „Kinderfreundliche Kommune“ angeschlossen.

Mit der Vertragsunterzeichnung mit dem Totalunternehmer ALHO Systembau GmbH hat die Stadt Dormagen einen entscheidenden Schritt für den Neubau der Realschule auf dem Gelände des Schulzentrums Hackenbroich gemacht. Geplant ist, im Sommer dieses Jahres mit den Bauarbeiten zu beginnen. Die Baufertigstellung ist für Mitte des nächsten Jahres geplant.

„Der Neubau der Realschule Hackenbroich wird das bislang größte und auch kostenintensivste Neubauprojekt in der Geschichte der Stadt Dormagen sein. Allein das zeigt die Bedeutung dieses Bauvorhabens. Ich bin froh, dass wir mit dem Unternehmen ALHO Systembau ein erfahrenes Unternehmen gefunden haben, das unsere Vorstellung einer nachhaltigen und zukunftsweisenden Schule teilt“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Der Neubau der vierzügigen Realschule ist für 816 Schülerinnen und Schüler vorgesehen und hat eine Grundstücksfläche von 9.721 m². Mit vier Vollgeschossen und einer maximalen Gebäudehöhe von 16,45 Metern soll ein modernes und innovatives Schulgebäude entstehen, das im Wesentlichen aus Holzhybridelementen bestehen wird.

„Wir setzen bei dem Neubau auf eine wirtschaftlich optimierte Bauweise mit maximaler Kosten- und Termintreue. Das europaweite Vergabeverfahren ermöglichte es uns, Planungs- und Bauleistungen aus einer Hand zu vergeben. ALHO Systembau überzeugte mit einem innovativen Konzept, das Holzhybrid-Modulbauweise und eine verkürzte Bauzeit miteinander vereint“, betont Technischer Beigeordneter Dr. Martin Brans.

Bereits im Juli 2024 wurde eine neue Sportanlage auf der nördlichen Schulhoffläche fertiggestellt, um den Rückbau der bestehenden Außensportanlagen auf der Westseite des Grundstücks zu kompensieren. Eine eigens errichtete Baustellenzufahrt sorgt dafür, dass der Schulbetrieb während der Bauphase unbeeinträchtigt bleibt.

Das neue Programmheft der Volkshochschule Dormagen für das erste Semester 2025 ist da! Es bietet wieder ein breites Angebot an Kursen, Veranstaltungen und besonderen Highlights. Beim Stöbern im Programmheft und auf der Webseite wird schnell deutlich, dass es viele Neuerungen gibt: ein neues Programm(heft), eine neue Satzung und Gebührenordnung, neuer Bodenbelag im Kulturhaus, neue Sitzmöbel, neue Smartboards, neue Servicezeiten ab Februar und nicht zuletzt eine neue Kollegin, Linda Klisch, welche die Programmbereiche Kultur & Gestalten sowie Schulabschlüsse übernommen hat. Alles neu also bei der VHS?


Nicht ganz, denn die fast 70-jährige VHS Dormagen ist stolz auf ihre Tradition und möchte durch die Neuerungen einen Mehrwert für die Dormagener Bürgerinnen und Bürger schaffen. „2025 ist ein besonderes Jahr für Dormagen – unser 50-jähriges Stadtjubiläum wird mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert“, erklärt VHS-Leiter Christian Topp. „Unser Höhepunkt wird das Jubiläumsfestival im Kulturhaus am 12. und 13. Juni sein.“ 

Neben bewährten Angeboten legt die VHS besonderen Wert auf Modernisierung und Vielfalt. „Neu eingerichtete Worklounges laden Teilnehmende dazu ein, sich in angenehmer Atmosphäre zu begegnen und gemeinsam zu arbeiten,“ sagt Christian Topp. „Gleichzeitig sorgen moderne Smartboards, die nun in fast allen Kursräumen zum Einsatz kommen, für eine interaktive und zeitgemäße Unterrichtsgestaltung.“

Das Frühjahrsprogramm 2025 hält in allen Programmbereichen Neuerungen bereit: 

Das neue Semester bietet spannende Möglichkeiten, sich weiterzubilden, kreativ zu werden oder neue Interessen zu entdecken. So können Interessierte in der Exkursion „Die Welt der Mode“ die Modestadt Köln erkunden oder sich bei einem Vortrag über die Beziehung zwischen Müttern und Töchtern mit Themen wie Liebe und Konflikt auseinandersetzen. Wer digitale Kompetenzen stärken möchte, findet Kurse speziell für ältere Menschen, um sicher und gut vernetzt im digitalen Alltag zu agieren.  Mit gebührenfreien Angeboten möchte die VHS insbesondere Seniorinnen und Senioren in der digitalen Welt unterstützen.

Im Bereich Kultur und Gestalten bietet ein Nähkurs für absolute Anfänger die Möglichkeit, grundlegende Techniken zur Reparatur eigener Kleidung zu erlernen und so Lieblingsstücke vor dem Wegwerfen zu bewahren. Der Schwerpunkt in diesem Semester liegt zudem auf abwechslungsreichen Einzelworkshops, bei denen die Teilnehmenden beispielsweise Makramee-Windlichter knüpfen, das Töpfern ausprobieren oder Zentangle, eine entspannende und meditative Zeichenmethode, entdecken können.

Auch für die Gesundheit bietet die VHS ein breit gefächertes Programm. Junge Eltern können sich in der „Stillvorbereitung“ und zum Thema „Mama werden“ informieren, während Kindern und Jugendlichen in den Osterferien ein K-Pop-Tanzkurs angeboten wird. Liebhaber der asiatischen Küche dürfen sich auf einen veganen Kochkurs zur koreanischen Küche freuen. 

Sprachinteressierte können ihre Kenntnisse gezielt auffrischen, beispielsweise mit Kursen für Senioren oder Business English für den beruflichen Alltag. Ein Hybridkurs, der auf das Schreiben von Bewerbungen in englischer Sprache spezialisiert ist, bietet die Möglichkeit, sich optimal für eine globale Karriere vorzubereiten. 

Neues gibt es auch unter Arbeit und Beruf zu entdecken: von der sicheren drahtlosen Verbindung zwischen PC und Smartphone über kreative Möglichkeiten mit 3D-Druck bis hin zu Kursen, die dazu inspirieren, Veränderungen im eigenen Leben aktiv anzugehen – die Angebote sind vielseitig und praxisnah. 

Ein besonderes Highlight des neuen Programmangebots ist das Format „Leicht & Langsam“. Dieses richtet sich an Menschen, die ein angepasstes Lerntempo und leicht verständliche Inhalte bevorzugen. Solche Kurse sind im Programmheft durch ein neues Piktogramm leicht zu erkennen. 

Um den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger noch besser gerecht zu werden, passt die Volkshochschule Dormagen ab Februar 2025 ihre Servicezeiten an:

– montags bis mittwochs: 8.30 bis 14 Uhr 

– donnerstags: 14 bis 18 Uhr 

– freitags: 8.30 bis 12 Uhr 

Darüber hinaus können individuelle Termine außerhalb der regulären Servicezeiten vereinbart werden. Während der Öffnungszeiten der Verwaltung ist die VHS telefonisch jederzeit erreichbar. Ziel dieser Anpassung ist es, den Service noch bürgerfreundlicher und die Öffnungszeiten einheitlicher und transparenter zu gestalten.  Das Frühjahrsprogramm 2025 der Volkshochschule Dormagen ist ab sofort erhältlich. Es liegt als gedrucktes Heft an den bekannten Auslagestellen bereit und steht online als Blätterkatalog sowie als PDF-Version zur Verfügung. Der schnellste Weg führt über den beigefügten QR-Code oder über die Webseite der VHS. 

Wie jedes Jahr Anfang Januar versendet die Stadtverwaltung Dormagen in den nächsten Tagen die Grundbesitzabgabenbescheide. Diese sind auf den 13. Januar dieses Jahres datiert und enthalten die Gebühren für Abfall, Straßenreinigung, Regenwasser und Schmutzwasser sowie den Winterdienst. Die Stadt hat die Gebühren nicht erhöht. Somit verbleiben diese auf dem Niveau des Vorjahres. Eine Ausnahme stellt der Winterdienst dar. Die Gebühr pro so genanntem Frontmeter (Länge der gemeinsamen Grenze des unmittelbar anliegenden Grundstücks zur Straße) wurde für die Streustufe 1 von 0,69 Euro auf 0,50 Euro und bei der Streustufe 2 von 0,56 Euro auf 0,40 Euro gesenkt.

Ebenso wird mit den Grundbesitzabgabenbescheiden die neue reformierte Grundsteuer festgesetzt. Die Höhe der Grundsteuer wird ermittelt, indem der vom Finanzamt ermittelte Messbetrag mit dem Hebesatz der Kommune multipliziert wird. Bei der Festsetzung der aufkommensneutralen Hebesätze bei der Grundsteuer A 535 % und Grundsteuer B 610 % ist der Rat der Empfehlung der Finanzverwaltung gefolgt. Die Hebesätze sind vom Rat in der Sitzung am 31. Oktober 2024 rechtmäßig beschlossen worden.

„Aufkommensneutralität bedeutet, dass das Ertragsvolumen der Grundsteuer vor und nach Umsetzung der Reform gemeindeweit insgesamt stabil gehalten wird und nicht mit Anwendung der Neubewertungen ab dem 1. Januar 2025 steigt“, erklärt Stadtkämmerer Dr. Torsten Spillmann. „Die individuelle Steuerlast kann aufgrund der Neubewertungen der Grundstücke durch die Finanzämter niedriger oder höher ausfallen.“

Vermeintlich falsche Feststellungen von Messbeträgen müssen gegenüber dem jeweiligen Finanzamt vorgebracht werden und nicht gegenüber der Stadt. Die Stadt ist bei der Berechnung der Grundsteuer an die Feststellungen des Messbetrags des Finanzamts gebunden und kann hiervon nicht abweichen.

Nützliche Informationen zur Grundsteuerreform und Ratschläge zum Umgang mit dem Grundsteuerbescheid stellt der Bund der Steuerzahler unter www.steuerzahler.de/nrw zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger, die Rückfragen zu ihrem Grundbesitzabgabenbescheid haben, können sich vorzugsweise per E-Mail an steueramt@stadt-dormagen.de oder telefonisch unter 02133 257 2063 an die städtische Finanzabteilung wenden. Zu Spitzenzeiten ist gegebenenfalls mit Wartezeiten zu rechnen.

Die Anti-Korruptionsstelle der Stadt hat einen neuen Ombudsmann. Franz-Josef Meuter übernimmt die verantwortungsvolle Aufgabe bei der Stadtverwaltung Dormagen und ihrer Tochterunternehmen. Der 68-Jährige folgt damit auf Peter-Olaf Hoffmann, der sein Amt Anfang Juli 2024 niedergelegt hat.

„Mit Franz-Josef Meuter haben wir jemanden für die Position des Ombudsmannes gefunden, der viel Erfahrung im Bereich der Korruptionsbekämpfung mitbringt“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Er wird allen Bürgerinnen und Bürgern, Firmen und Mitarbeitenden der Stadt Dormagen zur Verfügung stehen, die den Verdacht einer Korruption äußern möchten.“

Franz-Josef Meuter war von 1994 bis 2019 beim Landeskriminalamt NRW im Bereich der Korruptionsbekämpfung beschäftigt. Bis 2004 war er Kommissionsleiter der „Ermittlungskommission Autobahn“, ehe er im Anschluss Sachgebietsleiter und stellvertretender Dezernatsleiter für Korruptions- und Umweltkriminalität beim LKA wurde. Darüber hinaus hat Meuter einen Lehrauftrag für Kriminalistik an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW in Köln und Aachen sowie einen Lehrauftrag für Korruptionsprävention für den höheren Dienst an der Fortbildungsakademie des Innenministeriums NRW in Herne. Meuter ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Neuss. Er kann telefonisch unter 0162 2153 354 oder per E-Mail an ombudsmann@stadt-dormagen.org erreicht werden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.dormagen.de/ombudsmann. Der Ombudsmann dient als Anlaufstelle für jegliche Korruptionsangelegenheiten, sowohl innerhalb der Verwaltung als auch von Bürgerinnen und Bürgern. Eingegangene Hinweise prüft er auf konkrete Anhaltspunkte und geht ihnen nach. „Der Ombudsmann ergänzt damit das städtische Compliance-Management-System, wodurch die Hemmschwelle für die Anzeige und Meldung von Beobachtungen gesenkt werden soll“, sagt Alexander Kramer, Leiter des städtischen Rechtsamtes und der Anti-Korruptionsstelle der Stadt.

Die ersten beiden Veranstaltungen im Rahmen des 5. Kabarett- und Comedy-Festivals auf der Freilichtbühne Zons stehen kurz vor dem Ausverkauf. Obwohl die beliebte Open Air-Reihe erst in einem halben Jahr startet, kann das städtische Kulturbüro für Michael Mittermeier und sein Programm „Flashback – Die Rückkehr der Zukunft“ am Mittwoch, 9. Juli, schon jetzt nur noch 30 Karten anbieten. 80 restliche Tickets sind noch erhältlich für Mirja Boes, die am Samstag, 5. Juli, mit ihrer Band „HonkeyDonkeys“ und dem aktuellen Programm „Arschbombe olé“ erstmals in Zons auftritt.

Gut läuft auch der Kartenverkauf für die weiteren Vorstellungen. Herbert Knebels Affentheater (4. Juli), Kinder-Star Volker Rosin (6. Juli, 11 Uhr), Wigald Boning & Bernhard Hoëcker (6. Juli, 20 Uhr) Fußballer Mario Basler (11. Juli) sowie Jürgen B. Hausmann (12. Juli) komplettieren das hochkarätig besetzte Festival-Programm.

Das 5. Zonser Kabarett- und Comedy-Festival wird erneut von der VR Bank, vom Autohaus Gottfried Schultz an der Lübecker Straße 17 in Dormagen, von der evd energieversorgung dormagen und erstmals von Mux + Harf Automobiltechnik GmbH, Hamburger Straße 4 in Dormagen, unterstützt. Karten für alle Vorstellungen gibt es im städtischen Ticket-Shop dormagen.reservix.de und in der City-Buchhandlung Dormagen. Weitere Informationen gibt es im Kulturbüro oder telefonisch unter 02133 257 4110.

Die Volkshochschule Dormagen passt ihre Servicezeiten an den tatsächlichen Bedarf der Bürgerinnen und Bürger an. Ab Februar gelten die folgenden neuen bedarfsgerechten Servicezeiten. Diese lauten wie folgt:

Montags bis mittwochs: 8.30 bis 14 Uhr
Donnerstags: 14 bis 18 Uhr
Freitags: 8.30 bis 12 Uhr

Darüber hinaus können Bürgerinnen und Bürger individuelle Termine außerhalb der regulären Servicezeiten vereinbaren. Die telefonische Erreichbarkeit ist während der Öffnungszeiten der Verwaltung stets gewährleistet.

Die Anpassung der Servicezeiten basiert auf einer statistischen Erhebung aus dem Herbst 2024, die eine hohe Besucherfrequenz im Vormittagsbereich, sowie eine geringe Nutzung der Sprechzeiten im Nachmittagsbereich gezeigt hat.

Ziel der Änderung ist es, die Öffnungszeiten optimal an die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger anzupassen und gleichzeitig einheitliche und transparente Zeiten innerhalb der VHS zu schaffen.

„Wir freuen uns, den Service durch diese Neuerungen weiter zu verbessern und unseren Bürgerinnen und Bürgern mehr Flexibilität durch individuelle Terminvergaben zu bieten“, betont Christian Topp, Leiter der Volkshochschule Dormagen. Weitere Informationen zu den neuen Servicezeiten gibt es im Internet unter www.vhsdormagen.de oder telefonisch unter 02133 257 4179.

Eine Delegation aus der Partnerstadt Saint André war für zwei Tage zu Gast in Dormagen. Im Rahmen dessen besuchten Bürgermeisterin Élisabeth Masse und sechs weitere Franzosen den Neujahrsempfang sowie die Ausstellung „heimlich laut und leise – Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ im Raphaelshaus. Die Kuratorin der Ausstellung, Dr. Katrin Winter, führte die Freundinnen und Freunde aus Frankreich durch die Ausstellung. Anschließend folgte eine weitere Führung durch die Erinnerungsstätte durch Lehrer Sascha Bragard.


Die Gäste aus Saint André zeigten sich beeindruckt und äußerten, dass sie den Kontakt zur Ausstellung des Haus der FrauenGeschichte e.V. Bonn weiter aufrecht halten möchten. Auch ein weiterer Austausch zwischen Saint André und dem Raphaelshaus wurde geplant.


Am Mittwoch, 15. Januar, reist Bürgermeister Erik Lierenfeld nach St. André und nimmt am dortigen Neujahrsempfang teil.

Anlässlich des 50. Stadtjubiläums hatte die Stadt Dormagen vor rund vier Monaten zu einem Stadtteilwettbewerb aufgerufen. Unter dem Motto „Deine Idee für dein Veedel“ waren alle Dormagenerinnen und Dormagener dazu eingeladen, sich mit einer kreativen Projektidee für ihr Heimatveedel zu bewerben. Insgesamt 27 Vorschläge aus nahezu allen Stadtteilen sind eingereicht worden. Die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs sind am gestrigen Sonntag, 12. Januar, im Rahmen des städtischen Neujahrsempfangs, bekanntgegeben worden. Sie erhalten insgesamt 24.000 Euro für die Projekte.

„Wir haben uns sehr darüber gefreut, wie viele wirklich tolle Vorschläge bei uns eingegangen sind. Das zeigt einmal mehr, wie engagiert unsere Bürgerinnen und Bürger sind und sich für die Weiterentwicklung ihres Stadtteils interessieren“, sagte Bürgermeister Erik Lierenfeld und bedankte sich für die Bewerbungen.

Die Gewinnerinnen und Gewinner sind:

Dormagen Mitte: Für die Idee eines Dormagener City-Kinderlauf erhält die City-Offensive Dormagen e.V. 2.000 Euro.

Rheinfeld: 2.000 Euro gehen an den Heimatverein Rheinfeld 1982 e.V. für eine neueSitzbank und ein Insektenhotel.

Zons: „Zons zesamme“ erhält für die Förderung der Gestaltung des Zonser Kreisverkehres 2.000 Euro.

Stürzelberg/St. Peter: Die IG-Zukunft Stürzelberg e.V. hat sich erfolgreich mit der Idee eines „Dorfrundgangs“ Kultur und Geschichte in Stürzelberg beworben und erhält dafür ebenfalls 2.000 Euro.

Delrath: In Delrath gehen 2.000 Euro an den BSV Delrath e.V. für eine „Baumbank“ um die Platane im „Altenpark“.

Nievenheim: Für eineRuhebank an der Norfbachquelle am Neuenberger Weg erhalten die Heimatfeunde Nievenheim/Ückerath e.V. 2.000 Euro.

Ückerath: Der Verein Selde Blömche 1935 e.V. wird unterstützt mit 2.000 Euro beim Kauf eines historischen Kinder-Ketten-Karussells.

Gohr/Broich: In Gohr/Broich gibt es zwei Preisträger: Der Heimat- und Geschichtsverein Gohr und Broich e.V. erhält für die Wiederaufstellung einer historischen Schwengelpumpe 1.000 Euro. Zudem gehen 1.000 Euro an den SuS DJK 1930 Gohr e.V. für die Installation zweier Flutlichter für ein öffentliches Kleinspielfeld.

Delhoven: Der BSV Delhoven 1926 e.V. bekommt 2.000 Euro für eine Teilfinanzierung zur Aufstellung eines großformatigen „Delve“ Schriftzuges am Dorfeingang.

Straberg/Knechtsteden: Weitere 2.000 Euro gehen an den Förderverein Jugend- & Sozialarbeit Straberg von 1976 e.V. für die Idee einer Bemalung der Spielstraßen mit Blumenmustern.

Hackenbroich/Hackhausen: Zwei Preisträger gibt es auch in Hackenbroich/Hackhausen. Die Dorfgemeinschaft Hackhausen erhalten 1.000 Euro für ein Stadtteil-/Adventsfest. Zudem wird Sabrina Heryschek mit 1.000 Euro unterstützt für die Erweiterung des Straßentrödelmarktes.

Horrem: Mit1.500 Euro wird die IG Horrem e.V. unterstützt für die Reaktivierung des Horremer Marktes. Weitere 500 Euro gehen an den Seniorenbeirat und die FreiwilligenAgentur für die Einrichtung einer „Plauderbank“.

Bürgermeister Erik Lierenfeld hat beim gestrigen Neujahrsempfang den neuen Imagefilm der Stadt Dormagen vorgestellt. Der Film zeigt die historischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Merkmale von Dormagen und gibt Einwohnerinnen und Einwohnern sowie Besucherinnen und Besuchern neue Perspektiven und Eindrücke der Stadt. Erstellt wurde der Film vom Dormagener Videografen Andreas Kranz in enger Zusammenarbeit mit dem Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Dormagen.

„Der neue Imagefilm zeigt eindrucksvoll, wie facettenreich und vielfältig Dormagen ist. Wir können stolz darauf sein, was Dormagen alles zu bieten hat“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Der Film wurde unter anderem erstellt, um unsere Stärken als Wirtschaftsstandort und Kinderfreundliche Kommune sichtbar zu machen – sowohl für Menschen, die hier leben, als auch für jene, die unsere Stadt neu entdecken wollen.“

Die Aufnahmen wurden im Laufe des vergangenen Jahres aufgezeichnet. Seit März 2024 begleitete Videograf Andreas Kranz viele Veranstaltungen im Stadtgebiet, besuchte die bekanntesten Aushängeschilder Dormagens und traf viele Menschen aus der Mitte der Dormagener Gesellschaft. Der fertige Film kann ab sofort auf dem städtischen Youtube-Kanal oder unter www.dormagen.de/imagefilm angeschaut werden.

Auch in diesem Jahr hat Bürgermeister Erik Lierenfeld seine Reise durch die verschiedenen Stadtteile bei der Ausrichtung des Neujahrsempfangs fortgesetzt. Die Besonderheit dieses Mal: Erstmals seit vielen Jahren fand die Veranstaltung wieder bei einem Wirtschaftsunternehmen statt. So begrüßte das Stadtoberhaupt die rund 450 geladenen Gästen am Sonntag, 12. Januar in den Räumlichkeiten der Firma Helot in Hackenbroich. Helot hat sich auf die Vermietung von mobilen Heizungs-, Klima- und Stromversorgungssystemen spezialisiert. Seit 2019 ist das Unternehmen von Geschäftsführer Marius Stoffels in Dormagen ansässig und seitdem ein Aushängeschild für den starken Mittelstand.

„Wir haben eine hohe Wirtschafts- und Industrieakzeptanz. Und wir verfügen über eine heterogene Wirtschaftsstruktur, die sich in den nächsten Jahren weiter festigen wird. Dormagen ist ein starker, divergenter und zukunftsorientierter Wirtschaftsstandort“, betonte Lierenfeld in seiner Rede.

Zurzeit vermarktet die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWD) das neue Gewerbequartier an der A57 Alte Heerstraße. Mit der Ansiedlung von Hut-Importeur Friedrich W. Schneider und weiteren vertragsreifen Interessenten sei die Stadt hier auf einem sehr guten Weg. Weiterhin sei mit Cylib, einem Recycling-Unternehmen von Lithium-Ionen-Batterien, im CHEMPARK die Ansiedlung eines zukunfts- und wachstumsorientierten Unternehmen aus der Kreislaufwirtschaft gelungen. Auch der Bereich Fachkräftesicherung bleibe ein Schwerpunkt der Wirtschaftsförderung, um den Fortbestand der Unternehmen am Ort bestmöglich zu unterstützen.

Als besondere Auszeichnung verlieh der Bürgermeister zusammen mit SWD-Geschäftsführer Michael Bison drei Unternehmen den „Xcellence – Made in Dormagen“-Preis. In der Kategorie Innovation zeichneten sie arlogis Archivierungslogistik aus, in der Kategorie Nachhaltigkeit konnte Aerocycle überzeugen und für das soziale Engagement wurde Gongoll – Tramp und Camp geehrt. Bereits 2018 hatte die SWD die Kampagne „Made in Dormagen“ ins Leben gerufen und vergibt seitdem das „Made in Dormagen“-Siegel an Unternehmen, die hier in Dormagen ansässig sind. Der neue „Xcellence“-Preis ist eine Erweiterung der Kampagne und soll diese noch unterstreichen. Er nimmt Akteure aus der lokalen Wirtschaft in den Fokus, die sich durch außergewöhnliches gesellschaftliches Engagement, innovative Produkte und Geschäftsmodelle oder besonderes Augenmerk auf Nachhaltigkeit in ihrer Geschäftstätigkeit auszeichnen.

Neben der Wirtschaft stand der Neujahrsempfang ganz im Zeichen des runden Geburtstags der Stadt. Lierenfeld bedankte sich zunächst beim ehemaligen Dormagener Unternehmer Heinz Lieven für dessen großzügiges Engagement und ernannte ihn zum Schirmherrn des Jubiläumsjahres. Außerdem gab der Bürgermeister nähere Einblicke in das vielfältige Programm, das in diesem Jahr auf die Bürgerinnen und Bürger wartet. Anschließend gab er die Gewinnerinnen und Gewinner des Stadtteilwettbewerbs „Deine Idee für dein Veedel“ bekannt. Ähnlich wie beim Bürgerbudget waren alle Dormagenerinnen und Dormagener dazu eingeladen, sich mit einer kreativen Projektidee für ihren Stadtteil zu bewerben.

„Das Ehrenamt in unserer Stadt hat eine ganz besondere Bedeutung. Täglich engagieren sich viele Dormagenerinnen und Dormagener in Vereinen, Organisationen, Verbänden oder im privaten Umfeld für andere Menschen und tragen dadurch zu einem besseren gesellschaftlichen Miteinander bei. Egal wo Hilfe benötigt wird, Dormagen ist da. Das war in meiner Amtszeit noch nie anders und macht mich wahnsinnig dankbar“, hob Lierenfeld in seiner Ansprache hervor.

Emotional wurde es, als der Bürgermeister die Ratsmitglieder der ersten Stunde aus dem Jahr 1975 auf die Bühne bat. Von den zehn noch lebenden Kommunalpolitikern waren fünf der Einladung nach Hackenbroich gefolgt. Neben Ehrenbürger Heinz Hilgers (SPD) freuten sich Karl Kress (CDU), Johann Heinrich „Jupp“ Kollenbroich (SPD), Udo Hanselmann (SPD) und Albert Grabowski (CDU) über die Ehrung für ihr kommunalpolitisches Engagement.

Bis ganz zum Schluss hatte sich Lierenfeld noch zwei weitere Höhepunkte aufbewahrt: Er präsentierte den neuen Imagefilm der Stadt Dormagen, der ab sofort auf dem städtischen Youtube-Kanal zu finden ist. Zudem lieferte der Musikzug der Feuerwehr unter der Leitung von Markus Plachta einen musikalischen Vorgeschmack auf das Jubiläumsjahr. So spielte die Kapelle exklusiv einen Auszug aus der eigenen „Durnomagus“-Komposition, die beim großen Jubiläumskonzert am 10. Mai im TSV-Sportcenter uraufgeführt wird. Tickets für die kostenlose Veranstaltung sind ab dem 10. Februar erhältlich. Weitere Informationen folgen. Einige Eindrücke vom Neujahrsempfang 2025 sind online unter www.dormagen.de/fotogalerie zu finden. Alle Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläumsjahres können ebenfalls im Internet unter www.50jahredormagen.de eingesehen werden.

Nachdem Anfang Januar in den ersten fünf Landeseinrichtungen die Bezahlkarte für Geflüchtete eingeführt wurde, sollen im Laufe des Jahres auch die Kommunen in NRW folgen. Die Sozialdezernate der Kommunen im Rhein-Kreis Neuss haben sich bereits für die Einführung der Bezahlkarte ausgesprochen – sofern die Rahmenbedingungen stimmen. Denn noch sind viele Fragen offen. Klarheit sollen vom Land NRW angekündigte Handreichungen sowie erste Informationsveranstaltungen für die Kommunen bringen, die noch im Monat Januar stattfinden sollen.

„Um eine Aussage zur Umsetzbarkeit in den Kommunen treffen zu können, gilt es die Erfahrungen aus der Umsetzung in den Landesunterkünften zunächst abzuwarten“, so Dormagens Erster Beigeordneter Fritz Bezold.

Aus Sicht der Kommunen im Rhein-Kreis Neuss sei es jedoch ärgerlich, dass in der Verordnung zur flächendeckenden Einführung der Bezahlkarte eine so genannte „Opt-Out-Regelung“ enthalten ist. Demnach kann jede Kommune abweichend von den Regelungen dieser Verordnung beschließen, dass die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz nicht in Form einer Bezahlkarte erbracht werden. „Uns ist es wichtig, einen Flickenteppich bei der Umsetzung zu vermeiden. Deshalb sind aus unserer Sicht einheitliche Standards in allen NRW-Kommunen erforderlich“, so Bezold weiter. Die Pilotphase für die Einführung der Bezahlkarte für Geflüchtete war am 7. Januar in den ersten fünf Landeseinrichtungen gestartet. In den restlichen Landesunterkünften ist dies für März geplant. Die Einführung der Bezahlkarte in den jeweiligen Kommunen ist dann sukzessive für das Jahr 2025 vorgesehen und liegt in unmittelbarer Verantwortung der Kommune.

In einer Pressemitteilung kritisiert der CDU-Stadtverband die gegenwärtige Verkehrssituation in Horrem im Zuge eines Ampel-Ausfalls an der Kreuzung Provinzialstraße/Lübecker Straße. Die Verwaltung widerspricht dieser Darstellung deutlich.

Fritz Bezold, Erster Beigeordneter und Ordnungsdezernent, führt aus: „Die Kritik ist für uns überhaupt nicht nachvollziehbar. Wir stehen in ständigem Austausch mit den zuständigen Behörden und setzen uns immer aktiv im Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger für eine schnellst- und bestmögliche Lösung ein. Nach Kenntnisnahme des Ampel-Defekts in Horrem haben wir umgehend Kontakt zu Straßen NRW aufgenommen. Das Steuergerät der Ampelanlage wird am Freitagvormittag ausgetauscht. Aktuell fließt der Verkehr dort kontrolliert. Alle Lichtsignalanlagen sind für den Fall eines Ausfalles mit Verkehrszeichen versehen, die die Vorfahrt regeln. Um die Übersichtlichkeit im Kreuzungsbereich für die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer zusätzlich zu verbessern, haben wir die beiden Linksabbiegerspuren vorübergehend gesperrt. Der Busverkehr Rheinland hat eine Umleitung eingerichtet. Wir machen uns von der Situation vor Ort täglich selbst ein Bild.“

Abseits von Galerien und Museen den direkten Kontakt zu Künstlerinnen und Künstlern und ihren Werken finden – das ist ein Ziel von „Arbeitsplatz Kunst“. Das Gemeinschaftsprojekt der Kulturämter aller sieben Städte und der Gemeinde im Rhein-Kreis Neuss geht im Mai in die nächste Runde. Maler, Fotografen, Bildhauer und weitere Kunstschaffende aus dem Stadtgebiet Dormagen, die am Wochenende 24. und 25. Mai ihre Ateliers für die Öffentlichkeit öffnen und sich bei ihrer Arbeit über die Schultern gucken lassen möchten, können sich ab sofort zur Teilnahme anmelden. Interessierte aus Dormagen müssen sich lediglich verbindlich im Kulturbüro der Stadt Dormagen per Mail an kulturbuero@stadt-dormagen.de oder telefonisch unter 02133 257 4111, anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Auch im neuen Jahr 2025 sorgt Stadtlesefee Maria Krücken wieder für Abwechslung in den Dormagener Kindergärten. Der Januar steht bei ihr unter dem Motto „Wir warten auf den Schnee“. Passend hierzu hat sie sechs Bücher in ihren Lesekoffer eingepackt. Mit dabei sind „Wie der Schneemann einen Freund bekam“, „Die kleine Raupe Nimmersatt – Winter“, „Lotta entdeckt die Welt – im Winter“, „Liselotte im Schnee“, „Die mutige Schneeflocke“ und für die ganz Kleinen das Buch „Lulu & Bo spielen im Schnee“. „Ich wünsche allen Kindern und ihren Familien ein schönes, gesundes und friedvolles Jahr 2025. Ich freue mich auf die vielen Begegnungen und Geschichten der Kita-Kinder“, sagt die Stadtlesefee Maria Krücken. Im neuen Jahr hat sie schon einige Aktionen geplant. Unter anderem wird sie mit den Kindern den Wald erkunden, die Tanzfabrik besuchen, die Fähre auf die andere Rheinseite nehmen und in der Weihnachtszeit wichteln.

Für die vorgezogene Bundestagswahl am 23. Februar werden die Kommunen voraussichtlich erst Ende der sechsten Kalenderwoche mit den Stimmzetteln beliefert. Anschließend können die beantragten Briefwahlunterlagen verschickt werden. Das hat zur Folge, dass Bürgerinnen und Bürger, die per Briefwahl wählen möchten, dafür dieses Mal nur rund zwei statt fünf Wochen Zeit haben. Das Wahlamt der Stadt Dormagen ist darauf vorbereitet und wird nach der Lieferung der Stimmzettel unverzüglich mit dem Versand der Briefwahlunterlagen beginnen. Sobald die Stimmzettel verschickt sind, haben auch alle Wählerinnen und Wähler die Möglichkeit, wie gewohnt, die Direktbriefwahl im Wahlamt durchzuführen. Das Wahlamt befindet sich diesmal in den alten Räumlichkeiten des Bürgeramtes im Erdgeschoss des Neuen Rathauses, Paul-Wierich-Platz 2.

Zudem sucht die Stadtverwaltung Dormagen noch Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Für die Ausübung des Ehrenamtes in einem Urnen- oder Briefwahlvorstand wird ein Erfrischungsgeld in Höhe von 60 Euro ausgezahlt. Voraussetzung für die Tätigkeit als Wahlhelferin oder Wahlhelfer ist, dass die Person mindestens 18 Jahre alt ist und die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt. Interessierte wenden sich bitte direkt per E-Mail an wahlamt@stadt-dormagen.de. Die formelle Einberufung erhalten die Freiwilligen anschließend auf dem Postweg. Für Rückfragen und weitere Informationen steht das Wahlamt der Stadtverwaltung telefonisch unter der Rufnummer 02133 257 3290 zur Verfügung.


Zahlen, Daten, Fakten
Stimmen Bei der kommenden Bundestagswahl sind rund 47.000 Wählerinnen und Wähler stimmberechtigt.
Anteil Bei der Bundestagswahl 2021 haben von 36.453 Wählerinnen und Wählern 17.511 per Briefwahl gewählt. Das entspricht rund 48 Prozent. Bei der Kommunalwahl 2020 waren es rund 43 Prozent.
Wahllokalfinder Ab Ende Januar können sich die Bürgerinnen und Bürger die Wahllokale über den Wahllokalfinder online anzeigen lassen.

In Dormagen haben die Sternsinger am heutigen Montag, 6. Januar, das Rathaus besucht. Bürgermeister Erik Lierenfeld empfing die als Kaspar, Melchior und Balthasar verkleideten Gäste. Jonathan, Lotta, Matilda, Greta, Lucas und Anton erteilten dem Dormagener Rathaus den Segen Gottes und sammelten Spenden für Kinder in Not.

Lierenfeld bedankte sich bei den Kindern+ sowie bei allen weiteren Sternsingern und deren Begleiterinnen und Begleitern, die sich in diesen Tagen engagieren und für hilfsbedürftige Kinder starkmachen: „Die Sternsinger-Tradition ist eine sehr schöne und vor allem sehr wertvolle Tradition. Jede Spende, egal ob klein oder groß, sorgt für bessere Verhältnisse von notleidenden Kindern auf dieser Welt. Das möchte ich gerne unterstützen und wünsche euch allen viel Erfolg bei euren Sammlungen“, sagte er.

An der Eingangstür des Neuen Rathauses brachten die Sternsinger den traditionellen Segensgruß „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus segne dieses Haus) an. Sie gehören zu rund 300.000 Mädchen und Jungen, die derzeit in Deutschland von Tür zu Tür gehen. Das Motto, unter dem die Sternsinger in diesem Jahr bundesweit unterwegs sind, lautet: „Erhebt eure Stimme! – Sternsingen für Kinderrechte“. Sie wollten damit auf Millionen Kinder aufmerksam machen, die unter einer schlechten medizinischen Versorgung sowie Hunger leiden, kaum Zugang zu schulischer Bildung haben oder auf der Flucht sind.

Auch Dormagen macht sich stark für Kinderrechte. So eröffnete die Stadt im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Deutschen Kinderhilfswerk einen „Lernpfad der Kinderrechte“ auf dem Spielplatz im Park an der Beethovenstraße. Ein solcher Lernpfad bietet Kindern und Erwachsenen einen Zugang zu kinderrechtlichen Grundsatzthemen – und zwar optisch ansprechend, didaktisch versiert, spielerisch und lebensraumnah. Zudem stellt das Dormagener Kinderparlament das Thema Kinderrechte ins Zentrum seiner Arbeit.

Hintergrund: Unterstützt wird die Sternsingeraktion von zwei starken Partnern: dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit dem Start der Aktion 1959 kamen beim Dreikönigssingen bislang insgesamt rund 1,36 Milliarden Euro zusammen, mit denen weltweit Projekte und Hilfsprogramme für Kinder gefördert wurden. Allein im vergangenen Jahr kamen rund 46 Millionen Euro zusammen. Mit den Mitteln aus der deutschlandweiten Spendenaktion werden Projekte in den Bereichen Bildung, Ernährung, Gesundheit, Kinderschutz, Nothilfe, pastorale Aufgaben und soziale Integration unterstützt.

Mehr als 50 Veranstaltungen stehen im Jahreskalender 2025 des städtischen Kulturbüros. Das Team hat aus seinem Programm für jeden Monat ein Highlight gepickt, für das noch Karten erhältlich sind.

„Herr Schmickler bitte“ heißt es am Freitag, 24. Januar, um 20 Uhr im Norbert-Gymnasium Knechtsteden (NGK). Wilfried Schmickler echauffiert sich mit seiner Mischung aus gesprochenem Wort, lyrischen Gedichten und ausdrucksstarkem Gesang über gesellschaftliche Missstände und Ungerechtigkeiten in dieser Welt. Für Kinder ab vier Jahren ist das lustige Figurentheaterstück „Rabe Socke – Alles meins!“ am Dienstag, 11. Februar, um 10.30 und 16 Uhr in der Kulturhalle Dormagen.

Dorthin kehrt Florian Schroeder am 21. und 22. März um 20 Uhr mit zwei Vorpremieren zu seinem neuen Kabarett-Programm „Endlich glücklich“ zurück. Musik, Anekdoten und „kölsche Krätzjer“ tischen Gerd Köster & Weggefährten wie Helmut Krumminga mit dem Programm „Stabil nervös“ am Freitag, 4. April, um 20 Uhr in der Kulturhalle auf.

Eine Beziehungsschlacht, die Spaß macht, liefern Jennifer und Michael Ehnert am Freitag, 16. Mai, um 20 Uhr im NGK. „Zweikampfhasen“ heißt die kabarettistische Komödie, in der das verheiratete und letztlich unzertrennliche Paar alles tut, um den anderen fix und fertig zu machen. Wie sieht Dormagen in 50 Jahren aus? Das ist das Thema der Junior D´Art, die Bürgermeister Erik Lierenfeld am Dienstag, 17. Juni, um 18 Uhr in der Glasgalerie des Kulturhauses eröffnet. Kreativköpfe zwischen elf und 21 Jahren sollen künstlerisch ihre Perspektiven auf Dormagen in einem halben Jahrhundert darstellen.

Erstmals im Stadtgebiet gastieren am Sonntag, 6. Juli, um 20 Uhr Wigald Boning und Bernhard Hoëcker. Die beiden Vollblutoptimisten beantworten auf der Freilichtbühne jede gestellte Frage des Publikums – kurios, witzig und authentisch. Schillernd-komische Beobachtungen aus dem Alltag liefert am Dienstag, 5. August, um 20 Uhr in der Theaterscheune Knechtsteden Spaß-Garant Ralf Senkel mit seinem Programm „Der hat gesessen!“. 

Eine amüsante Komödie um ein Paar, das nach dem Tod in seinem ehemaligen Zuhause spukt, studiert das heimische Galerietheater ein. Die Premiere ist am Samstag, 13. September, um 20 Uhr in der Kulturhalle Dormagen. An gleicher Stelle zieht Maddin Schneider am Samstag, 25. Oktober, um 20 Uhr in seinem Programm „Schöne Sonndaach“ alle mimischen Register. Neben Standups kredenzt er die ein oder andere tiefsinnige Botschaft in locker-leichtem Hessisch.

Eine topaktuelle komödiantische Bestandsaufnahme des Wahljahres 2025 zeigt die Berliner Distel am Sonntag, 9. November, um 20 Uhr in der Kulturhalle. „Die Ampeltherapie – bis einer weint“ heißt die Satire-Komödie der Kabarett-Experten aus der Hauptstadt. Zu den Publikumslieblingen gehört Christian Ehring. Der „extra3“-Moderator und Sidekick von Oliver Welke aus der „ZDF heute show“ setzt am Freitag, 12. Dezember, um 20 Uhr im NGK mit seinem neuen Programm das letzte Glanzlicht im städtischen Kulturkalender. Karten für alle Veranstaltungen des Kulturbüros sind in der City-Buchhandlung und im Ticket-Shop über dormagen.reservix.de erhältlich. Weitere Informationen: www.kulturbuero-dormagen.de, Telefon 02133 257 4110.

Silvesternacht: Feuerwehr Dormagen rückte zu zehn Einsätzen aus

Zum Jahreswechsel verzeichnete die Feuerwehr Dormagen eine Vielzahl von kleinen Einsätzen. In der Zeit von 18 Uhr des Silvesterabends bis 8 Uhr an Neujahr wurden die Wehrleute zu zehn Einsätzen gerufen. Dabei handelte es sich um eine Hilfeleistung bei einem Wasserschaden und neun Brandeinsätzen. Die Brandeinsätze beschränkten sich auf verschiedene Mülleimer- und Containerbrände in den Stadtteilen Dormagen-Mitte (2), Dormagen-Nord (1) und Hackenbroich (5).

In den frühen Morgenstunden des Neujahrstages brannte in Delrath ein Auto in einem Carport. Das Feuer hatte bereits auf den Carport übergegriffen und drohte auch auf das angrenzende Wohnhaus überzugreifen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte hier eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Mit einer Wärmebildkamera spürten die Einsatzkräfte Glutnester auf und löschten diese. Im Einsatz waren neben der hauptamtlichen Wachbesatzung und dem Führungsdienst die Löschzüge Nievenheim, Stürzelberg, Zons, Delhoven und Straberg mit rund 45 Einsatzkräften. Verletzt wurde bei den Einsätzen niemand. Im gleichen Zeitraum verzeichnete der Rettungsdienst insgesamt 13 Einsätze, davon sechs mit Notarzt. Dabei handelte es sich um allgemeine medizinische Notfälle. Schwere Verletzungen durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern und Raketen sind ausgeblieben. Es gab keine Übergriffe/Angriffe durch Feuerwerkskörper auf Dormagener Einsatzkräfte.

Eine breite Palette an Angeboten hat die Stadtbibliothek Dormagen im Januar für ihre Kundinnen und Kunden vorbereitet. Alle Veranstaltungen finden am Marktplatz 1 statt. Die Teilnahme ist kostenlos und in den meisten Fällen ohne Anmeldung möglich. Mehr Informationen gibt es in der Stadtbibliothek sowie telefonisch unter 02133 2574159, per E-Mail an bib@stadt-dormagen.de oder im Internet unter www.stadtbibliothek-dormagen.de.

Aktion Lesepass
Bei der Aktion Lesepass werden spannende, lustige, abenteuerliche gruselige oder einfach schöne Geschichten vorgelesen. Mit jeder besuchten Vorleseaktion kann ein Stempel im Lesepass gesammelt werden. Bei sechs Stempeln können sich die Kinder eine Überraschung aus der Schatzkiste der Stadtbibliothek aussuchen. Die Aktion Lesepass richtet sich an Kinder ab vier Jahren.

Die Termine sind am Dienstag, 14. und 28. Januar und am Freitag, 10. und 24. Januar, jeweils von 16.30 bis 17 Uhr. In diesem Zeitraum ist die Kinderbibliothek für den Publikumsverkehr geschlossen.

Handarbeits-Treff in der Stadtbibliothek
Einmal monatlich wird zudem der Handarbeits-Treff angeboten. Sowohl Anfängerinnen und Anfänger als auch Fortgeschrittene haben die Möglichkeit, an der Veranstaltung teilzunehmen und sich über ihre Leidenschaft auszutauschen. Das nächste Treffen findet am Mittwoch, 15. Januar, von 15 bis 17 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos und eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich

Erzähl- und Literaturcafé in der Stadtbibliothek
Am Mittwoch, 8. Januar, 15 bis 16.30 Uhr lädt die Stadtbibliothek zum Erzähl- und Literaturcafé ein. Zu Gast ist der Neusser Autor Reinhold Peter. Die Veranstaltung dient Interessierten dazu, sich in gemütlicher Runde auszutauschen und neue literarische Anregungen zu erhalten. Die Teilnahme ist ohne vorherige Anmeldung möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 1 Euro. Kaffee und Tee sind auf Spendenbasis erhältlich.

Literaturtreff in der Stadtbibliothek
Die Stadtbibliothek Dormagen bietet am Mittwoch, 29.Januar, von 10 bis 11.30 Uhr gemeinsam mit dem Netzwerk Dormagen 55plus den Literatur-Treff für Bücherfans an. Das Forum richtet sich an Literaturinteressierte, die neue Bücher und Leute kennenlernen möchten. Der Titel des jeweils vorgestellten Buches wird auf der Homepage der Stadtbibliothek veröffentlicht. Die Teilnahme ist ohne vorherige Anmeldung möglich und kostet 1,00 Euro.

Büchertrödel
Auch der Büchertrödel findet im Januar wieder statt. Interessierte können am Samstag, 11. Januar, von 10 bis 14 Uhr einen ganzen Beutel voller Trödelmedien befüllen und diesen für nur fünf Euro erwerben.

Ausstellung Beate Limbrock „Strukturen“
Die Dormagener Künstlerin Beate Limbrock hat seit einiger Zeit ihre Ausstellung mit dem Titel „Strukturen“ in der Stadtbibliothek ausgestellt. Die offiziele Ausstellungseröffnung findet am Mittwoch, 15. Januar, um 18.00 Uhr durch die stellvertretende Bürgermeisterin Katja Creutzmann in der Stadtbibliothek statt. Zu dieser Vernissage sind Interessierte herzlich eingeladen.

Die Ausstellung ist bis zum 25. Februar zu den gewohnten Öffnungszeiten der Stadtbibliothek zu sehen. Der Eintritt ist frei.Hinweis zu den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek
Die Stadtbibliothek hat vom 21. Dezember bis 1. Januar geschlossen. Ab Donnerstag, 2. Januar 2025, gelten die gewohnten Öffnungszeiten.

Die Stadt Dormagen setzt ein innovatives Projekt zur Digitalisierung und Inklusion um: Mit dem KI-gestützten Gebärdensprachavatar des Unternehmens „Charamel“ wird ab sofort die barrierefreie Kommunikation für gehörlose und hörbehinderte Menschen auf der städtischen Webseite verbessert. Das Projekt ist Teil des Verbundprojekts „AVASAG“ (Avatar-basierte Assistenzsysteme für Gebärdensprache), das durch Fördermittel unterstützt wird und moderne Technologien für mehr Teilhabe entwickelt.

„Für uns ist es sehr wichtig, die Barrierefreiheit auf allen Ebenen weiterzuentwickeln. Mit diesem Projekt stärken wir die Inklusion und verbessern den Bürgerservice in Dormagen“, sagt der Erste Beigeordnete Fritz Bezold.

Der Avatar ermöglicht die Übersetzung digitaler Inhalte in Gebärdensprache und wird als Hilfestellung in die Website integriert. Das Angebot wird schrittweise ausgebaut, um gehörlosen Menschen den Zugang zu Informationen und Dienstleistungen der Stadt kontinuierlich zu erleichtern.

„Mit dem KI-gestützten Gebärdensprachavatar kombinieren wir innovative Technologien mit gelebter Inklusion. Unser Ziel ist es, allen Bürgerinnen und Bürgern gleiche Zugangsmöglichkeiten zu Informationen zu bieten“, ergänzt Thomas Hegenbarth, Chief Digital Officer (CDO) der Stadt Dormagen. Der neue Avatar ist im Internet unter www.dormagen.de/gebaerdensprache zu finden. Zudem wird in Zukunft ein Symbol auf der Startseite der städtischen Webseite verankert sein, welches sofort auf die Unterseite des Gebärdensprachavatars verlinkt.

Das Schadstoffmobil steht den Bürgern für die kostenlose und bequeme Entsorgung von Sonderabfällen in ihrer Nähe zur Verfügung. Als Schadstoffe zählen Materialien, die beim Menschen gesundheitliche Schäden hervorrufen können oder die Umwelt beeinträchtigen. Die Zeiten und Annahmeplätze:

Januar

14.01.2025                Dienstag

09.30 – 12.00 Uhr    Dormagen-Mitte, Parkplatz Unter den Hecken

13.00 – 14.30 Uhr    Rheinfeld, Piwipper Straße 15 – 17, Parkplatz

15.00 – 16.30 Uhr    Zons, Herrenweg, Rheintorparkplatz

21.01.2025                Dienstag

09.30 – 10.45 Uhr    Stürzelberg, Schulstraße, Schulparkplatz

11.15 – 12.30 Uhr    Delrath, Gabrielstraße, Alte Schule

13.30 – 14.45 Uhr    Nievenheim, Am Sportplatz, Am Schützenplatz

15.15 – 16.30 Uhr    Gohr, Kirchplatz

28.01.2025                Dienstag

09.30 – 10.45 Uhr    Hackenbroich, Dorfstraße, Feuerwehrgerätehaus

11.15 – 12.30 Uhr    Delhoven, Josef-Steins-Straße, Schützenplatz

13.30 – 14.45 Uhr    Straberg, Linden-Kirch-Platz

15.15 – 16.30 Uhr    Horrem, Am Rübenweg, Schützenplatz

31.01.2025                Freitag

09.30 – 12.00 Uhr    Dormagen-Mitte, Parkplatz Unter den Hecken

13.00 – 14.30 Uhr    Rheinfeld, Piwipper Straße 15 – 17, Parkplatz

15.00 – 16.30 Uhr    Zons, Herrenweg, Rheintorparkplatz

Das Schadstoffmobil nimmt Sondermüll von A wie Abbeize bis Z wie Zementfarbe an. Nähere Hinweise gibt es im Abfallkalender der Stadt Dormagen. Fragen beantwortet auch Angela Schmitz, Telefon 02133 257 2067.     Abgabe von Elektrokleingeräten: Elektrogeräte bis zu einer Kantenlänge von 20 cm (Rasierer, Bügeleisen, Radiowecker, elektrische Zahnbürste, Handys, uvm.) können nicht mehr am Schadstoffmobil abgegeben werden. Elektrohändler ab einer Größe von 400 qm nehmen die Geräte weiterhin kostenfrei an. Herausnehmbare Batterien und Akkus sind aus den Geräten zu entfernen. Bitte achten Sie im eigenen Interesse auf Löschung aller personengebundenen Daten auf den Altgeräten. Außerdem können Elektrokleingeräte an den Entsorgungsstandorten Neuss, Lövelinger Straße, oder Grevenbroich-Neuenhausen, Am Sandwerk, kostenfrei abgegeben werden.

Der mobile Altpapiercontainer der EGN ist am Samstag, 4. Januar, an folgenden Standorten in Dormagen zu finden: Schützenplatz in Dormagen-Mitte von 8.00 bis 9.00 Uhr,Rheintorplatz in Zons von 9.30 bis 10.30 Uhr,Sportparkplatz in Stürzelberg von 10.45 bis 11.45 Uhr,Parkplatz der Gesamtschule in Nievenheim von 12.30 bis 13.30 Uhr,Schützenplatz in Hackenbroich von 13.45 bis 14.45 Uhr.

Acht städtische Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sind ab Donnerstag, 2. Januar 2025, im Bürgerhaus Hackenbroich vor Ort. Mit dieser Maßnahme möchte die Stadtverwaltung die sozialen Dienstleistungen erweitern und die Erreichbarkeit für alle Bürgerinnen und Bürger erhöhen. Diese Sozialarbeitenden kümmern sich um die Stadtteile Hackenbroich, Delhoven, Straberg, Gohr, Broich, Ückerath und Nievenheim. Sie stehen als Ansprechpartner zur Verfügung, um Hilfestellungen in verschiedenen Lebenslagen zu bieten, sei es bei Fragen zu sozialen Leistungen, der Integration, der Familienhilfe oder der Unterstützung in Krisensituationen.

„Wir möchten den direkten Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern fördern. Deshalb haben wir einen neuen Standort gewählt – und zwar direkt vor Ort“, erläutert Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Unser Ziel ist es, dass dadurch mehr Menschen von unseren Unterstützungsangeboten Gebrauch machen werden.“

Den Bedarf dafür sieht auch Ella Ackerschott, Teamleiterin für die Jugendhilfe. „Wir möchten ein starkes und unterstützendes Netzwerk schaffen. Denn die acht Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter ergänzen das Angebot an Jugendhilfe in diesem Bezirk. Vor Ort befinden sich bereits Streetworker, ein Jugendzentrum, eine Schule, mehrere Kitas, ein Familienzentrum, Familienhebammen und Kinderkrankenschwestern sowie Familienhelferinnen“, sagt sie. „Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich bei Fragen oder Anliegen an die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter zu wenden“, sagt sie. 

Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sind zu folgenden Zeiten vor Ort:
montags, dienstags, mittwochs und freitags     von 8.30 bis 12 Uhr

donnerstags                                                    von 14 bis 18 Uhr

Darüber hinaus können Termine vereinbart werden.

Die nächste Sitzung des Seniorenbeirats der Stadt Dormagen findet am Mittwoch, 8. Januar, um 10 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses statt. Interessierte Besucherinnen und Besucher sind herzlich willkommen. 

Der Seniorenbeirat ist überparteilich und konfessionell unabhängig und vertritt die Interessen älterer Bürgerinnen und Bürger in Dormagen. Die Sitzungen des Seniorenbeirates sind öffentlich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind mit ihren Wünschen, Anliegen, Vorschlägen und ihrer Kritik jederzeit herzlich willkommen. Für Rückfragen steht der Vorsitzende, Hans-Peter Preuss, telefonisch unter 02133 257 689 zur Verfügung.

Die Stadtteilkümmerer stehen ebenfalls telefonisch mit Rat und Tat zur Seite:

Hackenbroich: Gisela Dornbusch (02133 60907)
Stürzelberg: Ulrike Ortmann (02133 73252)
Gohr: Kurt Tröster (02182 871718)
Horrem und Dormagen-Nord: Ferdinand Thelen (02133 8649966)
Nievenheim/Ückerath: Robert Koch (02133 299344)
Delrath: Carmen Jacobs (0151 28747727)

Hintergrund: Seniorinnen und Senioren helfen einander – Die Stadtteilkümmerer helfen weiter, beraten und haben immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte älterer Bürgerinnen und Bürger, damit Hilfe schnell und unbürokratisch da ankommt, wo sie gebraucht wird. Die Stadtteilkümmerer stehen auch außerhalb der Sprechstunden telefonisch zur Verfügung.

Der mittelalterliche Rheinturm soll endlich wieder öffentlich erlebbar sein: Das ist schon seit vielen Jahren ein Ziel des Fördervereins Denkmalschutz Stadt Zons. Am 1. Mai 2025 wird es soweit sein: Zeitgleich mit dem Start der Zonser Tourismussaison können dann Besuchergruppen bis zu 30 Personen erstmals seit 2001 den Turm wieder betreten.

Damals wurde der ehemalige Wehr- und Zollturm aus Brandschutzgründen geschlossen. Jetzt richtet ihn die Stadt Dormagen mit Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen so her, dass Führungen möglich sind. Neben dem historischen Gebäude und dem eindrucksvollen Ausblick auf Zons werden die Gäste hier auch eine heimatgeschichtliche Ausstellung besichtigen können. Auf großen Panoramagrafiken werden unter anderem die Erhebung des Rheinzoll, der ehemalige Rheinverlauf und die drei Festungsringe von Zons dargestellt. Der Denkmalförderverein unterstützt dieses Vorhaben mit einer Spende in Höhe von 5000 Euro. „Das Turmerlebnis wird nicht nur für viele Zonser eindrucksvoll sein, die damit Erinnerungen an ihre Jugend verbinden. Auch für Touristen ist dies ein neuer attraktiver Anziehungspunkt“, sagte Fördervereinsvorsitzender Martin Brans bei der Spendenübergabe an Bürgermeister Erik Lierenfeld. Dieser freute sich: „Es ist eine starke Gemeinschaftsleistung, dass die Ausstellung als zusätzliche Attraktion für den Rheinturm mit Unterstützung aus Vereinen, Firmen und gemeinnützigen Organisationen vor Ort verwirklichen können.“

Bürgerinnen und Bürger können ab sofort ihre Termine für Dienstleistungen des Ausländeramtes bequem online buchen. Das Angebot ergänzt die bereits erfolgreich eingeführte Online-Terminvergabe für das Bürgerbüro sowie den Bereich Soziale Leistungen. Die Buchungsseite für die Onlinetermine lautet www.etermin.net/stadtdormagen.

„Mit der Online-Terminvergabe können Wartezeiten deutlich verkürzt und die Terminplanung sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter effizienter gestaltet werden“, betont Volker Lewerenz, Fachbereichsleiter Integration und Soziales.

Die Ausländerbehörde bietet mit dem Servicepoint im Erdgeschoss des Neuen Rathauses eine zentrale Anlaufstelle für allgemeine Informationen, Anträge und die Ausstellung von Aufenthaltstiteln an. Die Öffnungszeiten des Servicepoints lauten wie folgt:

Montag bis Mittwoch: 8.30 bis 12 Uhr
Donnerstag: 14 bis 18 Uhr
Freitag: 8.30 bis 12 Uhr

Für eine individuelle Bearbeitung spezifischer Anliegen ist weiterhin eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich. Dies gewährleistet eine zügige und zielgerichtete Bearbeitung durch die zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter.

Neben der Terminvereinbarung haben die Bürgerinnen und Bürger bereits seit Anfang des Jahres die Möglichkeit, bestimmte Anträge und Anliegen direkt online über das Kommunalportal Dormagen einzureichen. Dieser digitale Service spart Zeit und bietet eine flexible Möglichkeit, Anträge bequem von zu Hause aus zu stellen. Weitere Informationen zu den Dienstleistungen, Öffnungszeiten und Terminvereinbarungen finden Interessierte im Internet unter www.dormagen.kommunalportal.de.

Zum Höhepunkt der Adventszeit lädt der Musikzug der Feuerwehr Dormagen alle Bürgerinnen und Bürger zu einem gemeinsamen Mitsingkonzert ein. An Heiligabend, 24. Dezember, treffen sich alle Interessierten dafür um 17 Uhr auf dem Helmut-Schmidt-Platz vor der Stadtbibliothek. “Kommen Sie alle vorbei und stimmen Sie mit uns ein. Wir freuen uns über alle, die mit uns an Heiligabend singen“, sagt Frauke Hanenberg, Vorsitzende des Musikzuges der Feuerwehr Dormagen.

In der vergangenen Woche haben Bürgermeister Erik Lierenfeld und WORADO-geschäftsführer Uwe Heidel die neue Kindertagesstätte in Nievenheim „Am Schwimmbad“ besucht. Seit Anfang November wird die Kita von der „pme Familienservice gGmbH“ betrieben. Bauherr der Kita war die Wohnraumgesellschaft Dormagen. Zum aktuellen Zeitpunkt werden täglich rund 50 Kinder betreut.

„Die Kita setzt durch ihre großzügige Aufteilung, hellen Räume und hochwertige Einrichtung neue Maßstäbe und ermöglicht eine großartige Basis für die Erziehung Dormagener Kinder“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Neben den Kindern werden sich sicherlich auch die Erzieherinnen und Erzieher sehr wohl in der Einrichtung fühlen.“

Jede Gruppe verfügt über einen großen Gruppenraum, zwei Nebenräume sowie eine Toilettenanlage, einen Abstellraum und eine kleine Küche. Bei der Planung wurde darauf geachtet, dass alle Gruppenräume variabel für Ü3 und U3 nutzbar sind. Darüber hinaus hat das zweistöckige Gebäude ein Leitungsbüro, einen großen Mehrzweckraum mit Nebenraum, Personalräume, Therapie- und Differenzierungsräume, einen Technikraum, Waschräume, Aufenthaltsräume, eine Stillecke, einen Kinderwagenabstellraum und eine große Küche.

Bei maximaler Auslastung stehen im Bereich der Ü3-Jährigen 61 Plätze zur Verfügung, im U3-Bereich sind es 37 Plätze. Die Betreuungszeiten sind von 7 bis 17 Uhr. Das Mittagessen wird in der Küche vor Ort frisch gekocht.

„Die Eröffnung unserer neuen Kita mit dem Schwerpunkt Inklusion ist für uns ein bedeutender Schritt, eine vielfältige und chancengleiche Gesellschaft zu fördern“, sagt Sarah Raupach, Trägerverantwortliche bei der „pme Familienservice gGmbH“.

Die Gesamtfläche des Grundstücks beträgt insgesamt rund 2.000 Quadratmeter. Der großzügige Außenbereich von rund 1.400 Quadratmetern – der zum Teil noch in Bearbeitung ist – bietet eine große Spielfläche. Dazu gibt es eine Bobbycar-Bahn, zahlreiche Spielgeräte und einem Wasserspielbereich.

„Bei der Planung der Kita wurde verstärkt auf Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Materialien geachtet. Für Wände, Decken und das Dach wurden 400 Kubikmeter Lärchenholz verbaut. Die Versorgung erfolgt durch eine Photovoltaikanlage, einen Speicher und eine Wärmepumpe“, so WORADO-Geschäftsführer Uwe Heidel.

Die Kosten für den Bau der Kindertagesstätte inklusive Außenanlage sowie die Grundstückskosten betrugen insgesamt 7,1 Millionen Euro. Gebaut wurde sie von der Zimmermann Haus GmbH & Co. KG, die als Generalübernehmer fungierten. Mehr Informationen zu den Projekten der Wohnraumgesellschaft finden Interessierte im Internet unter www.worado.de

Große Freude bei der Dormagener Reservistenkameradschaft: Das Projekt „Hochwasser- & Deichschutz“ hat bei der diesjährigen Verleihung des Förderpreises „Helfende Hand“ des Bundesministeriums des Innern und für Heimat den 3. Platz in der Kategorie „Unterstützung des Ehrenamtes“ belegt. Diese Kategorie ehrt herausragende Projekte, die die Strukturen des Ehrenamtes stärken und fördern.

Bürgermeister Erik Lierenfeld gratulierte dem Vorsitzenden Erik Heinen bei einem Austausch im Rathaus persönlich: „Mit ihrem langjährigen Einsatz im Hochwasserschutz sind die Mitglieder der Reservistenkameradschaft ein echtes Vorbild für Zusammenhalt und Verantwortung. Ihr Engagement zeigt, wie wichtig Ehrenamt für den Schutz unserer Gemeinschaft ist. Diese hochverdiente Auszeichnung und Würdigung des Engagements freut mich persönlich sehr.“

Das Projekt setzte sich gegen rund 640 Bewerbungen durch und wurde von einer Fachjury unter die fünf besten Projekte der Kategorie gewählt. Mit ihrem Engagement beweisen die rund 80 Mitglieder der Reservistenkameradschaft Dormagen, dass der Hochwasserschutz nicht allein in den Händen von Hilfsorganisationen liegt.

Seit 2006 widmet sich die Reservistenkameradschaft Dormagen der Deichverteidigung und absolvierte zahlreiche Ausbildungen und Übungen mit Partnerorganisationen. Ihr Wissen und ihre Einsatzbereitschaft haben sich bereits 2009 im Ernstfall bewährt. Heute ist die Kameradschaft fest in den Einsatzplan des Deichverbandes integriert und von der Bezirksregierung anerkannt. Der Förderpreis „Helfende Hand“ wird jährlich verliehen, um ehrenamtliches Engagement im Bevölkerungsschutz zu würdigen. Bei der Verleihung 2024 wurden insgesamt 15 Projekte ausgezeichnet. Weitere Informationen zu den Gewinnern und eine Aufzeichnung der Veranstaltung sind unter www.helfende-hand-foerderpreis.de abrufbar.

In der Ratssitzung am Donnerstag, 12. Dezember, hat der Verwaltungsvorstand um Bürgermeister Erik Lierenfeld, Erster Beigeordneter Fritz Bezold, Kämmerer und Beigeordneter Dr. Torsten Spillmann und Technischer Beigeordneter Dr. Martin Brans den Haushaltsplan für das Jahr 2025 vorgestellt. Aufgrund massiver Mehrbelastungen durch zusätzlich übertragene Aufgaben von Bund und Land weist der Entwurf ein Defizit in Höhe von 3,75 Millionen Euro auf. Dieses soll über die vorhandene Ausgleichsrücklage in Höhe von 49,8 Millionen Euro gedeckt werden.

„Vor allem die stark gestiegenen Pflichtausgaben, die wir als Kommune nicht beeinflussen können, belasten unseren Haushalt enorm. Den immer weiter zunehmenden Kosten für notwendige, aber unterfinanzierte Bereiche wie Schul-IT, OGS, Kindertagesstätten oder Unterbringung von Geflüchteten stehen unzureichende Erträge gegenüber“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Diese immer weiter auseinanderlaufende Schere lässt sich nur schließen, wenn Bund und Land uns wesentlich stärker finanziell unterstützen. Die Finanzierung der Kommunen muss auf neue Beine gestellt werden“, ergänzt Stadtkämmerer Dr. Spillmann.

Der städtische Eigenanteil für den Offenen Ganztag hat sich im Zeitraum von 2019 bis 2024 von 1,3 auf 2,7 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Auch die Kosten für die Unterbringung von Kindern aus prekären Familienverhältnissen sind im gleichen Zeitraum von rund 5 auf 9,3 Millionen deutlich gestiegen. Die Ausgaben im Kita-Bereich sind ebenfalls gewachsen. Lag das städtische Defizit 2010 noch bei etwa 8,2 Millionen Euro, muss die Stadt im kommenden Jahr bereits 21,2 Millionen zur Finanzierung der städtischen Kitas aufbringen, um die Lücke zwischen Aufwendungen und Erträgen zu schließen.

Im Bereich Schul-IT betragen die jährlichen städtischen Kosten durch die Anschaffung und Wartung von digitaler Infrastruktur rund 2,8 Millionen Euro. Die Ausgaben für die Unterbringung von geflüchteten Menschen haben sich von ca. 2 Millionen Euro im Jahr 2020 auf etwa 5,6 Millionen Euro 2024 erheblich erhöht. Und auch im Bereich Bauunterhaltung sowie neue Bauprojekte sind die Kosten durch Preissteigerungen zuletzt gravierend gestiegen. Insgesamt macht der Anteil der freiwilligen Leistungen der Stadt Dormagen lediglich rund 4,2 Prozent (10,7 Mio. Euro) des Gesamthaushalts aus. „Das zeigt, wie wenig Spielraum wir inzwischen als Kommune haben“, erklärt Lierenfeld. „Einsparungen in Millionenhöhe sind schlicht gar nicht möglich, ohne zentrale Bestandteile des kulturellen Lebens in Dormagen komplett einzustellen.“

Positiv hat sich im zurückliegenden Jahr das Fördermittelmanagement entwickelt, das über den Fachbereich Finanzen gesteuert wird. In den nächsten Jahren kalkuliert die Verwaltung mit potenziellen Fördermitteln in Höhe von 18,8 Millionen Euro. Darüber hinaus können die Gebühren für Abwasser, Friedhof, Abfall und Straßenreinigung konstant gehalten werden. Die Gebühren für den Winterdienst werden sogar etwas reduziert. Auch Steuererhöhungen schließt die Verwaltung aus: „Es kann nicht sein, dass sich Bund und Land ihrer Verantwortung entziehen und den schwarzen Peter den Kommunen zuspielen. Weitere Mehrbelastungen der Bürgerinnen und Bürger sind nicht tragbar“, stellt Lierenfeld klar.

Nach den finanzpolitischen Beratungen der Fraktionen soll der Haushalt in der Ratssitzung am 20. März 2025 verabschiedet werden.

Darüber hinaus bestätigten die Ratsmitglieder die Gesamtabschlüsse der Stadt Dormagen für die Haushaltsjahre 2019 und 2020 und stellten den vom Rechnungsprüfungsausschuss geprüften Jahresabschluss für das Haushaltsjahr 2022 fest.  Ebenfalls beschlossen die Ratsfrauen und Ratsherren, das Deutschlandticket als Schülerticket 2025 mit einem Eigenanteil in Höhe bis zu 14 Euro fortzusetzen. Auf der Webseite www.buergerinfo.dormagen.de haben alle Dormagenerinnen und Dormagener die Möglichkeit, sich die Tagesordnungen der Rats- und Ausschusssitzungen anzusehen. Zudem stehen die Vorlagen für die jeweiligen Diskussionspunkte zur Verfügung.

Wegen der anhaltend hohen Nachfrage bietet das städtische Kulturbüro für das aufregende Abenteuer „Kleiner Eisbär, wohin fährst Du?“ am Sonntag, 12. Januar 2025, um 15 Uhr in der Kulturhalle Dormagen eine Zusatzvorstellung an. Das Stück dauert rund 45 Minuten und richtet sich an Kinder ab drei Jahren. „Fithe – das Figurentheater aus Ostbelgien“ zeigt die spannende Geschichte mit Lars, dem kleinen Eisbär, der mit seinem Papa auf dem weiten Nordpoleis unterwegs ist. Zum ersten Mal sieht er das Meer und darf auch das erste Mal alleine hinter einem großen Schneehaufen schlafen. Mitten in der Nacht wacht Lars auf und bemerkt, dass er einsam auf dem Meer treibt… Ein aufregendes Abenteuer beginnt. Karten sind im Vorverkauf günstiger als an der Tageskasse (falls vorhanden) und zum Preis von 6,50 Euro für Kinder und acht Euro für Erwachsene im Ticket-Shop dormagen.reservix.de und in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 110 in Dormagen, erhältlich. Noch günstiger sind die Tickets im Wunsch-Abo zusammen mit anderen Vorstellungen wie Rabe Socke, Furzipups, der Knatterdrache, und dem Kinder-Mitmachkonzert mit den Großstadt-Engeln.

Die jungen Parlamentarierinnen und Parlamentarier des Dormagener Kinderparlaments haben in der Sitzung am Dienstag, 19. November, entschieden, einen Teil ihres Budgets an das Tierheim zu spenden. Neben der Nikolausaktion in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek – bei der sich knapp 400 Dormagener Kinder über einen gefüllten Stiefel freuen konnten – ist das die zweite Spendenaktion des Parlaments in kurzer Zeit.

Am Dienstag, 10. Dezember, trafen sich einige der Kinder beim Tierheim in Hackenbroich und übergaben die ersten Futtersäcke. Insgesamt wird Futter im Wert von 1.000 Euro bis Ende nächster Woche in der Auffangstation für Tiere eintreffen. Nach der Übergabe der Spende haben die Kinder des Kinderparlaments noch eine Führung durch die Räumlichkeiten des Tierheims bekommen. „Das Kinderparlament konnte in diesem Jahr vom eigenen Budget erstmalig drei Aktionen umsetzen. Neben der Stiefelaktion und der Futterspende für das Tierheim wurde Anfang des Jahres auch eine Kinderrallye durch die Innenstadt entwickelt“, sagt Daniela Mohrs, städtische Kinder- und Jugendbeauftragte. „Es ist schön, wie kreativ und vielfältig die Ideen der Kinder sind. Oft haben Kinder Ideen und Anregungen, auf die Erwachsene gar nicht direkt gekommen wären. Das zeigt auch, wie wichtig es ist, Kinder und Jugendliche zu beteiligen.“

Das Kulturhaus hat sich am vergangenen Wochenende in einen Ort der Herzlichkeit und Gemeinschaft verwandelt. 70 geflüchtete Kinder erlebten einen unvergesslichen Tag voller weihnachtlicher Freude und Überraschungen.

Die Veranstaltung, die vom Fachbereich Bildung, Kultur und Sport organisiert wurde, bot den kleinen Gästen eine Vielzahl an Aktivitäten. Gemeinsam wurde gebastelt, gesungen und der Weihnachtsbaum liebevoll geschmückt. Ein Höhepunkt des Tages war das Backen von Weihnachtsplätzchen, bei dem die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Bewegungsspiele sorgten für Spaß und Energie, bevor die Weihnachtsgeschichte vorgelesen wurde – ein besinnlicher Moment, der zum Nachdenken und Träumen einlud.

Musikalisch begleitet wurde der Tag von einem vierköpfigen Ensemble der Musikschule Dormagen, das mit traditionellen Weihnachtsliedern eine festliche Stimmung zauberte. Höhepunkt des Nachmittags war für die Kleinen der Besuch des Nikolaus, der jedem Kind ein Geschenk überreichte. “Solche Momente zeigen, wie wichtig es ist, Gemeinschaft erlebbar zu machen – gerade in der Weihnachtszeit“, betonte Anja Bezold, Fachbereichsleiterin für Bildung, Kultur und Sport. „Unser herzlicher Dank gilt den vielen Helferinnen und Helfern sowie dem Fachbereich Integration und Soziales, die diese Veranstaltung durch ihre Unterstützung möglich gemacht haben. Sie ist ein gelungenes Beispiel dafür gewesen, wie Gemeinschaft und Vielfalt gelebt werden können.“

Mit großer Verwunderung hat die Stadtverwaltung die Kritik der CDU zur kommunalen Wärmeplanung zur Kenntnis genommen. Bereits deutlich vor Beginn der gesetzlichen Verpflichtung hat die Verwaltung ein qualifiziertes Fachbüro mit der Erstellung einer Wärmeplanung beauftragt. Seit Abschluss des Vergabeverfahrens im Frühjahr dieses Jahres berichtet die Verwaltung transparent über den aktuellen Sachstand.

Um die Bürgerinnen und Bürger aktiv einzubeziehen, wurden bereits mehrere Informations- und Beteiligungsangebote umgesetzt: Zuletzt hatte die Verwaltung öffentlich das Ziel der Wärmeplanung dargelegt und eine Bestandsanalyse vorgestellt. Darüber hinaus wurden die Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an einer Onlineumfrage zum Thema aufgerufen. Mit einem Informationsstand auf dem Wochenmarkt suchten Mitarbeitende der Verwaltung Ende November zudem den direkten Austausch mit den Dormagenerinnen und Dormagenern.

„Durch den frühen Start der Wärmeplanung verschaffen wir sowohl der Industrie als auch den Bürgerinnen und Bürgern klare Planungssicherheit. Während die gesetzliche Frist eine Bearbeitungszeit bis 2028 vorsieht, wird Dormagen bereits im Sommer 2025 – also weit vor Ablauf der Frist – mit der Wärmeplanung abschließen“, erläutert Dr. Martin Brans, Technischer Beigeordneter. „Die kommunale Wärmeplanung ist ein wichtiger Schritt zur Erreichung der Klimaziele und zur Sicherstellung einer zukunftsfähigen, bezahlbaren Energieversorgung. Dabei setzt die Stadt auf eine umfassende Einbindung der Politik, der Bürgerinnen und Bürger sowie lokaler Akteure“, so Brans weiter.

Auch die Kritik, den örtlichen Energieversorger evd nicht in die Planungen einzubinden, weist die Verwaltung deutlich zurück: „Wir stehen mit der evd in einem sehr regelmäßigen und engen Austausch. Allerdings handelt es sich um die Wärmeplanung der Kommune, die unabhängig der am Markt agierenden Versorger aufgestellt wird“, betont Brans. „Die kommunale Wärmeplanung ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Mit der frühzeitigen Planung und der aktiven Einbindung unserer Bürgerinnen und Bürger legen wir den Grundstein dafür, dass Dormagen eine nachhaltige und zukunftssichere Wärmeversorgung erhält.“

Klemens Diekmann, Geschäftsführer der evd, ergänzt: „Grundsätzlich arbeiten wir mit der Verwaltung immer konstruktiv zusammen. Dies gilt auch bei der kommunalen Wärmeplanung. Diese ist aber Aufgabe der Kommune und nicht der evd. Unsere Aufgaben z.B. bei der Datenbereitstellung erfüllen wir aber selbstverständlich. Die kommunale Wärmeplanung ist für uns dabei nur ein Baustein der Energiewende. Wärmetransformation, Entwicklung des Stromnetzes für die Aufgaben der Zukunft oder die Digitalisierung in der Energieversorgung sind weitere Bausteine, die wir auf unserer Unternehmensagenda haben und im Sinne der Energiewende für Dormagen umsetzen. Auch hierbei können wir uns immer auf eine gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung und in unseren Gremien verlassen.“ Die Stadt Dormagen lädt alle Bürgerinnen und Bürger weiterhin ein, sich aktiv an der Planung zu beteiligen. Informationen rund um das Thema Wärmeplanung sowie eine aktuelle Präsentation, die in der letzten Sitzung des Planungsausschusses im November gezeigt worden ist, sind online unter www.dormagen.de/waermeplanung zu finden.

Die Stadt Dormagen lädt für Mittwoch, 19. Februar 2025, 15 Uhr, zum nächsten Senioren-Nachmittag in die Kulturhalle ein. Das Kulturbüro serviert kostenlos Kaffee, Wasser und Gebäck. Zudem tritt das Chorhaus Dormagen auf und lädt alle Gäste herzlich ein, mitzusingen. Die Teilnahme ist kostenlos. Da alle Senioren-Nachmittage bislang schnell ausgebucht waren, ist eine rechtzeitige Anmeldung ratsam. Diese nimmt das Kulturbüro ab dem morgigen Mittwoch, 11. Dezember, 9 Uhr, telefonisch unter 02133 257 4112 oder per E-Mail an kulturbuero@stadt-dormagen.de entgegen.

Der Förderbescheid für das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) der Innenstadt Dormagens und des Masterplans ist eingegangen. Die Stadt Dormagen erhält für die Maßnahmen zur Entwicklung der Innenstadt in einem ersten Schritt rund eine Million Euro von der Bezirksregierung Düsseldorf. Weitere Fördermittel aus dem Städtebauförderprogramm NRW 2024 „Lebendige Zentren“ sollen folgen. Die Gesamtfördersumme beträgt rund 5,9 Millionen Euro. „Nach langer Planungsphase können wir jetzt einen Schritt weitergehen“, sagt der Technische Beigeordnete Dr. Martin Brans. „Wir haben viel vor und werden nun die ersten Maßnahmen konkret umsetzen. In nur wenigen Jahren wird sich die Innenstadt positiv verändert haben.“

Zu den ersten Maßnahmen gehören mehrere Bereiche der Innenstadt bis hin zum Rheinufer Am Monheimer Weg. Dabei stehen vor allem das Attraktiveren der Kölner Straße sowie mehrere Nebenstraßen in Verbindung mit den Stadteingängen auf dem Programm, ebenso wie der Erlebnisraum Rheinaue sowie die Umgestaltung des Ehrenfriedhofs als Parkanlage. Die Maßnahmen wurden gemeinsam mit Beteiligung der Bürgerschaft, einem Projektbeirat und dem Jugendparlament erarbeitet und vom Rat der Stadt Dormagen beschlossen.

Das ISEK wird von dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitales des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBD NRW) sowie dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) unterstützt. Alle Maßnahmen sollen dabei auch dem Klimaschutz beziehungsweise der Anpassung an den Klimawandel dienen. Der Förderanteil liegt bei rund 60 Prozent bis zum Jahre 2030. Die Gesamtausgaben sollen sich voraussichtlich auf rund 9,8 Millionen Euro belaufen.

Für die Umsetzung der Maßnahmen wird die Verwaltung in den kommenden Jahren fortführende Fördermittel beantragen. Der Bund und das Land stellen zudem Fördergelder für ein Citymanagement, einen Verfügungsfond und ein Hof- und Fassadenprogramm zur Verfügung. Dadurch soll auch das Engagement aktiver Akteure und privater Eigentümerinnen und Eigentümer unterstützt werden.

Leuchtende Kinderaugen erstrahlten beim Anblick der vielen bunt gefüllten Schuhe, Stiefel und Weihnachtssocken in der Stadtbibliothek Dormagen. 388 Kinder haben bei der Adventsaktion des Kinderparlaments mitgemacht und in den vergangenen Tagen ihr frisch geputztes Schuhwerk in der Stadtbibliothek abgegeben. Die Schuhe und Stiefel erhielten sie am heutigen Nikolaustag zurück – gefüllt mit Obst, Schokolade und einem Schwimmbad-Gutschein.

„Wir sind begeistert von der großen Resonanz. Die Kinder haben sich riesig gefreut, als sie ihren Stiefel oder Schuh wieder abgeholt haben. Die Mitglieder des Kinderparlamentes haben mit dieser tollen Idee für viele strahlende Gesichter gesorgt. Das war eine rundum gelungene Aktion“, resümiert die Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Dormagen, Daniela Mohrs. Finanziert wurde die Aktion aus dem Budget, das dem Kinderparlament jährlich für besondere Aktionen für Kinder zur Verfügung steht. Unterstützt wurde das Kinderparlament dabei durch die Kolleginnen und Kollegen der Stadtbibliothek sowie des Familienbüros und durch die Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft Dormagen mbH. In der Vergangenheit wurden aus dem Budget unter anderem eine Stadtrallye organisiert, ein Bienenfutterautomat an einer Grundschule aufgestellt und mehrere neue Bäume an Dormagener Schulen gepflanzt.

Graffiti-Projekt an der Turnhalle in Hackenbroich abgeschlossen

Die Graffiti-Aktion-Dormagen (GAD) verschönert seit Jahren karge Flächen im Stadtgebiet. Ihr neustes Projekt an der Turnhalle der Grundschule Burg in Hackenbroich konnte im November abgeschlossen werden. Die neun beteiligten Künstlerinnen und Künstler haben Motive und Figuren zu dem Thema „Space Jam“ auf den Wänden umgesetzt. Unterstützt wurde das Projekt von der Bürgerstiftung Dormagen und dem Eigenbetrieb der Stadt Dormagen.

„Die Gestaltung des öffentlichen Raumes im Stadtgebiet ist für mich persönlich eine Herzensangelegenheit. Mit dem Projekt an der Grundschule in Hackenbroich haben die Künstlerinnen und Künstler die Umgebung der Turnhalle nachhaltig aufgewertet“, sagt Projektleiter Christoph Schade. „An dieser Stelle geht ein großes Dankeschön an alle Unterstützerinnen und Unterstützer der Graffiti-Aktion-Dormagen.“

Die Gestaltung der Fassade mit Graffiti sollte in erster Linie das Gebäude aufwerten und ebenso einen Schutz vor „Schmierereien“ bieten. „Hochwertig gestaltete Wände bleiben meist von anderen Sprüherinnen und Sprühern verschont. Das dieses Konzept funktioniert, zeigen andere Produktionen der Graffiti-Aktion-Dormagen, die bereits seit den 1990er Jahren im Stadtgebiet bestehen“, so Schade.

Bei der ehrenamtlichen Gestaltung ist es den Teilnehmenden ein wichtiges Anliegen, ihre ganz persönlichen Ideen umzusetzen und – anders als in der Auftragsarbeit – nicht eingeschränkt zu werden. Dafür gibt es lediglich ein einfaches Regelwerk: politische, sexistische oder religiöse Inhalte sind tabu.

Im vergangenen Jahr konnte die GAD insgesamt vier großformatige Fassadengestaltungen und vier Workshopangebote in Dormagen umsetzen. Neben der Bürgerstiftung und der Stadt Dormagen haben in anderen Projekten auch Currenta, die SVGD und die Vivawest Dormagen eng mit der GAD zusammengearbeitet. Die Graffiti-Aktion-Dormagen ist nicht mehr nur eine reine Kinder- und Jugendangelegenheit. Das ehrenamtliche Angebot wurde vor einiger Zeit auch für Erwachsene geöffnet. Es geht nicht mehr alleine um jugendkulturelle Bildung und einen pädagogischen Aspekt, sondern allgemein um die Gestaltung öffentlicher Flächen und einen vereinfachten Zugang zur Kunst und Kultur. Personen, die sich für die Graffiti-Aktion-Dormagen interessieren, können sich per E-Mail an christoph.schade@stadt-dormagen.de wenden.

Von Florian Schroeder bis Michael Hatzius: Die Stars der Kabarett-Szene geben sich auch 2025 ein Stelldichein in der Kulturhalle Dormagen. Während der Abend mit dem Schlachtplatten-Ensemble zum Saisonstart am 10. Januar 2025 längst ausverkauft ist, kann das städtische Kulturbüro für die Dormagen-Premiere von Panagiota Petridou („Wer bremst, verliert!“) am Samstag, 8. Februar, noch 30 letzte Karten anbieten.  Am 21. und 22. März kehrt Kabarettist Florian Schroeder mit zwei Vorpremieren zu seinem kommenden Programm „Endlich glücklich“ in die Kulturhalle zurück. Musik, Anekdoten und „kölsche Krätzjer“ tischen Gerd Köster & Weggefährten wie Helmut Krumminga mit dem Programm „Stabil nervös“ am Freitag, 4. April, in der Kulturhalle Dormagen auf. „Triple-A-Kabarett. Aktuell. Aberwitzig. Abgedreht“ verspricht Robert Griess am Samstag, 10. Mai. Sein Programm „Natürliche Intelligenz – Letzter Versuch“ soll, so Griess mit einem Augenzwinkern, „das wahrscheinlich letzte Kabarett-Programm der Menschheitsgeschichte, das komplett ohne Künstliche Intelligenz entstanden ist“ sein.

„Hoffnung – ein Serviervorschlag“ lautet das neue Programm des Satire-Duos „Onkel Fisch“ am Samstag, 11. Oktober. Erstmals in der Kulturhalle gastiert Maddin Schneider. Der Gute Laune-Garant aus Hessen bringt am Samstag, 25. Oktober, sein Programm „Schöne Sonndach“ mit. Eine topaktuelle komödiantische Bestandsaufnahme des Wahljahres 2025 liefert die Berliner Distel am Sonntag, 9. November, mit ihrer Kabarett-Komödie „Die Ampeltherapie – bis einer weint“. Comedian Frank Fischer nimmt seine Gäste am Freitag, 28. November, mit auf eine Reise ins „Gagaland“. Dabei schlägt er mühelos den Bogen von großer Weltpolitik zu den Absurditäten des Alltags. Für das Finale sorgt der aus den WDR-Mitternachtsspitzen bekannte Puppenspieler Michael Hatzius, der am Sonntag, 14. Dezember, in „Echsklusiv“ seine Schweine Steffi und Torsten, die cholerische Zecke und natürlich die Echse mitbringt. Einzelkarten und preisgünstige Wunsch-Abos mit mindestens drei Abenden nach Wahl sind über den Ticket-Shop dormagen.reservix.de und in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 110 in Dormagen, erhältlich. Weitere Informationen gibt es im Kulturbüro und telefonisch unter 02133 257 4110.

Der letzte Monat des Jahres 2024 steht bei Stadtlesefee Maria Krücken unter dem Motto Engel und Advent. In der kalten Jahreszeit ist sie von Kita zu Kita gefahren und hat neben den Büchern auch Malvorlagen verteilt. Die Kinder der sechs Dormagener Kindertagesstätten, die von ihr regelmäßig besucht werden, haben die Aufgabe bekommen, diese Engel-Vorlagen auszuschneiden und anzumalen. Daraufhin können die Kinder die Kunstwerke an Weihnachten an ihre Familien verschenken oder in die Kita hängen.

„Die Eltern, Großeltern, Paten und Geschwister der Kinder können sich auf schön ausgemalte Engel freuen, die sie als Dekoration aufhängen oder als Andenken aufbewahren können“, sagt Stadtlesefee Maria Krücken. „Ich wünsche allen Dormagenerinnen und Dormagenern einen schönen Nikolaustag, eine tolle Adventszeit und ein stimmungsvolles Weihnachtsfest.“

Auch ihren Lesekoffer hat die Stadtlesefee ganz auf den Dezember angepasst. Mit dabei hat sie unter anderem die Bücher „Lina und der Schneeengel“, „Der kleine Engel sorgt für Weihnachtswirbel“ und „Das Eselchen und der kleine Engel“. Für die ganz Kleinen hat sie das Buch „Der kleine Weihnachtsengel“ eingepackt.

Dormagens Partnerstadt Chipata in Sambia ist massiv von Entwaldung betroffen. In Chipata verstärkt die Abholzung vor allem die Auswirkungen und die Häufigkeit von Überschwemmungen. Das Wasser kann über die kahlen Berghänge ungehindert das Stadtgebiet erreichen, was zu hohen Schäden an Häusern und großen Gefahren für die dort lebenden Familien führt. Gleichzeitig werden durch die Waldrodungen große Mengen an CO2 freigesetzt. Im Rahmen der 2022 gegründeten Städtepartnerschaft vereinbarten Chipata und Dormagen deshalb, gemeinsam wirkungsvolle Maßnahmen für einen verbesserten Klima- und Umweltschutz zu ergreifen.

Bereits in diesem Sommer startete das erste Aufforstungsprojekt in Chipata, das vom öffentlichen Unternehmen Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert wird. Die ersten 15 Laub- und Obstbäume wurden Mitte November, mit Beginn der Regenzeit, von Schülerinnen und Schülern der Chizero Ethembeni Grundschule zusammen mit Chipatas Bürgermeister George Mwanza und Lieselotte Heinz, Nachhaltigkeitsmanagerin der Stadt Dormagen, gepflanzt. Bis zum Jahresende werden es bis zu 10.000 Baumsetzlinge sein. Mit einer Spende können die Dormagenerinnen und Dormagener das Projekt unterstützen. Bereits mit 5 Euro kann ein Baumsetzling gepflanzt werden. Jeder zusätzliche Euro ermöglicht es, weitere Bäume zu pflanzen und zu pflegen. Als Dankeschön erhalten alle Spenderinnen und Spender eine Urkunde.

„Beide Kommunen profitieren vom Aufforstungsprojekt. Mit jedem gepflanzten und geschützten Baum in Chipata sichern wir Wälder als Kohlenstoffspeicher. Dieser gespeicherte Kohlenstoff wirkt sich – egal wo auf der Erde – positiv auf unser Klima aus. Deshalb profitieren auch wir in Dormagen vom Aufforstungsprojekt“, betont Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Schon mit kleinem Geld kann sich jede und jeder für eine gute und wichtige Sache einsetzen. Wir hoffen, dass möglichst viele Dormagenerinnen und Dormagener das Aufforstungsprojekt unterstützen.“

Zusätzlich zu den Baumpflanzungen findet eine enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden nahe der Aufforstungsgebiete statt. Neben praktischen Schulungen für einen nachhaltigen und schonenden Umgang mit Wäldern erhalten ausgewählte Haushalte über Leihverträge effizienter Kochöfen. „Diese Öfen können bis zu 80 Prozent Brennmaterial einsparen. Das verringert den Druck auf den Baumbestand als Feuerholzquelle und entlastet die Haushalte, da sie Kosten für den Kauf von Feuerholz einsparen“, erklärt Heinz.

Auf den neun Friedhöfen in Dormagen wird ab Montag, 16. Dezember, das Wasser für die Bewässerung der Grabstätten abgestellt. Zum Schutz vor Frostschäden wird das Wasser aus den Leitungen abgelassen. Bis zum Frühjahr 2025 müssen die Friedhofsbesuchenden selbstständig für eine Bewässerung ihrer Gräber sorgen.

Im Rahmen der Sonntagsöffnungen lädt die Stadtbibliothek Dormagen für Sonntag, 15. Dezember zu einer Autorenlesung mit Titus Müller ein. Um 16 Uhr liest der Erfolgsautor seine Geschichte „Das verborgene Weihnachtskind“.

Die Weihnachtserzählung dreht sich um eine schüchterne Frau, einen alleinerziehenden Vater, einen technikscheuen Rentner und um Richard, der sich gehen lässt. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie kennen sich kaum und wohnen in der fünften Etage des Hochhauses, das von der KI Athena gesteuert wird. Am Weihnachtsabend dringen plötzlich Fremde in das Haus ein, um ein Kind zu rauben. Athena muss all ihre Fähigkeiten aufbieten, diese unterschiedlichen Menschen zusammenzubringen, denn nur gemeinsam können sie das Schlimmste verhindern.

Titus Müller, geboren 1977 in Leipzig, gründete mit 21 Jahren die Literaturzeitschrift „Federwelt“. Er lebt heute mit seiner Familie in Landshut, ist Mitglied des PEN-Clubs und wurde für seine Romane unter anderem mit dem C.S. Lewis-Preis und dem Sir-Walter-Scott-Preis ausgezeichnet. Im Herbst 2016 erhielt er den Homer-Preis. Sein Roman „Die fremde Spionin“ brachte ihn auf die Spiegel-Bestsellerliste. Die weihnachtliche Lesung bei Kaffee, Tee und Gebäck wird in Kooperation mit der Citybuchhandlung in der Stadtbibliothek am Marktplatz 1 veranstaltet. Der Eintritt ist frei.

Die Stadt Dormagen feiert im kommenden Jahr ein ganz besonderes Jubiläum und blickt auf 50 Jahre Stadtgeschichte zurück. Anlässlich dessen erwartet die Bürgerinnen und Bürger ein buntes Festprogramm mit zahlreichen Veranstaltungen, die das ganze Jahr über stattfinden.

„Ein halbes Jahrhundert Stadtgeschichte – das wollen wir gebührend würdigen. Unser Festprogramm ist ein Spiegel unserer Stadtgesellschaft: bunt, vielfältig und für alle Generationen. Ob Kultur, Musik oder gemeinsames Beisammensein – für jeden ist etwas dabei. Ich lade alle Dormagenerinnen und Dormagener herzlich ein, mit uns dieses besondere Jubiläum zu feiern“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. 

Ein Höhepunkt wird der Tag der offenen Tür am 4. Mai im Rahmen des Frühlingsfestes in der Innenstadt sein. Interessierte werden dann die Gelegenheit haben, die Arbeit der Stadtverwaltung aus nächster Nähe kennenzulernen und einen Blick hinter die Kulissen des Rathauses zu werfen. Neben zahlreichen erlebnisorientierten Angeboten für Kinder und Erwachsene wird es einen Empfang der Hochzeitspaare aus dem Jahr 1975, ein Kino mit alten Dormagen-Filmen und ein attraktives Bühnenprogramm geben. Darüber hinaus wird der Düsseldorfer Künstler Jacques Tilly der Öffentlichkeit das erste Dormagen-Wimmelbild präsentieren.

Vormerken sollten sich alle Dormagenerinnen und Dormagener auch den 10. Mai. Dann wird das Jubiläum mit einem großen Konzert im TSV Bayer Sportcenter ausgiebig gefeiert. Mit Auftritten des Chorhauses Dormagen, der Musikschule und des Musikzugs der Feuerwehr sowie eines stadtweit vereinigten Tambourcorps können sich die Besucherinnen und Besucher auf ein abwechslungsreiches und musikalisch hochwertiges Programm freuen. Als Höhepunkt wird ein eigens für Dormagen komponiertes 40-minütiges Musikwerk uraufgeführt, gefolgt von einer spektakulären Drohnen-Lichtshow.

Am 12. und 13. Juni veranstaltet die Stadt ein großes Festival im Kulturhaus. Den Auftakt bildet ein Sommerfest für die ganze Familie mit viel Musik am Donnerstag ab 16 Uhr. Stadtbibliothek, Musikschule, VHS, der Sportservice und das Kulturbüro werden zudem ein breites Spektrum an Aktionen anbieten. Am Freitag wird die Musikschule ab 17 Uhr ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm zeigen, das ab 19 Uhr mit einem spanischen Abend abgerundet wird. 

Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Hintergründe der Kommunalen Neugliederung 1975 interessieren, sind herzlich zu einer Ausstellung des Kreisarchivs eingeladen. Diese wird ab Mai in den Räumen der Stadtbibliothek zu sehen sein wird. Eine weitere Ausstellung zu den archäologischen Zeugnissen der Stadtgeschichte präsentiert Norbert Grimbach ab 3. November in der Glasgalerie des Kulturhauses.

Bereits begonnen hat der Stadtteilwettbewerb „Deine Idee für dein Veedel“. Ähnlich wie beim Bürgerbudget sind alle Dormagenerinnen und Dormagener aufgerufen, sich mit einer kreativen Projektidee für ihr „Heimatveedel“ zu bewerben. Pro Stadtteil winken jeweils 2.000 Euro für die beste Idee.  Bislang sind schon Vorschläge aus den Stadtteilen Nievenheim, Ückerath, Hackenbroich und Straberg eingegangen. Projektideen können noch bis Jahresende entweder per E-Mail an stadtteilwettbewerb@stadt-dormagen.de oder per Post an: Stadt Dormagen, Büro für Bürgerbeteiligung und bürgerschaftliches Engagement, Salm-Reifferscheidt-Allee 20, 41540 Dormagen eingereicht werden.

Neben den einmaligen Veranstaltungen zum Stadtjubiläum werden im nächsten Jahr auch der traditionelle Neujahrsempfang sowie die Sportlerehrung und die Junior D’Art ganz im Zeichen des Jubiläums stehen und mit besonderen Aktionen aufwarten. So wird es beim Neujahrsempfang bereits einen Vorgeschmack auf das große Festkonzert und die Bekanntgabe der Sieger des Stadtteilwettbewerbs geben. Bei der Sportlerehrung ist geplant, die erfolgreichsten Dormagener Sportlerinnen und Sportler der letzten 50 Jahre zu ehren. Auch die Junior D’Art wird sich thematisch dem Jubiläum annähern.

Da Bilder oft mehr als tausend Worte sagen, befindet sich ein neuer Fotoband zu Dormagen und seinen Stadtteilen in Vorbereitung. Die Aufnahmen stammen von der Fotografin Sigrid Scheuss, die Texte dazu von Franziska Gräfe. Alle Informationen zu den verschiedenen Veranstaltungen sind ab sofort unter www.50jahredormagen.de zu finden. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert.

Entsprechend der laufenden Verträge hat der TSV Bayer Dormagen die OGS-Trägerschaft für die Regenbogenschule, Theodor-Angerhausen-Schule und Tannenbusch-Schule im November zum Ende des laufenden Schuljahres gekündigt. Damit endet die Kooperationsvereinbarung zwischen dem TSV und der Stadt Dormagen am 31. Juli 2025.

Durch die Beendigung der Zusammenarbeit fällt die Verantwortung für das Vorhalten bedarfsgerechter außerunterrichtlicher Angebote an den drei offenen Ganztagsgrundschulen an das Jugendamt der Stadt Dormagen. Die Stadt hat zunächst die stadteigene Konzerntochter Dormagener Sozialdienst gGmbH (DoS) mit der Übernahme der Trägerschaft für die betroffenen Standorte ab dem 1. August 2025 sowie des Personals beauftragt. Für die Schuljahre ab 2026/2027 wird die OGS-Trägerschaft neu ausgeschrieben.

Olaf Kawald, Vorstandsmitglied TSV Bayer Dormagen: „Was vor 18 Jahren als kleines Projekt mit etwa 100 Kindern begann, hat sich zu einem umfassenden Angebot entwickelt, in dem zurzeit rund 500 Kinder betreut werden. Wir möchten uns herzlich bei allen Eltern, Kindern, Mitarbeitern und Kooperationspartnern für ihr Vertrauen und ihre wertvolle Unterstützung bedanken. Das Wohl und die Betreuung der Kinder standen für uns stets an erster Stelle. Bereits seit Juni diesen Jahres setzen wir alles daran, eine reibungslose Übergabe der Trägerschaften zu gewährleisten.“

Die Gründe für die Beendigung der Trägerschaft sind, so betont der TSV, vielfältig. Einer ist der Fachkräftemangel, insbesondere im Bildungssektor. Um den künftigen Rahmenbedingungen oder dem eigenen hohen Qualitätsstandard aber auch einer internen veränderten Personalsituation gerecht zu werden, ist eine Trägerschaft für den Verein nicht mehr leistbar. „Die überraschende Kündigung des TSV bedauern wir sehr. Zugleich bin ich sehr froh und dankbar, dass sich die DoS sofort bereiterklärt hat, die Verantwortung für die drei Standorte zu übernehmen. Dadurch ist ein reibungsloser Übergang auf die neue Trägerschaft gewährleistet. Es ist wichtig, dass Kinder, Eltern und Mitarbeitende der Einrichtungen frühzeitig Planungssicherheit haben“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Der große musikalische Wettbewerb „Jugend musiziert“ ist eine Bühne für viele, die als Solistinnen und Solisten oder im Ensemble ihr musikalisches Können in der Öffentlichkeit zeigen, sich dem Vergleich mit anderen stellen und sich einer fachkundigen Jury präsentieren wollen. Im kommenden Jahr startet der 62. Regionalwettbewerb in Neuss. Nach monatelanger Vorbereitung werden die Kinder und Jugendlichen am 1. und 2. Februar 2025 ihr Können unter Beweis stellen. Für die Musikschule Dormagen sind 17 Schülerinnen und Schüler gemeldet. Sie treten an in den Wertungen Gesang Pop, Violine solo, Akkordeon solo, Duo Klavier und ein Blasinstrument, Gitarren-Duo und Zupf-Ensemble.Als Gitarrenduo treten Estelle Günther und Greta Hoffsümmer, Alwina Sobol und Regina Sobol sowie Duy Anh Nguyen und Daniel Iwan an. Weitere Teilnehmende sind: Annabelle Libertus, Emily Libertus, Julius Mertens und Peter Tischtau (Zupfensemble), Hannah Dreßler (Violine solo), Fiona Mehlkopf (Akkordeon solo), Moritz Ratke (Gesang Pop), Nihal Rapp (Gesang Pop), Amilia Mertens und Greta Wang (Duo: Klavier und Querflöte) sowie Leticia Braun und Maximilian Heuwinkel (Duo: Klavier und Querflöte).

Die musikalischen Darbietungen von „Jugend musiziert“ sind öffentlich, Besucherinnen und Besucher sind herzlich willkommen. Der Höhepunkt des Regionalwettbewerbs wird das Preisträgerkonzert am Samstag, 8. Februar, um 16 Uhr im Zeughaus Neuss sein. Hier werden ausgewählte Werke aus den Wettbewerbsprogrammen erklingen. Zudem erhalten alle Teilnehmenden ihre Urkunden.

Eine fachkundige Jury wählt die jungen Talente aus, die sich weiterqualifiziert haben. Sie dürfen vom 21. bis 25. März am Landeswettbewerb in Essen teilnehmen. Die Landesbesten werden anschließend zum Bundeswettbewerb eingeladen. Dieses Finale wird vom 5. bis 11. Juni in Wuppertal ausgetragen.

Jugend musiziert hat seit der Gründung 1964 dem Musikleben in Deutschland viele wesentliche Impulse gegeben. Es hat künstlerische Maßstäbe gesetzt und auch für nicht so populäre Instrumente, für weniger bekannte Werke und für neue Stilrichtungen eine Plattform geschaffen.

Alle Informationen zum Zeitplan des Regionalwettbewerbs gibt es in der Jumu-App sowie im Internet unter https://tinyurl.com/jumu-regional-rkn.

Die Wohnraumgesellschaft Dormagen (WORADO) hat mit ihrem bislang umfangreichsten Projekt begonnen. Am Freitag, 29. November haben Bürgermeister Erik Lierenfeld und WORADO-Geschäftsführer Uwe Heidel den Startschuss für das Bauprojekt „Am Felder Hof“ in Nievenheim gegeben.

Auf einer Fläche von rund 13.300 Quadratmetern entstehen insgesamt 50 hochwertige Wohnungen. Das Bauprojekt umfasst fünf Mehrfamilienhäuser. 40 Wohnungen werden öffentlich gefördert und können dadurch nur von Personen mit einem Wohnberechtigungsschein gemietet werden.

„Mit dem Bauvorhaben ‚Am Felder Hof‘ setzt die WORADO ein weiteres Ausrufezeichen bei der Bekämpfung des Wohnraummangels. Ich freue mich sehr, dass unser eingeschlagener Weg vor einigen Jahren Früchte trägt“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Ein zentrales Merkmal des Projekts ist die Holzmodulbauweise, die den Ressourcenverbrauch minimiert und die Bauzeit erheblich verkürzt. Die Gebäude werden über zwei Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss mit begrünten Flachdächern verfügen. Zudem werden sie mit einer Photovoltaikanlage und einem Batteriespeicher bestückt, die eine effiziente und umweltfreundliche Energieversorgung sicherstellen. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe liefert nachhaltige Wärme für alle Wohneinheiten.

Die Zwei- und Vierzimmerwohnungen mit Größen zwischen 65 und 100 Quadratmetern werden alle einen Balkon oder eine Terrasse haben. Im Außenbereich werden sich Sitzbereiche, Spielplätze und Begegnungsräume befinden. Für Mieterinnen und Mieter werden ausreichend Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen, die nach Bedarf mit Ladestationen für Elektroautos erweitert werden können. Die voraussichtliche Fertigstellung ist im Herbst 2025.

Die Nachbarschaftshilfe wird fortgesetzt: Auch in diesem Winter unterstützen CURRENTA und INEOS in Köln die Energieversorgung der Römer Therme. Die Betreiber der Römer Therme in Dormagen spüren die hohen Energiepreise genauso wie die Industrie. „Unsere Kooperation bei der Bereitstellung der Wärme hat sehr gut funktioniert und leistet aktuell einen wichtigen Beitrag für den Erhalt des Freibades. Daher sind wir froh, dass wir diese Unterstützung für ein weiteres Jahr zusagen konnten“, erklärt Dr. Christian Czauderna, Chempark-Leiter Dormagen. Dr. Axel Göhrt, Geschäftsführer Produktion und Services bei INEOS in Köln, sagt: „Die Römer Therme bietet unseren Beschäftigten und ihren Familien seit vielen Jahren ganzjährig eine gute Möglichkeit, körperlich aktiv zu sein. Es ist schön, dass dieses Bad in unmittelbarer Nachbarschaft während der Wintermonate weiterhin geöffnet ist.“  

Der Chempark Dormagen ist ein Verbundstandort. Das bedeutet, die Produktströme und Fertigungsketten greifen ineinander, Produkte des einen Betriebs sind beispielsweise Ausgangsprodukt des nächsten. Der Wärmeverbund zwischen INEOS in Köln und Currenta ermöglicht es, dass Dampfmengen zwischen den Unternehmen in beide Richtungen getauscht werden können – ein wichtiger Baustein für Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz. Die Stadt Dormagen und die SVGD als Betreiberin freuen sich über die weitere Unterstützung von Currenta und INEOS in Köln: „Das ist in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit ein wichtiges Signal, das der Römer Therme für die kommenden Monate weitere Planungssicherheit gibt. Ich bin sehr froh über den starken Zusammenhalt zwischen Industrie und Kommune und dankbar für die Unterstützung“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Wenn man erfährt, dass das eigene Leben in nur wenigen Tagen oder Wochen enden wird, kommen unweigerlich Gedanken, was man eigentlich noch alles erleben wollte. Eine weitere Sprache oder Fertigkeit erlernen, eine besondere Reise machen, den Mount Everest besteigen – jeder von uns kann in Sekunden eine solche „bucket list“ erstellen. Und doch sind die meisten Dinge, die auf dieser Liste stehen nun ein Ding der Unmöglichkeit geworden. Was jedoch viel wichtiger ist, als den höchsten Berg der Welt bezwungen zu haben, ist das Nichtalleinsein in diesen letzten Wochen. Denn die Kraft, die ein Mensch einem anderen Menschen geben kann, ist das größte Geschenk, das er ihr oder ihm machen kann. Und genau das hat sich die Hospizbewegung Dormagen zur Aufgabe gemacht. Sie begleiten unheilbar kranke Menschen und deren Angehörige auf dem letzten Teil des Lebensweges.

„Jede und jeder von uns hat es vermutlich erleben müssen, dass sie oder er einen geliebten Menschen gehen lassen musste. Diese Situationen sind sehr schmerzhaft. Daher ist es gut, wenn Organisationen wie die Hospizbewegung das Angebot machen, Menschen auf dem letzten Weg zu begleiten und Angehörigen zu helfen, die anschließende Trauer zu verarbeiten“, sagte Bürgermeister Erik Lierenfeld bei seinem Besuch bei der Hospizbewegung. „Ich habe großen Respekt vor dieser Aufgabe und bin dankbar, dass es die Hospizbewegung Dormagen gibt. Allein durch ihre Anwesenheit und ihre Zuwendung spenden die Begleiterinnen und Begleiter den Betroffenen Trost. Sie leisten eine außergewöhnliche Arbeit.“

Annegret Reddig von der Hospizbewegung Dormagen engagiert sich seit zwölf Jahren für den Verein. Die Arbeit hat ihr neben den traurigen Momenten auch bereits viele glückliche Momente beschert. „Ich werde immer wieder gefragt, wie ich das nur schaffe. Letztlich würden die zu begleitenden Menschen doch sterben. Aber vielleicht macht mir genau dieses Wissen den Umgang so leicht. Wir beide wissen, dass die Zeit endlich ist und wollen sie zusammen bestmöglich genießen. Trotz des traurigen Umstandes herrscht so viel Freude und Glück in dieser Zeit. Es wird auch viel gelacht. Wir nehmen uns einfach die Zeit für das, was wir alle in unserem Alltag zu wenig machen: Ein spannendes Buch vorlesen, eine Runde Karten spielen oder einfach ein gutes Gespräch führen. Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen.“

Die Hospizbewegung Dormagen ist ein Verein, der sich ehrenamtlich engagiert und mittlerweile mehr als 300 Mitglieder zählt. Die Hauptaufgabe ist die Beratung und Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase – egal ob zu Hause, im Krankenhaus oder in einer Pflegeeinrichtung. Dadurch werden auch Angehörige und weitere Zugehörige entlastet. Zudem unterstützen die Ehrenamtlichen beim Ausfüllen von Vorsorgeformularen wie Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten. Um Themen wie Sterben, Palliativversorgung, Tod und Trauer besser begreifen zu können, bietet die Hospizbewegung einen „Letzte Hilfe Kurs“ an, in dem über diese Themen informiert wird. Auch für Kinder und Jugendliche ab acht Jahren werden separat „Letzte Hilfe Kurse für Kids und Teens“ angeboten.

Darüber hinaus bietet die Hospizbewegung auch Trauerbegleitung an. „Trauer zuzulassen ist ein wichtiger Schritt, um den Tod zu begreifen und mit dem Verlust leben zu lernen“, sagen die beiden Koordinatorinnen Andrea Pyttlik und Stefanie Lehnen. „Deshalb bieten wir sowohl eine Einzelbegleitung als auch den monatlichen Trauertreff und Trauerspaziergänge an.“

Wer Unterstützung durch die Hospizbewegung sucht, findet alle Termine und Infos im Internet unter www.hospizbewegung-dormagen.de. Telefonisch ist der Verein erreichbar unter 02133 478661. Das Angebot ist kostenfrei. Wer selbst Interesse hat, ehrenamtliche Begleiterin oder ehrenamtlicher Begleiter auf dem letzten Lebensweg zu werden, durchläuft zunächst einen Qualifizierungskurs. Dieser Kurs ermöglicht die persönliche Auseinandersetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Themen Leben, Sterben, Tod und Trauer. Ziel ist das Entwickeln einer hospizlichen Haltung.

Auf das älteste erhaltene Wegekreuz im Stadtgebiet weist eine neue Infotafel im Rahmen der Aktion „Dormagener Heimatblickpunkte“ hin. An der Hagelkreuzstraße westlich von Zons steht das Hagelkreuz, das wahrscheinlich bereits in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhundert errichtet wurde. Ursprünglich erhob sich das Steinkreuz aus Trachyt direkt am Eingang der Zonser Altstadt. 1861 wich es dort einem anderen Kreuz und wurde an seinen heutigen Standort versetzt.

Hagelkreuze – auch Wetterkreuze genannt – dienten als Orte des Gebets. Insbesondere bei Bitt- und Bußprozessionen erflehten die Menschen hier Schutz vor Unwettern und den damit verbundenen Ernteausfällen. Solche Unwetter stellten eine große Bedrohung für die landwirtschaftlich geprägte Bevölkerung dar. 

Das denkmalgeschützte Kreuz ist stilistisch ein Beispiel für die Rückbesinnung auf spätgotische Stilelemente. Auffällige Eisenmontierungen, von denen leider nur noch Reste erhalten sind, schmückten einst die Kreuzarme. Besonders bemerkenswert ist der Christus-Korpus auf beiden Seiten des Kreuzes. Dies ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass das Kreuz speziell für seinen ursprünglichen Standort geschaffen wurde – sichtbar sowohl für Leute, die die Stadt Zons betraten, als auch jene, die sie verließen.  Die Heimatblickpunkttafel wurde von der Unteren Denkmalbehörde mit Unterstützung durch mehrere Partner errichtet. Um die historischen Recherchen kümmerten sich Dr. Thomas Schwabach und Dr. Marion Roehmer. Eine Pflegepatenschaft übernahm der Förderverein Denkmalschutz Stadt Zons. Gespendet wurde die Stele von der Firma Nauheim Sicherheitsdienst.

„Hand in Hand – Körper und Seele“ war das Motto des diesjährigen Aktionsabends für Jugendliche in der Jugendeinrichtung „Die Rübe“. Zum zweiten Mal fand die Veranstaltung mit dem Schwerpunkt „psychische Gesundheit von Jugendlichen“ statt. Organisiert und durchgeführt wurde der Abend gemeinsam von der Stadt Dormagen und der „Rübe“, einem Jugendzentrum der Diakonie Rhein-Kreis Neuss.

Cosima Nauroth, Jugendberufshilfe und erzieherischer Kinder- und Jugendschutz der Stadt Dormagen, ist das Thema eine Herzensangelegenheit: „Seelische und körperliche Gesundheit sind stark miteinander verbunden. Allerdings ist die seelische Gesundheit oft weniger sichtbar und wird noch immer weniger ernst genommen als die körperliche. Mit dem Aktionsabend wollten wir den Jugendlichen einen Einblick in das Wechselspiel geben und sie ermutigen, sich mehr mit sich auseinanderzusetzen und über Probleme zu reden.“

„Wir bieten schon viele Jahre Angebote zur Stressregulation und Entspannung, zu gesunder Ernährung und zu dem Thema Bewegung an. Eine Sensibilisierung für die Verbundenheit dieser drei Ebenen kann jungen Menschen eine wichtige Orientierung sein, um sich beispielsweise vor ungesunden Beziehungen oder Substanzen zu schützen“, ergänzte Andreas Stefen, Einrichtungsleiter der „Rübe“.

Bei Schawarma, Falafeln und Fingerfood konnten sich die rund 40 Jugendlichen informieren. Zwei Mitarbeiterinnen der Gesundheitsapp „Between the Lines“ waren vor Ort und haben zum einen die App vorgestellt und zum anderen mit den Jugendlichen gesprochen. Darüber hinaus gab es attraktive Kreativangebote, bei denen Geschicklichkeit und Konzentrationsfähigkeit gefragt waren.

Passend zum Thema seelische Gesundheit bietet die approbierte Psychotherapeutin Jasmin Schifke seit zwei Jahren jeden Freitag von 16 bis 20 Uhr in der „Rübe“ eine kostenlose Psychologische Beratung an. Die Beratung ist für alle Jugendlichen zugänglich. In akuten Krisen bietet die Psychotherapeutin auch Soforthilfe an –  auf Grund hoher Nachfrage empfiehlt sie dennoch einen Termin.

Auch auf ein weiteres Angebot haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „Rübe“ hingewiesen: Bereits seit zwei Jahren bietet das Jugendzentrum in Kooperation mit Streetwork Dormagen jeden Freitag von 20 bis 23 Uhr Nachtfußball in der Sporthalle an der Beethovenstaße an. Sascha Jäckel, der dieses Angebot seitens der „Rübe“ initiiert hat, erklärt: „Inzwischen nehmen 30-40 Jugendliche und junge Erwachsene regelmäßig an dem Angebot teil. Wir erreichen vor allem auch jene jungen Menschen, die sich auspowern wollen und sonst nicht wissen, wohin mit ihrer Energie.“ Insgesamt blicken die Veranstalterinnen und Veranstalter auf einen erfolgreichen Abend zurück, welcher in Zukunft mit wechselnden Schwerpunktthemen jährlich wiederholt werden soll.

Das Schadstoffmobil nimmt Sondermüll von A wie Abbeize bis Z wie Zementfarbe an. Nähere Hinweise gibt es im Abfallkalender der Stadt Dormagen. Fragen beantwortet auch Angela Schmitz, Telefon 02133 257 2067. Abgabe von Elektrokleingeräten: Elektrogeräte bis zu einer Kantenlänge von 20 cm (Rasierer, Bügeleisen, Radiowecker, elektrische Zahnbürste, Handys, uvm.) können nicht mehr am Schadstoffmobil abgegeben werden. Elektrohändler ab einer Größe von 400 qm nehmen die Geräte weiterhin kostenfrei an. Herausnehmbare Batterien und Akkus sind aus den Geräten zu entfernen. Bitte achten Sie im eigenen Interesse auf Löschung aller personengebundenen Daten auf den Altgeräten. Außerdem können Elektrokleingeräte an den Entsorgungsstandorten Neuss, Lövelinger Straße, oder Grevenbroich-Neuenhausen, Am Sandwerk, kostenfrei abgegeben werden.

Viele neue Informationen, die ihren Stadtteil betreffen, erhielten die Rheinfelderinnen und Rheinfelder am Dienstagabend, 19. November beim Bürgerdialog im Schützenhaus. Rund 60 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, um mit Bürgermeister Erik Lierenfeld und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung in den Austausch zu kommen.

Nach einer kurzen Vorstellung zu Beginn informierte Bürgermeister Erik Lierenfeld über die aktuelle Kita- und Schulsituation im Stadtteil. Dabei wies der Verwaltungschef darauf hin, dass derzeit allen Kindern in Dormagen ein Betreuungsplatz angeboten werden kann. Auch in Hinblick auf den Rechtsanspruch auf einen OGS-Betreuungsplatz aufwachsend ab 2026 stehe die Stadt zurzeit sehr gut da. Zudem ging er auf die gegenwärtige Situation an der Regenbogenschule ein. 161 von zurzeit 205 Schülerinnen und Schüler nehmen bereits am Offenen Ganztag teil. Lierenfeld teilte den Anwesenden mit, dass aufgrund der hohen Nachfrage aktuell Standortüberlegungen für eine erforderliche Mensa auf dem Schulgrundstück stattfinden.

Großen Gesprächsbedarf seitens der Bürgerinnen und Bürger gab es beim Thema Rheinwassertransportleitung, zu dem zwei RWE-Mitarbeiter vor Ort informierten. Neben dem Verfahrensstand – die Genehmigung für den Baubeginn erwartet RWE im Jahresverlauf 2025 – stand insbesondere der Baustellenverkehr im Fokus des Vortrages der RWE-Vertreter. Ein Verkehrsgutachten soll Aufschluss darüber geben, welche Knotenpunkte im Stadtgebiet, insbesondere in Rheinfeld, durch den Baustellenverkehr potenziell besonders stark belastet sein könnten. Ebenfalls hat RWE ein Gutachten in Auftrag gegeben, um Gebäude zu identifizieren, die potenziell von Erschütterungen im Rahmen der Bautätigkeiten betroffen sein könnten. Erik Lierenfeld warb dafür, das eingerichtete Bürgerinformationsbüro von RWE in der Rathaus Galerie in Anspruch zu nehmen und individuelle Fragen und Bedenken im direkten Gespräch mit RWE zu äußern.

Ebenfalls Thema war der Glasfaserausbau im Stadtteil. Rheinfeld ging als Sieger aus dem Stadtteilwettbewerb der evd und NetCologne hervor. Rund 1.100 Gebäude sollen zeitnah an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Der Baustart ist für Anfang Februar 2025 vorgesehen. Nach dem offiziellen Teil des Bürgerdialogs nutzten bereits zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich am Informationsstand der evd beraten zu lassen. Am 11. Dezember wird es zudem eine separate Infoveranstaltung, ebenfalls im Schützenhaus Dormagen, geben.

Darüber hinaus stellte Lierenfeld den Sachstand zum Bauprojekt an der Bürger-Schützen-Allee mit 41 neuen Wohneinheiten vor. Die Fertigstellung der Wohnhäuser ist für Anfang 2026 angedacht. Aus der Bürgerschaft wurde der Wunsch geäußert, die Straße an der Bürgerschützenallee zu verbreitern, um den Begegnungsverkehr zu erleichtern. Hier sagte die Verwaltung eine entsprechende Prüfung zu. Abschließend gingen der Bürgermeister und Robert Ullrich, Fachbereichsleiter Städtebau, auf eine Änderung im Flächennutzungsplan in Rheinfeld ein. Auf eine überlegte Bebauung westlich der Straße „Auf dem Sandberg“ wird verzichtet. Weitere Informationen sowie die Präsentationen gibt es im Internet unter https://www.dormagen.de/buergerdialog.


09.03.2023 – 13:13

Dormagen solidarisiert sich mit tibetischem Volk


Im Rahmen einer bundesweiten Kampagne findet jährlich am 10. März eine Solidaritätsaktion im Gedenken an den Volksaufstand 1959 gegen die chinesische Besetzung in Tibet statt. Das tibetische Volk wird seit Jahren unterdrückt und streng kontrolliert. Um auf die Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen, hisst die Stadt Dormagen am morgigen Freitag, 10. März, dem weltweiten Aktionstag für Tibet, am Historischen Rathaus die tibetische Flagge.
„Die Situation in Tibet ist besorgniserregend. Das zurückliegende Jahr war für die Tibeterinnen und Tibeter von zunehmender Repression geprägt. Daher möchten wir unsere Solidarität mit dem tibetischen Volk zum Ausdruck bringen und auf die Menschenrechtsverletzungen hinweisen. Es ist wichtig, dass das Volk in Tibet nicht vergessen wird“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.
Hinter der Kampagne „Flagge zeigen für Tibet“ steht die Tibet-Initiative Deutschland. Diese setzt sich seit 1989 für das Selbstbestimmungsrecht der Tibeter und die Wahrung der Menschenrechte in Tibet ein. Mit bundesweit 50 Regionalgruppen und Kontaktstellen und nahezu 2.000 Mitgliedern gibt sie Tibet eine starke Stimme.


09.03.2023 – 11:05

Feuerwehr und Rettungsdienst – seit 25 Jahren eine perfekte Symbiose

Als vor 25 Jahren die Feuerwehr Dormagen um den Rettungsdienst erweitert wurde, war dies der Anfang einer erfolgreichen Kooperation. Denn die Konstellation hat in dieser Form, wie sie heute an der Kieler Straße gelebt wird, ein Alleinstellungsmerkmal im Rhein-Kreis Neuss. Nahezu alle Einsatzkräfte sind sowohl im Brandschutz als auch als Sanitäterinnen und Sanitäter geschult – sie können flexibel eingesetzt werden. Dies ist ein großer Vorteil. Diese perfekte Symbiose wollen Feuerwehr und Rettungsdienst am 23. April mit einem Tag der offenen Tür an der Kieler Straße gebührend feiern. Denn neben dem Jubiläum des Rettungsdienstes feiert die hauptamtliche Wache ihren 50. Geburtstag. Es wird ein großes Fest mit vielen Attraktionen geben.

„Dass der Rettungsdienst und die Feuerwehr vor 25 Jahren zusammengefügt wurden, war sehr vorausschauend“, sagt Feuerwehrchef Bernd Eckhardt. „Das hat die Qualität der Einsätze erhöht – und die Verlässlichkeit für die Bürgerinnen und Bürger.“

Zum Januar 1998 hat die Stadt die Trägerschaft der Rettungswache vom Rhein-Kreis Neuss übernommen, die damals am Kreiskrankenhaus in Hackenbroich angesiedelt war. Um die Jahrtausendwende wurde das erste Rettungsfahrzeug an der Kieler Straße stationiert. Nach dem umfangreichen Umbau der Feuer- und Rettungswache 2007 wurden auch die Rettungsfahrzeuge aufgestockt. Mittlerweile sind an der Kieler Straße zwei Rettungswagen (RTW) und ein Krankentransportwagen (KTW). Zudem stehen weitere Rettungsfahrzeuge für Sondereinsätze zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es weiterhin eine enge Kooperation mit dem Krankenhaus in Hackenbroich. Dort steht ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) bereit, ein Notarzt ist rund um die Uhr verfügbar. In der Wache in Nievenheim steht ein weiterer RTW. Bei Bedarf kann zudem ein zweites NEF von der Hauptwache ausrücken.

Zum Zeitpunkt der Zusammenführung 1998 waren die Einsatzkräfte entweder geschulte Feuerwehrleute oder geschulte Sanitäterinnen und Sanitäter. Um eine perfekte Symbiose zu schaffen, haben nahezu alle Einsatzkräfte in den darauffolgenden Jahren die jeweils andere Ausbildung nachgeholt.

„Das Verständnis füreinander ist in unserer Feuer- und Rettungswache sehr hoch, da jeder alle Aufgaben aus beiden Bereichen übernehmen kann“, sagt Achim Mittnacht, Leiter des Rettungsdienstes. „Dies ist nicht nur ein großer Vorteil bei personellen Engpässen, sondern sorgt auch für ein engeres Zusammenspiel während gemeinsamer Einsätze. Beispielsweise bei einer Rettung über eine Drehleiter oder bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen. Durch ständige Trainings arbeiten Rettungs- und Feuerwehrpersonal Hand in Hand.“

Insgesamt sind in der Hauptwache rund 90 Einsatzkräfte beschäftigt. 32 davon sind Notfallsanitäterinnen und -sanitäter, 33 Rettungssanitäterinnen und -sanitäter, sieben Rettungsassistentinnen und -assistenten, acht Schülerinnen und Schüler des Rettungsdienstes. Dazu kommen noch rund 320 ehrenamtliche Einsatzkräfte, die auf weiteren acht Standorten im gesamten Stadtgebiet verteilt sind.

Zu ihnen zählen auch die „First Responder“-Kräfte der Feuerwehr Dormagen, die ebenfalls dieses Jahr einen runden Geburtstag feiern können. Dieses Notfallsystem wurde vor 20 Jahren in Stürzelberg und Gohr eingeführt, da beide Ortsteile weit entfernt von der nächsten Wache in Nievenheim liegen. Auch die Hauptwache verfügt über „First Responder“-Kräfte, falls alle Fahrzeuge im Einsatz sind. Die „First Responder“-Kräfte werden alarmiert, wenn ein Mensch in Lebensgefahr schwebt und schnelles Handeln erforderlich ist. Sie überbrücken die Zeit bis der Rettungsdienst eintrifft und übernehmen in der Zwischenzeit adäquat die Erstversorgung. Dabei haben sie die Aufgabe, die Vitalfunktionen der Patientin oder des Patienten zu erhalten oder wiederherzustellen. Zu ihnen zählen aktuell neben den hauptamtlichen Kräften auch rund 50 ehrenamtliche Personen. An den Wochenenden wird der Rettungsdienst zudem von ehrenamtlichen Einsatzkräften der Malteser unterstützt. Sie arbeiten seit 25 Jahren eng mit dem Dormagener Rettungsdienst zusammen.

Pro Tag werden im Schnitt 18 Einsätze mit dem Rettungswagen gefahren sowie acht Krankentransportfahrten. Noch vor zehn Jahren waren es zwölf. Die Zahl der Einsätze hat sich enorm erhöht. „Dies liegt jedoch nicht daran, dass es mehr Vorfälle gibt, sondern dass viele Menschen unsicherer geworden sind und schneller einen Rettungswagen rufen“, erläutert Mittnacht.


09.03.2023 – 10:07

Erinnerungsstätte: Führung durch die ehemalige Bunkeranlage im Raphaelshaus

Die Koordinierungs-, Kontakt und Beratungsstelle (KoKoBe) Rhein-Kreis Neuss bietet zusammen mit dem Raphaelshaus für Freitag, 21. April, eine Bunker-Besichtigung an. Der ehemalige Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg steht auf dem Gelände des Dormagener Jugendhilfezentrums und wurde zu einer Erinnerungsstätte umgebaut.

In der ehemaligen Schutzanlage ist eine moderne Erinnerungsstätte geschaffen worden: Von den ehemals vier Schutzräumen wurden drei mit moderner Technik ausgestattet und dienen nun als Vortrags- und Ausstellungsräume. Ein weiterer Raum ist originalgetreu eingerichtet geblieben, um die damaligen Verhältnisse zu veranschaulichen.

Während der Führung erfahren die Teilnehmenden Details über den Krieg und wie es den Menschen damals ergangen ist. Die Führung wird darüber hinaus auch in Leichter Sprache angeboten.

Interessierte können sich bei der Kokobe telefonisch unter 02181 2702113 (Grevenbroich), 02131 52919270 (Neuss) oder unter 02131 1330322 (Neuss) anmelden. Die Führung ist kostenlos. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass sie nicht barrierefrei ist, es muss eine Treppe gegangen werden. Treffpunkte: um 14.50 Uhr am Neusser Hauptbahnhof, um 15.30 Uhr am Bahnhof in Grevenbroich oder um 16 Uhr direkt am Raphaelshaus.

Die Führung ist eine von mehreren Aktionen, die die Stadt Dormagen und ihre Kooperationspartner in ihrem „Jahr der Inklusion“ durchführen werden. Im Juni beispielsweise wird Dormagen „Host Town“ im Rahmen der „Special Olympics World Games“ – die weltgrößte inklusive Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Es ist zudem ein Gebärdensprachkurs in der VHS geplant, ein Facebook-Live zum Thema Inklusion und es wird im September eine „Aktionswoche Inklusion“ geben.


09.08.2022 – 14:18

Lesespaß und Gaming Day – Veranstaltungen der Stadtbibliothek im August und September

Auch im August und im September bietet die Stadtbibliothek wieder ein breites Angebot an Veranstaltungen für Kinder verschiedenster Altersgruppen an.

Die Aktion Lesespaß mit Vorlesestunden für Kinder ab vier Jahren findet an insgesamt sieben Terminen statt. Jeweils um 16.30 Uhr wird am 16., 26. und 30. August sowie am 9., 13., 23. und 27. September für etwa eine halbe Stunde in der Kinderbibliothek vorgelesen.

Für Kinder ab sieben Jahren findet jeweils am Dienstag, 30. August sowie am 20. September, der Gaming Day statt. In der „Young Corner“ der Stadtbibliothek haben die Kinder dort die Möglichkeit, unter Anleitung mit- und gegeneinander auf der Nintendo Switch zu spielen.

Alle Veranstaltungen finden in der Stadtbibliothek Dormagen, Marktplatz 1, statt. Die Veranstaltungen sind kostenlos und eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Es sind die aktuellen Hygienevorschriften und Abstandsregeln zu beachten.


09.08.2022 12:18

Dormagener Duo sammelte mehr als 5.000 Euro für Fluthilfe im Ahrtal

Mehr als ein Jahr ist inzwischen vergangen, als die Flutwelle das Ahrtal überschwemmte und viele Orte unbewohnbar machte. Neben der Gruppe „You’ll nev’Ahr walk alone“ helfen auch heute immer noch etliche Dormagenerinnen und Dormagener beim Wiederaufbau. Auch die gebürtige Ahrweilerin Andrea Lohmanns engagiert sich für die Flutopfer in ihrer Heimat. Nachdem sie zunächst selbst vor Ort mitanpackte, suchte sie nach alternativen Möglichkeiten, die Menschen im Ahrtal zu unterstützen.

„Irgendwann war ich mit den Kräften am Ende und nicht mehr in der Lage, körperliche Arbeit zu leisten. Also suchte ich nach anderen Möglichkeiten und kam schließlich auf die Idee, Trödelmärkte zu organisieren und den Erlös zu spenden“, sagt Lohmanns.

Seitdem ruft die Dormagenerin öffentlich dazu auf, Sachspenden bei ihr abzugeben. Diese verkaufte sie anschließend dank einer Sondergenehmigung der Stadt zunächst auf einem Trödelstand in der Innenstadt. Als das Wetter im Herbst des Vorjahres schlechter wurde, zog sie in die Räumlichkeiten der „Schatzinsel“ von Eigentümer Wolfgang Pontzen, wo die Sachspenden seitdem käuflich erworben werden können. Mittlerweile sind bereits mehr als 5.000 Euro zusammengekommen, die an die Lebenshilfe in Sinzig und das Reha-Zentrum in Ahrweiler gespendet wurden.

„Durch den Ukraine-Krieg ist die Flutkatastrophe im Ahrtal ein wenig aus dem medialen Fokus gerückt. Doch ist es wichtig, dass auch die Menschen im Ahrtal weiterhin unterstützt werden. Daher bin ich Frau Lohmanns und Herrn Pontzen für das Engagement sehr dankbar. Das ist eine tolle Aktion, die ich sehr begrüße“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Lohmanns und Pontzen betonen, die Zusammenarbeit fortzusetzen. So können nach wie vor Sachspenden in der „Schatzinsel“ auf der Kölner Straße 41 abgegeben werden. „Wir freuen uns über jede verkaufsfähige Spende und jeden Besuch der ‚Schatzinsel‘. Das ist nicht nur ein Ort, an dem man günstig nützliche Dinge von A bis Z findet, sondern auch ein Ort der Begegnung und Menschlichkeit“, sagt Lohmanns. „Ein großes Dankeschön gilt allen Spenderinnen und Spendern, die sich bislang beteiligt haben.“


09.08.2022 – 11:02

Feuerwehr löscht brennende Strohballen in Zons

Am Montag, 8. August, musste die Feuerwehr Dormagen aufgrund mehrerer brennender Strohballen auf einem Feld zu einem Einsatz nach Zons ausrücken.
Nach der Absicherung der umliegenden Felder ließ die Feuerwehr mit der Unterstützung des Landwirts die Ballen kontrolliert abbrennen. Es wurde niemand verletzt.

Im Einsatz waren die Löschzüge aus Zons, Stürzelberg sowie die hauptamtlichen Kräfte und der Führungsdienst beteiligt.

Aufgrund der Nähe zu einem Strommast wurde der Netzbetreiber informiert, welcher die Lage vor Ort jedoch als unbedenklich einstufte.

Strohballenbrand Zons

09.08.2022 – 11:01

Sonderprogramm Wohnungsbau: Stadt lädt zu Bürgerversammlungen ein

Die Stadt Dormagen treibt die Planungen für das Sonderprogramm Wohnungsbau weiter voran. Im Rahmen von drei Bürgerversammlungen in den betreffenden Stadtteilen Rheinfeld, Nievenheim und Delhoven wird die Stadt die ersten Konzepte vorstellen und mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren. Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung am 23. Juni mit großer Mehrheit beschlossen, die Planungen für das Sonderprogramm umzusetzen.

„Wir möchten alle Bürgerinnen und Bürger aus der Nachbarschaft herzlich dazu einladen, mit uns ins Gespräch zu kommen und konstruktiv an guten Lösungen zu arbeiten“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Auch wenn am Ende nicht jede Einzelperson mit dem Ergebnis zufrieden sein wird, hoffe ich, dass wir Lösungen finden werden, mit denen die überwiegende Mehrheit der Anwohnenden im Interesse aller Dormagenerinnen und Dormagener leben kann.“

Der erste Bürgerdialog findet am Montag, 22. August, um 19 Uhr in der Kulturhalle an der Langemarkstraße statt. Diskussionsgegenstand der Veranstaltung ist die angedachte Bebauung einer Fläche nördlich des Lidl-Supermarktes in Rheinfeld.

Am Donnerstag, 25. August, um 19 Uhr gibt es einen weiteren Bürgerdialog in der Mensa der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in der Marie-Schlei-Straße 6 in Nievenheim. Im Rahmen dieser Bürgerversammlung geht es um die mögliche Bebauung einer Fläche neben dem Friedhof.

Den Abschluss der drei Bürgerversammlungen bildet Delhoven. Dort soll es am Freitag, 26. August, um 19 Uhr im Schützenhaus, An St. Josef/Ecke Hauptstr. 48, um die mögliche Bebauung einer Fläche östlich des REWE-Supermarktes gehen. Die Diskussion, ob auf einem Teil der Fläche eine neue Grundschule oder die Rettungswache der Feuerwehr angesiedelt wird, wird im Rahmen der „Delhoven-Konferenz“ geführt. Hierzu sind am 20. September, ab 19 Uhr, ebenfalls im Schützenhaus, alle Einwohnerinnen und Einwohner aus Delhoven eingeladen. Bei der Bürgerversammlung am 26. August ist dies noch kein Thema.

Jeweils einige Tage vor der Veranstaltung werden die Entwürfe und vorhandenen Informationen zu den Vorhaben auf der Webseite der Stadt Dormagen (www.dormagen.de/buergerdialog-wohnungsbau.de) zu finden sein. An allen Standorten ist eine Mehrfamilienhausbebauung vorgesehen, die zunächst für die Geflüchteten aus der Ukraine und mittelfristig für alle Wohnungssuchenden Wohnraum schaffen soll. Die Wohnhäuser sollen in Form des „modularen Bauens“ errichtet werden. Die Anzahl der Wohneinheiten lässt sich erst nach Abschluss der Entwurfsplanung und der Öffentlichkeitsbeteiligung benennen, je nach gewähltem städtebaulichen Konzept. Parallel werden derzeit bereits die Aufstellungsbeschlüsse für die notwendigen Bebauungspläne vorbereitet, damit die Wohnungen möglichst schnell für alle Menschen bewohnbar sind. Auch im Verlauf der Bebauungsplanverfahren bestehen die bekannten und normalen öffentlichen Beteiligungsmöglichkeiten.

04.08.2022 – 13:52

Naturerlebnis mit den Umweltscouts-Kursen – jetzt noch Plätze sichern!

Das Umweltscouts-Programm der Stadt Dormagen bietet Naturerlebnisse direkt vor der Haustür. In unterschiedlichen Kursen können Entdeckerinnen und Entdecker im Alter von acht bis zwölf Jahren Spiel, Spaß und Abenteuer in der Natur erleben. Für zwei der zwölf Kurse gibt es jetzt noch einige freie Plätze.

Zum einen findet am Samstag, 13. August der Kurs „Do it yourself – Reparier dein Fahrrad“ statt. Unter fachkundiger Anleitung von Schulsozialarbeiter Rudi Presse können die Kinder lernen, einfache Reparaturen wie das Wechseln eines kaputten Schlauchs oder das Einstellen der Schaltung selbst durchzuführen. Stattfinden wird der Kurs von 10 bis 13 Uhr auf dem Schulhof der Chorbuschschule an der Hackhauserstraße 64.

Weiterhin findet unter Anleitung des Kölner Künstlers Friedrich Bensch im Kinder- und Jugendtreff St. Katharina Hackenbroich der Kurs „Kunstwerke entstehen lassen“ statt. Dabei geht es nicht nur darum aus Farbe, sondern auch aus Naturmaterialien und aussortiertem Material wie alten Zeitungen oder Altglas kreativ zu werden und ein eigenes Kunstwerk zu schaffen. Die Teilnehmenden werden gebeten, Klebstoff, eine kleinere Schere, bunte kleine Stoffreste, bunte Bonbonpapierchen, alte Fotos und einen Malkittel mitzubringen.

Die Anmeldung zu den Kursen erfolgt per Anmeldebogen, der über die städtische Seite www.dormagen.de/umweltscouts heruntergeladen und anschließend per E-Mail an die Adresse umweltteam@stadt-dormagen.de gesendet werden kann. Im Anschluss erhalten alle Teilnehmenden eine Anmeldebestätigung, die zum jeweiligen Kurs mitgebracht werden muss. Die Kursgröße umfasst nicht mehr als acht Kinder. Weitere Informationen gibt es unter www.dormagen.de/umweltscouts.


04.08.2022 – 12:16

Stadt baut Verbindungsweg in Stürzelberg barrierefrei aus

Bisher führte der Weg zwischen Schulstraße und Oberstraße in Stürzelberg immer über den Schulhof der St. Nikolaus Schule. Dies hat regelmäßig für Ärger gesorgt – vor allem während der Schulpausen. Doch damit ist jetzt Schluss: Die Technischen Betriebe der Stadt Dormagen (TBD) haben einen Verbindungsweg zwischen den beiden Straßen geschaffen und diesen barrierefrei ausgebaut. Wer nun beispielsweise nach dem Spaziergang am Rhein oder der Runde mit dem Hund wieder in Richtung Dorfmitte unterwegs ist, muss nicht mehr über den Schulhof der Grundschule laufen.

Insgesamt wurden 220 Meter Gehweg angelegt. Dafür nutzten die TBD etwa 150 Tonnen Schotter und 25 Tonnen Dolomitsplitt. Bernd Lewerenz, Leiter des Baubetriebshofs, ergänzt: „Um die Arbeiten schnell erledigen zu können, haben wir einen 8-Tonnen-Bagger geliehen. Denn insgesamt haben die Mitarbeitenden 350 bis 400 Tonnen Erde bewegen müssen, um das Niveau an den verschiedenen Stellen auszugleichen.“ Der Verbindungsweg führt nun, von der Schulstraße kommend, rechts am Schulgelände vorbei. Um den Weg klar zu markieren, wurden dort rund 220 Meter Zaun gesetzt.


04.08.2022 – 10:22

Stadtbibliothek verlängert Ausstellung „Der lauteste Ton ist die Stille einer Frau“ bis zum 30. August

Seit dem 11. Juni zeigt die Stadtbibliothek Dormagen in Kooperation mit dem Jugendmigrationsdienst des Rhein-Kreises Neuss die Bilder der jesidischen Künstlerin Rayida Barkisch. Aufgrund des großen Interesses wird die Ausstellung „Der lauteste Ton ist die Stille einer Frau“ bis zum 30. August verlängert.

In den ausgestellten Bildern verarbeitet die junge Künstlerin ihre persönlichen Erfahrungen mit Flucht und Gewalt und möchte verfolgten Frauen eine Stimme verleihen. Bei Interesse können per E-Mail an raidabargisch@gmail.com noch vereinzelt Termine zur Führung mit der Künstlerin gebucht werden. Fragen zum Ausstellungsprogramm beantwortet das Bibliotheks-Team telefonisch unter 02133 257 212 oder per Mail an bib@stadt-dormagen.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.stadtbibliothek-dormagen.de oder vor Ort in der Stadtbibliothek am Marktplatz 1.


04.08.2022 – 08.55

„Dormagen sagt Danke!“: Stadt lädt zu Ehrenamtsfest ein

Um sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihre geleistete ehrenamtliche Arbeit zu bedanken, lädt die Stadt für den 28. August zu einem großen Ehrenamtsfest ein. Von 11 bis 18 Uhr erwartet die persönlich eingeladenen Gäste im Kulturhof des Klosters Knechtsteden ein lockeres Programm mit Musik, kostenlosen Getränken und Häppchen sowie der Gelegenheit, sich mit anderen Helferinnen und Helfern auszutauschen. Auf der Bühne werden zahlreiche Dormagener Bands wie Pink Flönz, Starlettes und Panik Projekt auftreten.

„Uns ist es ein großes Anliegen, den Menschen, die sich in besonderer Weise für unsere Stadt eingesetzt haben, wieder einmal Danke zu sagen. An dieser Stelle wiederhole ich mich gerne: Dormagens ehrenamtliches Engagement ist außergewöhnlich“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Ermöglicht wird das Fest durch die großzügige Unterstützung des Klosterhofes Knechtsteden. „Dass das Fest erstmals in dieser Größe und besonderen Form stattfinden kann, ist dem Betreiber Archie Deneke zu verdanken, der diese Initiative ergriffen hat. Hierfür möchte ich mich auch an dieser Stelle herzlich bedanken“, so Lierenfeld weiter.

Das Spektrum der eingeladenen Ehrenamtlichen reicht von Mitgliedern der Hilfsorganisationen über Hausaufgabenbetreuerinnen und -betreuern, Lern- und Lesepatinnen und -paten, Flächenpatinnen und -paten für ein „Sauberes Dormagen“, Freiwillige in der Flüchtlingshilfe und Mitwirkende der offenen Seniorenmittagstische bis hin zu den aktiven Kräften der Dormagener Kultur-, Sport- oder Brauchtumsvereine.

„Sie alle sind Teil einer großen Gemeinschaft, die auch unter schwierigen Bedingungen z.B. durch die Corona-Pandemie einmal mehr bewiesen hat, dass das größte Vermögen einer Stadt ihre Bürgerinnen und Bürger sind“, führt Lierenfeld weiter aus. Sollten ehrenamtlich besonders engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger noch keine Einladung erhalten haben, können sie sich mit Hinweis auf ihre Tätigkeiten bis zum 19. August per E-Mail an jutta.warstat@stadt-dormagen.de oder an silvia.kleinert@stadt-dormagen.de oder telefonisch unter 02133 257 327 oder 02133 257 888 anmelden.


04.08.2022 – 08:48

Kindergarten-Start mit der Stadtlesefee im August

Unter dem Motto „Hurra, ich bin ein Kindergartenkind“ steht das Programm der Stadtlesefee Maria Krücken im August. Passend dazu hat sie für die von ihr betreuten Kindertagesstätten spannende Bücher ausgesucht. Dazu gehören zum Beispiel die Geschichten von Conni, Norman oder von der kleinen Eule, die alle in den Kindergarten kommen. Mehr Informationen zur Lesefee und ihren Büchern gibt es telefonisch unter 0160 98126890.


03.08.2022 – 08:59

Allianz für Klima und Nachhaltigkeit lädt zum Zukunftstag ein

Unter dem Motto „Mer denke öm!“ lädt die Allianz für Klima und Nachhaltigkeit im Rhein-Kreis Neuss, der sich auch die Stadt Dormagen angeschlossen hat, alle Bürgerinnen und Bürger zum Zukunftstag ein. In der Aula des Gymnasiums und im Ratssaal der Stadt Korschenbroich, Don-Bosco-Straße, werden am Samstag, 13. August, von 10 bis 16 Uhr spannende Fachvorträge geboten. Darin geht es um die „Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft“ sowie den „Strukturwandel und Klimaschutz“. Drei Workshops drehen sich um die Themen Ernährung („Fair Trade – Was steckt dahinter?“), Bürgerenergie („Gemeinschaftlich in Windkraft und Solaranlagen investieren – Die Energiewende in Bürgerhand“) und Bauen („Klima- und ressourcenschonendes Bauen – Wie geht das und was kostet es wirklich?“).

Während des gesamten Aktionstages stellt der ADFC Lastenräder zum Ausprobieren zur Verfügung und nimmt alte Fahrradschläuche zum Recyling entgegen. Außerdem stellt die Westenergie Wasserstoff-Fahrräder vor. Darüber hinaus lädt ein Repair-Café der Initiative „41352-einfach besser leben“ ab 10.30 Uhr dazu ein, defekte Geräte mit Unterstützung von Expertinnen und Experten selbst zu reparieren. Weitere ehrenamtliche Initiativen und Vereine sind mit Ständen beteiligt.

Um vorherige Anmeldung per E-Mail an klimaschutz@korschenbroich.de wird gebeten. Alle Angemeldeten erhalten ein kostenloses Mittagessen, das ein Foodtruck vor Ort zubereitet. Außerdem verwöhnt ein E-Backmobil von Westenergie mit leckeren Waffeln.

Das detaillierte Programm des Zukunftstages ist hier zu finden: https://bit.ly/3vlnd5h

Hintergrund: Die „Allianz für Klima und Nachhaltigkeit im Rhein-Kreis Neuss“ ist eine Partnerschaft für Klimaschutz, Klimaanpassung und zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung. Die Allianz soll dazu dienen, verstärkt vor Ort Verantwortung für den Schutz des Klimas zu übernehmen und eine nachhaltige Entwicklung im Geiste der Agenda 2030 mit ihren 17 nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG) zu gestalten. Der Rhein-Kreis Neuss und sieben kreisangehörige Kommunen haben sich zusammengeschlossen, um zu diesen Themen noch enger zusammenzuarbeiten, den fachlichen Austausch und die Vernetzung untereinander zu intensivieren sowie kreisweite Projekte und Maßnahmen anzustoßen und gemeinsam umzusetzen.


02.08.2022 – 10:30

TORK-Show mit TV-Chefin, Show-Metzger und Umwelt-Experten

Eine TV-Chefin, eine Kunsttherapeutin, ein Show-Metzger und ein Professor für Umweltwirtschaft: Illustre Gäste, die allesamt aus Dormagen stammen oder mit der Stadt in Verbindung stehen, hat das städtische Kulturbüro für die nächste TORK-Show am Freitag, 25. November, um 20 Uhr in die Kulturhalle Dormagen eingeladen. So wird sich Niki Pantelous dem Gespräch mit den Moderatoren Wolfgang Link und Detlev Zenk stellen. Die Redaktionsleiterin der ARD-Unterhaltungsendung am Morgen „Live nach neun“ ist in Dormagen aufgewachsen und hat lange in der Innenstadt gewohnt. Pantelous hat zuvor für die ARD-Tagesschau, das Polit-Talkmagazin „Hart aber fair“ und verschiedene Formate des TV-Senders Phoenix redaktionell gearbeitet.

Auf der TORK-Couch nimmt auch Corina Wyrwich Platz. Die Nievenheimerin ist Ergo- und Kunsttherapeutin im Bereich Sucht. Sie arbeitet im geschlossenen Bereich einer Akutaufnahme und auf einer fakultativ geschützten Station für Drogenentzug. Die 36-Jährige ist aber auch eine vielseitige Künstlerin, deren Werke gerade im Dormagener Kulturhaus zu sehen waren.

Prof. Dr. Peter Heck war früher Umweltschutzbeauftragter der Stadt Dormagen und ist heute ein gefragter Professor für angewandtes Stoffstrommanagement am Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der regionalen Wertschöpfung, Klimaschutz und erneuerbaren Energien.

Die Runde komplettiert Eddy Schülke. Der Dormagener ist als Show-Metzger „Eddy The Butcher“ in verschiedenen TV-Shows zu sehen und hat mit Ex-Fußball-Profi Thorsten Legat den „Kasalla-Griller“ auf den Markt gebracht.

Für die musikalische Begleitung sorgt „Kena´s Room“. Die Band um Frontfrau Kena Haas überzeugt mit einem erfrischenden Sound, dem ein Mix aus Jazz, Pop und brasilianischen Klängen zugrunde liegt. Für die TORK-Show gibt es noch wenige Karten, die in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 58 in Dormagen, und über den städtischen online Ticket-Shop dormagen.reservix.de erhältlich sind. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 02133 257 338 beim Kulturbüro.


02.08.2022 – 08:56

Stadt lädt zur Auftaktveranstaltung „Fußverkehrs-Check“ ein

Als eine von zwölf Kommunen in Nordrhein-Westfalen nimmt die Stadt Dormagen am landesweiten „Fußverkehrs-Check NRW“ teil. Zum Auftakt lädt die Stadt alle Bürgerinnen und Bürger für den 10. August um 18 Uhr in die Kulturhalle an der Langemarkstraße 1-3 ein. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung werden die verschiedenen Möglichkeiten zur Beteiligung dargestellt.

Der Ablauf des Fußverkehrs-Checks sieht als Kernpunkt Begehungen an zentralen Stellen im Stadtgebiet vor. Hier haben Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, vor Ort Probleme und Sichtweisen auszutauschen und neue Lösungsansätze und Ideen für den Fußverkehr und die Barrierefreiheit zu diskutieren.

„Wir wollen den Fußverkehr noch stärker in das Bewusstsein von Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit rücken. Für eine erfolgreiche Mobilitätswende ist die enge Einbindung der Fußgängerinnen und Fußgänger unerlässlich“, sagt Dennis Fels, Mobilitätsmanager der Stadt Dormagen.

Anschließend werden, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, eine Stärken-Schwächen-Analyse sowie ein Maßnahmenplan erarbeitet. Begleitet wird der Prozess von einem Planungsbüro, das die Veranstaltungen moderiert, Ergebnisse zusammenfasst und eine Auswertung sowie Handlungsempfehlungen erarbeitet.

Die Stadt Dormagen hat für ihren „Fußverkehrs-Check“ in Ergänzung zu den bisherigen Untersuchungen zum ISEK-Masterplan einen räumlichen Schwerpunkt gesetzt. Dieser ist zwischen der Walhovener Straße bis Krefelder Straße/Kölner Straße – Florastraße bis Ecke Ostpreußenallee – Friedrich-Ebert-Straße – Fußgängerzone Zuwegungen in den Achsen Friedrich-Ebert-Platz – Helbüchelstraße – Helmut-Schmidt-Platz – Marktstraße/Rathaus-Galerie sowie Castellstraße.

Hintergrund Die „Fußverkehrs-Checks NRW“ sind ein Angebot des Zukunftsnetz Mobilität NRW, dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung. Das Verkehrsministerium und das Zukunftsnetz Mobilität NRW bieten den Mitgliedskommunen 2022 im vierten Jahr in Folge die Fußverkehrs-Checks an. 32 Kommunen hatten sich landesweit beworben, zwölf bekamen den Zuschlag. Für die Gewinner des Wettbewerbs ist der gesamte Check kostenlos, er wird vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert.


29.07.2022 – 13:17

Noch freie Plätze beim Pedelec-Training für Seniorinnen und Senioren

Für das Pedelec-Training des Seniorenbeirats der Stadt Dormagen am 9. August von 14 bis 16 Uhr, das in Zusammenarbeit mit der Verkehrssicherheit der Polizei, der Caritas (Rad-Station Dormagen) und dem FC Straberg stattfindet, sind noch einige wenige Restplätze verfügbar. Die Veranstaltung findet auf dem Sportplatz des FC Straberg am Mühlenbuschweg 93 statt. Eine telefonische Voranmeldung bei Monika Brockers-Petry unter 02133 257 580 ist erforderlich. Leihräder können nicht zur Verfügung gestellt werden.


29.07.2022 – 09:07

Fachberatung für Kindertagespflege informiert über Betreuungsangebote

Für den 11. August, 18 Uhr, lädt die Fachberatung für Kindertagespflege der Stadt Dormagen zu einem Informationsabend in den Großen Trausaal im Historischen Rathaus ein. Thematisch widmet sich der Abend der Frage, in welchen Fällen die Kindertagespflege die richtige Betreuungsform ist und wie Anmeldung und Finanzierung des Modells aussehen können. Aufgrund begrenzter Kapazitäten wird vorab um eine Anmeldung per E-Mail bei Claudia Goldbach an kindertagespflege@stadt-dormagen.de gebeten.


28.07.2022 – 17:47

Ab 1. August: Neue Öffnungszeiten und Ticketsystem im Bürgeramt

Ab Montag, 1. August, hat das Bürgeramt der Stadt Dormagen veränderte Öffnungszeiten. Neu ist vor allem die Ausweitung der Terminvergabe. Neben dem Samstag stehen dafür ab nächster Woche auch der Montag-, Dienstag- und Donnerstagnachmittag zur Verfügung. Termine können ab Montag online unter www.dormagen.de/buergeramt immer im Voraus von vier Wochen gebucht werden. Der Besuch des Bürgeramtes ohne vorherige Terminbuchung besteht ausschließlich montag-, dienstag-, mittwoch- und freitagvormittags.

Die neuen Öffnungszeiten im Überblick:

Montag:             8 bis 12 Uhr normale Vorsprache, 14 bis 17 Uhr Terminvergabe

Dienstag:           8 bis 12 Uhr normale Vorsprache, 14 bis 17 Uhr Terminvergabe

Mittwoch:           8 bis 12 Uhr normale Vorsprache

Donnerstag:     14 bis 18 Uhr Terminvergabe

Freitag:              8 bis 13.30 Uhr normale Vorsprache

Samstag:         10 bis 13 Uhr Terminvergabe

Darüber hinaus startet am Montag das neu eingeführte Ticketsystem. Bürgerinnen und Bürger, die spontan ohne Termin das Bürgeramt aufsuchen, können vor Ort im Eingangsbereich ein Ticket ziehen. Die voraussichtliche Wartezeit wird über eine Anzeigetafel im Eingangsbereich des Bürgeramtes oder nach Scannen des Tickets via Smartphone angezeigt. So müssen die Bürgerinnen und Bürger nicht dauerhaft in der Schlange stehen und können die Wartezeit beispielsweise für andere Erledigungen in der Stadt nutzen. In absehbarer Zeit wird es zudem möglich sein, das Ticket auch bereits online zu „ziehen“.

„Die Maßnahmen werden kontinuierlich dazu beitragen, dass sich die Situation entspannen wird. Ich bitte aber zu Beginn der Einführung der Neuerungen um ein wenig Nachsicht. Ein neues System funktioniert im Regelfall nicht von Beginn an ruckelfrei“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.


26.07.2022 – 12:27

Nicht weniger als ein Spektakel in Knechtsteden

„Nicht weniger als ein Spektakel“ verspricht Quichotte zum Finale des Knechtstedener Theatersommers. So lautet das Programm des Künstlers, der am Samstag, 6. August, um 20 Uhr erstmals in der Theaterscheune gastiert.

Quichotte ist Stand-up Comedian Slam-Poet, Autor und Rapper zugleich. Der Kölner ist ein derart vielseitiger Akteur, dass er nur schwer in Gänze zu beschreiben ist. Er erzählt urkomische Geschichten von sich und den Irrungen der Menschheit. Er schlägt sich mit rührender Poesie auf die Seite derjenigen, deren gesellschaftliche Stimme kaum gehört wird. Mit einer Sinfonie der Zwischentöne bespielt er das Publikum. Er ist politisch, ohne aufdringlich zu werden. Eine feste Nummer in seinem Programm ist neben seinen Songs der Freestyle-Rap, der jedes Mal den Saal zum Kochen bringt und bei welchem die Zuschauer interagieren.

„So einen wie Quichotte muss man live sehen“, sagt nicht nur Comedy-Kollege Jens Heinrich Claassen. Nicht selten stellen die Zuschauenden nach anfänglicher Zurückhaltung begeistert fest: Das ist alles nicht viel weniger als ein Spektakel.

Der Theatersommer-Zuschlag folgt am Sonntag, 7. August, um 15 Uhr. Dann öffnet das Seifenblasen-Figurentheater den Vorhang in der Theaterscheune zu der amüsanten Geschichte „Bahn frei für Knut“. Das Stück um eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen einem kleinen Jungen und einem Elch ist für Familien mit Kindern ab vier Jahren gedacht. Karten sind in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 58 in Dormagen, und über den städtischen Ticket-Shop dormagen.reservix.de erhältlich. Fragen beantwortet das Kulturbüro-Team telefonisch unter 02133 257 338.


26.07.2022 – 10:55

Jetzt noch anmelden: VHS bietet Hauptschulabschluss-Lehrgang an

Die Volkshochschule Dormagen bietet ab Mitte August wieder die Möglichkeit, nachträglich den Hauptschulabschluss auf dem zweiten Bildungsweg zu erwerben. Eine Anmeldung für den am 15. August neu beginnenden Lehrgang ist noch möglich.

Der Kurs dauert zwei Semester und endet mit der Prüfung zum Hauptschulabschluss nach Klasse 9 im Juni 2023. Die Kosten für den Lehrgang betragen 80 Euro. Hinzu kommen Kosten für Arbeitsmittel und Lehrbücher. Voraussetzungen für die Erlangung des staatlich anerkannten Abschlusses sind eine aktive Mitarbeit, die regelmäßige Teilnahme am Unterricht und gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift. Der Unterricht findet montags bis freitags in der Zeit von 16.45 bis 20.45 Uhr statt. Bewerberinnen und Bewerber, die bisher noch keinen Schulabschluss und nur ein Abgangszeugnis besitzen, sollten sich umgehend melden und beraten lassen. Nähere Informationen gibt es in der VHS an der Langemarkstraße 1-3, telefonisch unter 02133 257 238 oder auf der Homepage www.vhsdormagen.de.


26.07.2022 – 10:11

In neuem Licht bei der D´Art 2022

„In neuem Licht“ – so lautet das Thema der D´Art. Die größte Gemeinschaftsausstellung Dormagener Künstlerinnen und Künstler bietet bei ihrer nun 18. Auflage ein Novum auf. Sie wird vom 4. November 2022 bis 22. Februar 2023 erstmals in Präsenzform im Dormagener Kulturhaus und zusätzlich in digitaler Form auf der Webseite www.dormagen.de/dart22 zu sehen sein.

Die D´Art ist kein reiner Wettbewerb für Profis, sondern vor allem eine Chance für leidenschaftliche Kunstschaffende. Teilnehmen können Interessierte ab 16 Jahren, die im Stadtgebiet wohnen oder dort künstlerisch aktiv sind. Bewerberinnen und Bewerber können maximal drei Kunstwerke in Form von Bildern, Fotos, Collagen, Skulpturen und Plastiken einreichen. Erstmals zugelassen sind auch Videoformate, wenn auch nur für die Online-Ausstellung.

Weitere Vorgaben machen die Organisatoren bewusst nicht. „Die Kunstwerke müssen lediglich dem Motto ‚In neuem Licht‘ entsprechen“, sagt Kulturbüro-Leiter Olaf Moll. Noch bleibt Zeit: Die Werke selbst müssen erst vom 17. bis 26. Oktober im Kulturbüro abgegeben werden.

Bei der Ausrichtung der 18. D´Art kann das Kulturbüro wieder auf die großartige Unterstützung mehrerer ehrenamtlich tätiger Kunstexpertinnen und -experten bauen. So bilden Melanie Guthe, Bildende Künstlerin aus Düsseldorf, Martina Storm, Kunstlehrerin an der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Nievenheim, und Holger Hagedorn, Multimedia-Künstler aus Pulheim, erneut die Jury. Das bewährte Organisationsteam verstärken einmal mehr die heimischen Kreativen Irmela Hauffe, Maja Wojdyla und Ulrico Czysch.  

Die Schirmherrschaft hat erneut der Dormagener Reinhard Knauft, Geschäftsführer und Gründer der KSWG Steuerberatungsgesellschaft mbH, übernommen. Die jeweils drei besten Exponate in der Altersklasse bis 25 Jahren und über 25 Jahren werden prämiert. Die Teilnahme ist grundsätzlich kostenlos. Bei Abgabe der Werke im Oktober wird aber um eine Mindestspende von fünf Euro für den Naturschutzbund Deutschland, Ortsgruppe Dormagen, gebeten. Fragen zur D´Art beantwortet das Kulturbüro-Team unter der Rufnummer 02133 257 605. Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es auf der Webseite www.dormagen.de/dart22.


25.07.2022 – 14:23

Familienbüro präsentiert Angebote in neuem Informationsflyer

Ab sofort bietet das städtische Familienbüro einen umfassenden Flyer an. Neben allen relevanten Kontaktdaten enthält der Flyer alle regelmäßigen Angebote des Büros. Dazu zählen unter anderem die Sprechstunde der Fachberatung zur Kindertagespflege oder die offene Sprechstunde für Schwangere und junge Eltern.  Zudem informiert das Familienbüro über aktuelle Termine für Kinder, Jugendliche und Eltern.

Das sind die Veranstaltungen des Familienbüros im kommenden Halbjahr:

Elterninformationsabend zur Kindertagespflege

11. August 2022, 18 Uhr, Historisches Rathaus, Großer Trausaal

Ist die Kindertagespflege das Richtige für unser Kind? Wie läuft die Anmeldung und Finanzierung? Das Familienbüro informiert über die qualifizierte Betreuungsmöglichkeit für Kinder unter drei Jahren. Um Anmeldung bei Claudia Goldbach per Mail an kindertagespflege@stadt-dormagen.de wird gebeten.

Wie gelingt Elternschaft nach Trennung und Scheidung? Vortragsabend für betroffene Eltern

1. September 2022, 17 Uhr, Neues Rathaus, Raum 0.23

Anmeldung erforderlich bei Ella Ackerschott oder Kathrin Kramer-Held telefonisch unter 02133 257 616 oder 568.

Date your job – Berufs- und Ausbildungsmesse für Schulabgängerinnen und Schulabgänger

7. September 2022, 9 bis 14 Uhr, Ort noch ausstehend

Anmeldung erforderlich bei Cosima Nauroth, entweder telefonisch unter 02133 257 589 oder per Mail an cosima.nauroth@stadt-dormagen.de.

Life-Hack – Das kommunalpolitische Praktikum für Jugendliche

9. bis 24. September 2022, verschiedene Stationen in der städtischen Verwaltung

Anmeldung und Informationen gibt es bei Michael Hartmann, entweder telefonisch unter 02133 257 402 oder per Mail an michael.hartmann@stadt-dormagen.de.

Informationsstand „Kinderrechte

25. September 2022, 13 bis 18 Uhr, auf dem Kö-Kinderland in der Kölner Straße

Das Familienbüro informiert auf dem Michaelismarkt, und macht auf Kinderrechte aufmerksam.

Weitere Informationen gibt es bei Michael Hartmann, telefonisch unter 02133 257 402 oder per Mail an michael.hartmann@stadt-dormagen.de.

Förderkurse für Leserechtschreib- und Rechenschwäche für Grundschülerinnen und Grundschüler

Neues Rathaus, Raum 1.33, Termine nach Vereinbarung

Das Training findet in Kleingruppen statt. Interessierte werden gebeten, vorab ein Beratungsgespräch zu vereinbaren. Anmeldung und Informationen gibt es bei Melanie Sippel, entweder telefonisch unter 02133 257 606 oder per Mail an melanie.sippel@stadt-dormagen.de.

Kinder- und Jugendsprechstunde mit Bürgermeister Erik Lierenfeld

17. November, 15.30 bis 17 Uhr, Neues Rathaus, Raum 3.11

Anmeldung erforderlich bei Michael Hartmann, telefonisch unter 02133 257 402 oder per Mail an michael.hartmann@stadt-dormagen.de


25.07.2022 – 11:08

Erzähl- und Literaturcafé am 3. August in der Stadtbibliothek

Die Stadtbibliothek Dormagen lädt für Mittwoch, 3. August, wieder zum Erzähl- und Literaturcafé ein. Veranstaltungsbeginn ist um 15 Uhr. Zu Gast ist der Neusser Autor Reinhold Peter. Die Veranstaltung dient Interessierten dazu, sich in gemütlicher Runde auszutauschen und neue literarische Anregungen zu erhalten.
Der Eintritt kostet drei Euro. Die Veranstaltung dauert rund eineinhalb Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es sind die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.stadtbibliothek-dormagen.de. Bei Fragen gibt die Bibliothek telefonisch unter 02133 257 212 oder per E-Mail an bib@stadt-dormagen.de Auskunft.

Stadtbibliothek

25.07.2022 – 10:13

Bismarckstraße erhält neue Fahrbahndecke Die Technischen Betriebe Dormagen beginnen ab dem 1. August mit der Instandsetzung der maroden Fahrbahndecke der Bismarckstraße in Nievenheim. Die Arbeiten werden abschnittsweise mit einer jeweiligen Vollsperrung durchgeführt. Eine Umleitung sowie weitere Verkehrseinschränkungen werden eingerichtet. Auch Bereiche, in denen keine unmittelbaren Bautätigkeiten stattfinden, wie etwa „Am Wittgeshof“, „Hinter den Höfen“, „Am Felder Hof“, „Am Latourshof“, Marie-Schlei-Straße und „Am Sülzhof“, sind von Verkehrseinschränkungen betroffen. Der erste Abschnitt wird der Bereich zwischen „Am Schwimmbad“ und Bahnunterführung/Johannesstraße sein. Die Arbeiten sollen voraussichtlich nach sechs Wochen abgeschlossen sein.


22.07.2022 – 14:12

Feuerwehr pumpt Becken im Stadtbad Sammys leer

Die Feuerwehr Dormagen wird am Montag, 25. Juli, ab 17 Uhr die Becken im Stadtbad Sammys an der Robert-Koch-Straße leerpumpen. Grund dafür sind die anstehenden Wartungsarbeiten.

Während des Abpumpens der rund 1,5 Millionen Liter Wasser ist im Bereich des Hallenbades an der Robert-Koch-Straße mit einer erhöhten Lärm- und Verkehrsbelästigung zu rechnen. Aufgrund der hohen Wassermenge dauern die Arbeiten mehrere Stunden, spätestens bis 22 Uhr.

Das abgepumpte Wasser wird in Absprache mit den Technischen Betrieben dazu genutzt, die anliegende Parkanlage sowie besonders empfindliche Stellen im Stadtgebiet zu bewässern. Der Chlorgehalt des Wassers wurde im Vorfeld auf ein für Pflanzen und Bäume verträgliches Maß abgesenkt. Nach aktuellem Stand werden ca. 45 Feuerwehrleute mit zehn Fahrzeugen an der Aktion beteiligt sein. Diese kommen von den Löschzügen Nievenheim, Hackenbroich, Delhoven, Gohr, Zons und Mitte.


21.07.2022 – 11:20

„Einheimische Tiere und ihre Vorfahren“ – im Tierpark Tannenbusch gibt es viel zu entdecken

Mit bis zu 70 Kilometern pro Stunde laufen sie durch das neue Gehege – denn obwohl es sich um Vögel handelt, können sie nicht fliegen. Den ganzen Tag bewegen sich die rund 1,30 Meter großen Tiere durch das runde Areal im Tannenbusch und fressen am liebsten Salat und Äpfel. Zwei Nandus sind im vergangenen Monat im Dormagener Tierpark eingezogen. Zwei weitere werden in Kürze hinzukommen. Die Laufvögel sind Teil des ganzheitlichen Konzeptes „Einheimische Tiere und ihre Vorfahren“. Denn tatsächlich sind Nandus einheimisch in Deutschland, erläutert Tierpfleger Deniz Lukaszczyk: „Vor einigen Jahren sind zwei Nandus aus einem Gehege in Norddeutschland entlaufen. Weil sie in Deutschland keine natürlichen Fressfeinde haben, hat sich die Population ausgebreitet. Nandus sind hierzulande damit sogenannte Neozoen, also eine gebietsfremde Tierart, die sich in einem anderen Land oder Kontinent niedergelassen hat.“ Ursprünglich beheimatet sind die Nandus in Südamerika.

Ein weiterer Bestandteil des Konzeptes des Tannenbuschs ist die Gegenüberstellung von Wildtier und Haustier als pädagogische Maßnahme. Und auch hier gibt es im Tannenbusch bald zwei neue Bewohner: ein Wildpferd und ein Kaltblut als Nachfolger für altersbedingt verstorbene Pferde. Darüber hinaus nimmt der Park vorrangig Tiere auf, die auf der roten Liste bedrohter Tierarten stehen. So zum Beispiel vier Riesenkaninchen, die zusammen mit zehn Meerschweinchen ein neues Außengehege gegenüber dem Betriebshof bezogen haben. „Das Besondere an diesem Gehege ist, dass es von unserem Auszubildenden gestaltet wurde. Hier mussten spezielle Maßnahmen ergriffen werden, um Greif- und Raubvögel fernzuhalten“, sagt Lukaszczyk.

Zudem können sich Besucherinnen und Besucher auf eine neue Eichhörnchen-Voliere mit einem Drahttunnel freuen. Dieses Gehege ist ein weiterer Teil des Gesamtkonzeptes des Tierparks.

Neben bedrohten Tierarten sollen vor allem Tiere aus Auffangstationen oder Zwangshaltung aufgenommen werden. In der Voliere werden Eichhörnchen, nachdem sie zuvor durch die Auffangstationen aufgepäppelt worden waren, ausgewildert. Vier bis sechs Wochen wohnen die Tiere dort und werden in verschiedenen Phasen immer mehr an die freie Wildbahn gewöhnt. Aktuell wird noch eine alte Voliere für das Projekt genutzt, diese soll aber ersetzt werden. „Mit dem Konzept und den entsprechenden Maßnahmen versuchen wir einen Teil zum Erhalt der Artenvielfalt beizutragen und nebenbei pädagogische Inhalte zu vermitteln. So gibt es in unserem Tierpark für Klein und Groß regelmäßig Neues zu entdecken“, erklärt Klaus Schmitz, Geschäftsführer der Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft Dormagen, die den Tierpark Tannenbusch betreibt.

Während der Sommerzeit ist der Tierpark von 8 bis 20 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet, Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Am Wochenende und an Feiertagen wird eine Gebühr fürs Parken in Höhe von 2,50 Euro erhoben.

Riesen Kanninchen
Nandus

20.07.2022 – 14:46

Stadtbad Sammys wegen Wartungs- und Reinigungsarbeiten bis 10. August geschlossen

Aufgrund einer turnusmäßigen Revision bleibt das Stadtbad Sammys ab Montag, 25. Juli für zweieinhalb Wochen geschlossen. Im Bad werden Wartungs- und Reinigungsarbeiten durchgeführt. Dafür müssen die Becken vorher entleert werden. Am 10. August wird das Stadtbad wieder geöffnet. Ab dann gelten auch neue Öffnungszeiten:

montags: 6.30 bis 8 Uhr Familienbad

dienstags: 6.30 bis 21 Uhr Familienbad

mittwochs und donnerstags: 6.30 bis 8 Uhr Familienbad

freitags: 15 bis 21 Uhr Familienbad

samstags: 6.30 bis 16.30 Uhr Familienbad

sonntags: 9 bis 18 Uhr Familienbad Eine Stunde vor Betriebsende ist Einlass- und Kassenschluss.


20.07.2022 – 14:11

Maßnahmenpaket soll hoher Auslastung im Bürgeramt entgegenwirken

Der Andrang beim Bürgeramt der Stadt Dormagen ist weiterhin groß. Das Problem: Ein hoher Krankenstand bei den Mitarbeitenden sowie der sprunghaft gestiegene Bedarf an Ausweisdokumenten sorgte für eine ständige personelle Unterbesetzung. Auch jetzt noch müssen deutlich mehr Vorgänge bearbeitet werden als in Vorjahren. Um den Engpass zu lösen, hat die Stadt ein weiteres Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht.

„Zunächst einmal gilt mein Dank allen Kolleginnen und Kollegen, die unter nicht einfachen Umständen sehr gute Arbeit leisten. Wir haben uns wiederholt intern mit allen Beteiligten an einen Tisch gesetzt, die Probleme analysiert und verschiedene Maßnahmen beschlossen, von denen wir überzeugt sind, dass sie für die Bürgerinnen und Bürger zu signifikanten Verbesserungen führen werden und gleichzeitig einer Überlastung des Personals entgegenwirken“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

So wurden mehrere originäre Aufgaben des Bürgeramtes ausgelagert, um die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter im Bürgeramt zu entlasten. Für die An-, Um- und Abmeldung von Gewerbe (Raum 0.31), die Befreiung von der Gurtanlegepflicht (Raum 0.12) sowie für die Ausstellung von Bewohnerparkausweisen für Dormagen-Mitte und Schwerbehindertenparkausweisen (Raum 0.12) ist ab sofort das Ordnungsamt im Erdgeschoss des Neuen Rathauses zuständig. Die Ausgabe der Vordrucke zur An- und Abmeldung von Hunden übernimmt das Steueramt (Raum 2.46) in der 2. Etage des Neuen Rathauses. „Durch diese Umstrukturierung verteilen wir die Arbeit auf mehr Schultern und schaffen im Bürgeramt zusätzliche freie Kapazitäten für andere Anliegen“, erklärt Lierenfeld.

Auch personell wurde das Team des Bürgeramtes verstärkt. Zum 1. Juli haben zwei neue Mitarbeitende ihren Dienst aufgenommen. Lierenfeld betont: „Es soll nicht mehr die Regel sein, dass nur zwei oder drei Schalter gleichzeitig geöffnet sind. Daher war es unabdingbar, bis auf Weiteres zusätzliches Personal einzustellen – auch um das Team zu entlasten und krankheitsbedingte Ausfälle besser auffangen zu können.“

Darüber hinaus führt die Stadt im August ein Ticketsystem ein, um lange Warteschlangen vor dem Rathaus zu vermeiden. Das Ticket kann sowohl vor Ort im Rathaus als auch online gezogen werden. Über eine Anzeigetafel im Eingangsbereich des Bürgeramtes oder nach Scannen des Tickets via Smartphone wird die voraussichtliche Wartezeit angezeigt. So müssen die Bürgerinnen und Bürger nicht dauerhaft in der Schlange stehen und können die Wartezeit beispielsweise für andere Erledigungen in der Stadt nutzen. Geplant sind mittelfristig auch geänderte Öffnungszeiten. Zukünftig soll es auch möglich sein, nicht nur Samstagstermine zu vereinbaren, sondern auch Termine unter der Woche. Aktuell sind aufgrund einer Systemumstellung vorübergehend keine Terminbuchungen möglich. Weitere Informationen hierzu folgen. „Ich bitte um Verständnis, falls es in den nächsten Wochen punktuell noch zu längeren Wartezeiten kommen sollte. Denn nicht jede Maßnahme wirkt sich sofort bessernd auf die Situation aus“, sagt Lierenfeld abschließend.


20.07.2022 11:57

„NRW kann schwimmen“ auch in den Sommerferien ein großer Erfolg

Auch in den Sommerferien unterstützt die Stadt Dormagen Kinder wieder dabei, das Schwimmen zu erlernen. Im Rahmen des Förderprogramms „NRW kann schwimmen“ hat der städtische Sportservice gemeinsam mit vielen Trägern und der Sportgemeinschaft born-to-swim e.V.  insgesamt 160 Kursplätze organisiert, welche jeweils zur Hälfte darauf ausgelegt sind, das Seepferdchen oder das Bronzeabzeichen zu erlangen.

„In den vergangenen Jahren ist es immer wichtiger geworden, solche Angebote zu schaffen. Viele Kinder erlernen gar nicht oder erst spät, richtig zu schwimmen. Die Corona-Pandemie mit geschlossenen oder eingeschränkten Schwimmbädern hat diese Situation zusätzlich verschärft. Das Programm kann hier erfolgreich gegensteuern“, sagt Swen Möser, Leiter des Dormagener Sportservices. Dabei arbeiten die einzelnen Organisationen Hand in Hand. Die Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft Dormagen mbH (SVGD) stellt die Wasserzeiten. Der Sportservice unterstützt durch Kostenübernahme eines zusätzlichen Schwimmausbilders und die Sportgemeinschaft born-to-swim stellt fünf Schwimmhelfende für die Ausbildung. Finanzielle Unterstützer des Programms „NRW kann schwimmen“ sind das Ministerium für Schule und Bildung NRW, die Sportabteilung der Staatskanzlei, die Unfallkasse NRW, die AOK Rheinland/Hamburg, die AOK Nordwest und der Landessportbund NRW. Durch diese breite Mitwirkung liegen die Kosten für den zehn Unterrichtsstunden umfassenden Kurs bei nur zehn Euro.


20.07.2022 – 10:27

Theatersommer geht mit Komödie und 1970er-Show weiter

Mit einer „himmlischen“ Komödie und einem Comedy-Abend rund um die 1970er-Jahre geht der Theatersommer Knechtsteden am zweiten Juli-Wochenende weiter.

Das heimische Galerietheater feiert seine nächste Premiere am Freitag, 29. Juli, um 20 Uhr in der Theaterscheune. Im Mittelpunkt der rasanten Komödie „Wer glaubt schon an Engel?“ steht Eleanor Rheingold. Die rüstige Dame würde ihr Sohn gerne in einer Senioren-Residenz unterbringen. Doch die pfiffige Eleanor möchte sich keinesfalls kampflos ihrem Schicksal ergeben und dreht mächtig auf. Auch Todesengel Charles, der sie bereits erwartet, muss sich Eleanors Lebensenergie beugen und ihr drei letzte Wünsche erfüllen. Die haben es in sich und stellen Eleanors Leben noch einmal gehörig auf den Kopf. Die Gäste erwartet ein „himmlisches“ Vergnügen mit einem überaus irdischen Himmelsboten, der einer guten Zigarre nie abgeneigt ist.

Wer Michael Steinke mit Pril-Blumen und den 1970er-Jahren verbindet, hat eines: Recht! In seinem Programm „Brause, Sex & Discofox“ begibt sich die sprechende Mustertapete am Samstag, 30. Juli, um 20 Uhr in der Theaterscheune auf eine Spurensuche. Die bringt den Mittvierzigern und plus im Publikum längst verdrängte Erinnerungen zurück und liefert den Jüngeren vielleicht die eine oder andere Erklärung, warum ihre Eltern so wurden, wie sie sind. Der „George Clooney der deutschen Comedy“ garantiert einen witzigen Abend der Erinnerungen. Gesangsstark, spontan und kurzweilig. Steinkes Erkenntnis: Früher war nicht alles besser, aber alles länger her. Karten für diese Abende und für alle anderen Vorstellungen im Theatersommer Knechtsteden gibt es in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 58 in Dormagen, und über den städtischen Ticket-Shop dormagen.reservix.de. Fragen beantwortet das Kulturbüro-Team telefonisch unter 02133 257 338.


19.07.2022 – 15:01

Einsatzreicher Wochenauftakt für die Dormagener Feuerwehr

Am Montag, 18. Juli, musste die Feuerwehr Dormagen zu acht Einsätzen ausrücken. Gegen 10.15 Uhr wurde die Feuerwehr zu einer größeren Ölspur im Bereich der Haberlandstraße/Konrad-Adenauer-Straße alarmiert. Dort hatte ein Bus massiv Hydrauliköl verloren und über eine längere Strecke verteilt. Zum Schutz der Verkehrsteilnehmenden sowie der Umwelt sperrten die Einsatzkräfte die Haberlandstraße von der Kreuzung Zonser Straße bis zur Konrad-Adenauer-Straße für rund zwei Stunden ab. Zudem wurde ein Spezialunternehmen zur Reinigung der Straße beauftragt.

Im Anschluss wurde die Feuerwehr zu einem Brand auf einem Bauernhof in Nievenheim gerufen. Dort brannte ein Misthaufen auf einer rund 25 Quadratmeter großen Fläche. Das Feuer war bei Eintreffen kurz davor, auf einen angrenzenden Verschlag überzugreifen. Die Wehrleute verhinderten durch schnelles Eingreifen eine Ausbreitung des Feuers und löschten den Brand. Für das nötige Löschwasser wurde mit Tanklöschfahrzeugen ein Pendelverkehr vom nächsten Hydranten eingerichtet. Der Einsatz war nach etwa drei Stunden beendet.

Parallel dazu kam es zu einem weiteren Brand in Nievenheim. Auf der Neusser Straße geriet während der Fahrt ein Auto in Brand. Der Fahrer stellte das Fahrzeug auf dem Gelände einer Tankstelle neben einer Zapfsäule ab. Durch die Nähe zur bereits bestehenden Einsatzstelle konnte schnell ein Löschfahrzeug herangezogen werden. Vor dem Eintreffen der Feuerwehr war das Fahrzeug bereits durch den Fahrer und Tankstellenpersonal mittels eines Feuerlöschers gelöscht worden. Die Feuerwehr schob daraufhin das Fahrzeug aus dem Bereich der Zapfsäulen, um Nachlöscharbeiten durchzuführen. Darüber hinaus war die Feuerwehr in weitere kleinere Einsätze involviert. Im Einsatz waren die Löschzüge Hauptamt, Nievenheim, Hackenbroich, Delhoven, Straberg, Gohr, Stürzelberg sowie der Rettungsdienst der Feuerwehr Dormagen.


19.07.2022 – 08:40

Teilabschnitt der Blücherstraße ab 1. August gesperrt Aufgrund von Asphaltarbeiten und der Erneuerung der Fahrbahndecke wird die Blücherstraße in Dormagen-Mitte ab Montag, 1. August, zwischen der Moltkestraße und der Gneisenaustraße gesperrt. Bis zur Baustelle aus Richtung Hardenbergstraße ist eine Zufahrt möglich. Der Anlieger- und Rettungsverkehr kann bis auf einen Tag aufrechterhalten werden. Die Umleitung ist über die Moltkestraße – Friedrich-Ebert-Straße – Gneisenaustraße beschildert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 9. August.


18.07.2022 – 15:08

Bereich Soziales Wohnen mittwochs bis Ende der Sommerferien geschlossen

Der Produktbereich Soziales Wohnen im Fachbereich Integration bleibt mittwochs bis zum Ende der Sommerferien für den Publikumsverkehr geschlossen. Betroffen sind die Tage 20. Juli, 27. Juli und 3. August. Die Schließungen sind notwendig, um an diesen Tagen Arbeitsrückstände abzuarbeiten, die im Zuge der Aufnahme von ukrainischen Schutzsuchenden entstanden sind. An allen anderen Wochentagen ist der Bereich wie gewohnt erreichbar: montags, dienstags und freitags von 8.30 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 18 Uhr.


18.07.2022 – 14:40

Bürgerbudget: Sechs ehrenamtliche Projekte haben erforderliche Stimmenzahl erreicht

Die Stimmabgabe für gemeinnützige Projektvorschläge ist abgeschlossen – jetzt geht das neue Bürgerbudget der Stadt Dormagen in die nächste Runde. Freuen können sich sechs Vereine und ehrenamtliche Initiativen, die beim so genannten „Gemeinwohlcheck“ die erforderliche Anzahl von Unterstützerinnen und Unterstützern erreichten. Bei den größeren Vorhaben in der Kategorie über 25.000 Euro konnte sich die TG Stürzelberg mit ihrem Vorschlag für neue Kinderspielgeräte zum Klettern und Rutschen auf der ehemaligen Faustballwiese im Rheindorf durchsetzen. Auch der Heimatverein Nievenheim-Ückerath konnte die Mindestanzahl von 500 Stimmen für eine künstlerisch gestaltete „Nievering-Skyline“ im südlichen Kreisverkehr an der L 380 deutlich überschreiten.

In der Projektkategorie bis 25.000 Euro nahmen der Förderverein Jugend- und Sozialarbeit Straberg und die gemeinnützige FreiwilligenAgentur Dormagen die Hürde von 250 Stimmen. Für Straberg soll ein E-Lastenfahrrad angeschafft werden, das sich die Menschen ähnlich wie den Walddorf-Bus gegen eine kleine Gebühr ausleihen können. Die FreiwilligenAgentur der evangelischen Diakonie will dagegen zusammen mit dem Caritasverband und dem ADFC Dormagen dauerhaft eine Rikscha anschaffen, mit der ältere oder behinderte Menschen eine schöne Ausflugsfahrt durch Dormagen erleben können. In einer zweimonatigen Testphase konnte hierfür ein Pool von ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern gewonnen werden.

Bei kleineren Vorhaben bis 3.000 Euro absolvierte die Theodor-Angerhausen-Grundschule mit ihrem Vorschlag zur künstlerischen Verschönerung des Schulhofs gemeinsam mit den Kindern und einer Graffiti-Künstlerin erfolgreich den Gemeinwohlcheck. Dies gilt ebenso für die City-Offensive Dormagen, die eine Karte zu barrierefreien und inklusionsfreundlichen Angeboten in der Innenstadt plant.

Nicht die erforderliche Stimmenzahl erreichten der TuS Germania Hackenbroich mit seiner Initiative für einen Streetsoccer-Court und die Funkamateure des Dormagener Ortsverbands G 21, die den Aufbau eines neuen Funknetzwerks für Krisenfälle vorgeschlagen hatten.

„Allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an den Projektideen beteiligt haben, gilt ein großes Dankeschön für den schon gezeigten Einsatz und die Bereitschaft, ihre Vorschläge im Regelfall auch selbst ehrenamtlich zu verwirklichen“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Anerkennung haben insbesondere auch die Initiativen verdient, die diesmal nicht die nötige Stimmenzahl erreicht haben.“ Nach Abschluss des Gemeinwohlchecks wird sich die Verwaltung mit den Projektverantwortlichen in Verbindung setzen, um mit ihnen die konkrete Umsetzung der Vorhaben zu besprechen. Am Ende entscheidet der Stadtrat über die Mittelvergabe aus dem Bürgerbudget. Insgesamt 100.000 Euro stehen in diesem Jahr zu Verfügung. Die bisher geschätzten Gesamtkosten aller Projekte belaufen sich auf 96.300 Euro.


18.07.2022 – 11:54

Bahn frei für Knut: Kindertheater in der Theaterscheune

Eine amüsante Geschichte um einen kleinen Jungen und seinen außergewöhnlichen tierischen Freund präsentiert das städtische Kulturbüro im Rahmen des Theatersommers. „Bahn frei für Knut“ heißt das Figurentheaterstück am Sonntag, 7. August, um 15 Uhr in der Theaterscheune Knechtsteden. Das Stück mit den originellen Figuren dauert etwa 45 Minuten und ist für Familien mit Kindern ab vier Jahren gedacht.

Zum Inhalt: Der kleine Rudi begegnet beim Angeln einem Elch. Knut, der Elch, wird zu seinem besten Freund. Aber wird der aufgeweckte Rudi das neue Haustier auch behalten dürfen? Die Antwort gibt das beliebte Seifenblasen-Figurentheater in der Theaterscheune. Karten sind im Vorverkauf günstiger als an der Tageskasse und zum Preis ab sechs Euro online über die Webseite dormagen.reservix.de und in der City-Buchhandlung an der Kölner Straße 58 in Dormagen erhältlich. Weitere Infos erteilt das Kulturbüro-Team telefonisch unter 02133 257 338.


18.07.2022 – 10:28

Trödelverkauf am 23. Juli vor der Stadtbibliothek

Am Samstag, 23. Juli, veranstaltet die Stadtbibliothek wieder einen „Trödelverkauf“ auf der Terrasse der Bibliothek. Zur Auswahl stehen Jugend- und Spannungsromane, Reiseführer, Sach- und Kinderbücher sowie auch CDs, DVDs und Gesellschaftsspiele, die aus dem Bestand der Stadtbibliothek aussortiert wurden. Für einen Preis von fünf Euro können mitgebrachte Beutel eigenständig mit den genannten Medien gefüllt werden. Für zwei Euro können auch Stoffbeutel der Stadtbibliothek erworben werden. Bei schlechtem Wetter informiert die Stadtbibliothek kurzfristig auf ihrer Facebook-Seite über eine eventuelle Absage. Weitere Informationen gibt es unter www.stadtbibliothek-dormagen.de.


15.07.2022 – 12:30

Rußrindenkrankheit: Sieben Bäume in Grünanlage müssen entfernt werden

In der kommenden Woche müssen im Beethovenpark zwischen der Haberlandstraße und der Beethovenstraße sieben Bäume entfernt werden. Bei einer Kontrolle ist Mitarbeitern der Technischen Betriebe (TBD) aufgefallen, dass die Bäume von der Rußrindenkrankheit und anderen Pilzarten befallen sind. „Leider sind die Schäden bereits so massiv, dass die Bäume kurzfristig aus Sicherheitsgründen entfernt werden müssen“, erklärt TBD-Mitarbeiter Jens Wolf. Die Maßnahmen stehen in keinem Zusammenhang mit den Baumaßnahmen im Beethovenquartier.

Bereits seit mehreren Jahren bereiten Baumkrankheiten wie die Rußrindenkrankheit im Stadtgebiet von Dormagen große Probleme. Insbesondere die Trockenheit der vergangenen Jahre gilt als auslösender Faktor für das vermehrte Auftreten der Erkrankung an den Bergahornbäumen.

Zu Beginn der Erkrankung beginnen die Äste der Baumkrone zu welken und schließlich abzusterben. Zudem können schwarze Flecken im unteren Bereich des Stammes sichtbar werden. Im fortgeschrittenen Stadium blättert oftmals die Rinde an der Stammbasis ab. Dabei wird auf dem Holz ein schwarzer, rußartiger Belag sichtbar, auf dem sich die Pilzsporen befinden. Die Sporen können beim Menschen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Zudem werden die Bäume teils innerhalb von wenigen Wochen morsch und sind umsturzgefährdet.

Von der Trockenheit betroffen sind im Beethovenpark aber auch Buchen und Birken – letztere beispielsweise können durch ihr flaches Wurzelwerk nicht genügend Wasser über den Boden aufnehmen und sind eigentlich auf die Bewässerung durch den Regen angewiesen. Um das Baumsterben auszugleichen, pflanzen die Mitarbeitenden der TBD immer wieder neue Bäume. Dabei orientieren sie sich an der Liste der so genannten Zukunftsbäume. Diese sind resistenter gegen Schädlinge und kommen besser mit den klimatischen Bedingungen zurecht. Bewährt haben sich Resister-Ulmen, Amberbäume, Eisenholzbäume und Hopfenbuchen.


15.07.2022 – 11:05

Ferienprogramm: Teilnehmerinnen präsentieren „Klimakunst“ in der Stadtbibliothek

Von Montag bis Mittwoch, 11. bis 13. Juni, fand in der Stadtbibliothek der Kulturrucksack-Workshop „Klimakunst“ statt. Die sechs Teilnehmerinnen im Alter von zehn bis 14 Jahren erarbeiteten an den drei Tagen gemeinsam mit Autorin Andrea Rings Ideen für Comics und Kunstwerke, die mithilfe von Tablets umgesetzt wurden.

„Die Idee des Workshops war, dass die Kinder und Jugendlichen eigenständig Problemfelder des Klimawandels erkennen und ihren Gefühlen und Meinungen dazu künstlerisch Ausdruck verleihen. Das hat wirklich hervorragend funktioniert“, sagt die Leiterin des Workshops, Andrea Rings.

Dabei entstanden insgesamt 33 Kunstwerke, die den Eltern der jungen Künstlerinnen am 14. Juli in der Stadtbibliothek präsentiert werden konnten. Die Bilder und Comics werden im Anschluss in einem eigenen Heft abgedruckt, von dem einige Exemplare in der Bibliothek ausliegen werden. Stattgefunden hatte der Workshop im Rahmen des KulturrucksacksNRW, einem Förderprogramm des Landesministeriums für Kultur und Wissenschaft. Neben dieser Veranstaltung bietet die Stadtbibliothek Dormagen weitere spannende Workshops für Kinder und Jugendliche an. Diese sind, wie auch Veranstaltungen weiterer Partnerorganisationen, unter www.dormagen.de/ferienprogramm zu finden.


15.07.2022 – 09:00

Seniorenbesuchsdienst Dormagen sucht ehrenamtlich Mitwirkende

Ältere Menschen vor Einsamkeit bewahren, sie besuchen, sich unterhalten, zusammen spazieren oder Spiele machen, um die geistige Aktivität anzuregen: Das sind die Ziele des neuen Seniorenbesuchsdienst Dormagen. Gemeinsam wollen die FreiwilligenAgentur der evangelischen Diakonie, das Caritas-Mehrgenerationenhaus und die Seniorenbeauftragte der Stadt Dormagen diese ehrenamtliche Initiative ins Leben rufen. Am Mittwoch, 17. August, um 18 Uhr sind alle Interessierten zu einer Auftaktveranstaltung in der Kulturhalle an der Langemarkstraße 1-3 eingeladen.

„Der Seniorenbesuchsdienst kann ein wichtiger Beitrag sein, um ältere Menschen daheim in ihrer gewohnten Umgebung zu unterstützen. Das Angebot soll sich aber auch an Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeheime richten, soweit hier noch keine ehrenamtlichen Hilfen vorhanden sind oder noch zusätzlicher Bedarf besteht“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Die Heimleitungen werden deshalb ebenfalls zu der Auftaktveranstaltung eingeladen.

Barbara Funda von der FreiwilligenAgentur Dormagen ergänzt: „Die ersten Helferinnen und Helfer haben sich erfreulicherweise bereits für unser Projekt gefunden. Wir werden alle Mitwirkenden selbstverständlich auf ihre Aufgabe vorbereiten und regelmäßig in Form von Treffen und Weiterbildung begleiten.“ Anmeldungen zu der Auftaktveranstaltung sind telefonisch unter 02133 539 220 oder per E-Mail an freiwilligenagentur-dormagen@t-online.de möglich. Wer jetzt schon Lust hat, das Projekt mitzuentwickeln, kann sich bei der FreiwilligenAgentur Dormagen unter den gleichen Kontaktdaten melden.


14.07.2022 – 11:28

Dormagener Standesamt am Montag, 18. Juli geschlossen

Aus krankheitsbedingten Gründen bleibt das Standesamt der Stadt Dormagen am Montag, 18. Juli, geschlossen. Die für diesen Tag bereits vereinbarten Trauungen finden wie geplant statt. Ab Dienstag, 19 Juli, hat das Standesamt zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Diese sind:

montags, dienstags, mittwochs und freitags von 8.30 bis 12 Uhr, donnerstags von 14 bis 18 Uhr.


14.07.2022 – 11:03

Big Band der Bundeswehr kommt am 23. August nach Dormagen

Swing, Rock und Pop für die gute Sache: Bereits seit mehr als 50 Jahren begeistern die Musikerinnen und Musiker der Big Band der Bundeswehr mit ihrer greifbaren Spielfreude – und das stets zugunsten einer gemeinnützigen Sache. Am Dienstag, 23. August, kommt das Musikensemble nun erstmals nach Dormagen. Ab 20 Uhr spielt das bekannte Orchester auf dem Rheintorparkplatz in Zons ein Open-Air-Konzert für bis zu 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Ermöglicht wird das Konzert von der städtischen Musikschule mit Unterstützung der Bürgerstiftung, des Lions Clubs und des Rotary Clubs. Zudem unterstützen die Sparkasse und Currenta die Veranstaltung.

„Die Big Band der Bundeswehr steht für moderne Unterhaltungsmusik der Extraklasse. Wir freuen uns daher besonders, dass wir neben den jährlichen Festivals ‚Alte Musik‘ und ‚Musik aus Dormagen‘ in diesem Jahr einen weiteren großen musikalischen Auftritt in unserer Stadt präsentieren können“, sagt Kulturdezernent, Dr. Torsten Spillmann.

Die Big Band der Bundeswehr unter der Leitung von Timor Oliver Chadik zählt gleich aus mehreren Gründen zu den ungewöhnlichsten Show- und Unterhaltungsorchestern Deutschlands. So sticht das Ensemble vor allem hinsichtlich ihres Auftretens und Sounds im Vergleich zu klassischen Big-Band-Besetzungen deutlich hervor. Denn gewöhnliche Marsch- und Orchesterliteratur sind hier Fehlanzeige. Darüber hinaus gibt es kein zweites Show- und Unterhaltungsorchester, das mit einer derart hochmodernen, multimedial aufbereiteten und damit einzigartigen Bühnenshow durch Deutschland und die Welt reist. Eine zehnköpfige Technikcrew verbringt das bis zu 70 Tonnen umfassende Material am Veranstaltungstag nach Zons. Eine zehn mal sechs Meter große LED- Wand gehört ebenso dazu, wie das passende Showlicht, Beschallung, Kameras, Mikrofone, Bühnenteile, Instrumente, die gesamte Ton- und Technikbetreuung und vieles mehr.

Seit ihrer Aufstellung 1971 spielt die Big Band der Bundeswehr ohne Gage. Mit den Eintrittsgeldern von bislang weit über 20 Millionen Euro wird seit dem ersten Tag Menschen in Not geholfen. Der Erlös des Dormagener Konzertes soll der Tafel Dormagen und deren Neubau an der Bürger-Schützen-Allee zugutekommen. „Nicht zuletzt der Ukraine-Krieg und dessen unmittelbare Auswirkungen auf Dormagen haben gezeigt, wie wertvoll und wichtig die Arbeit der Tafel ist. Daher ist jeder Euro, der im Rahmen des Konzertes für das neue Gebäude der Einrichtung gesammelt wird, sehr gut angelegt“, sagt Ellen Schönen, Fachbereichsleiterin Bildung, Kultur und Sport. Der Eintritt ist frei. Kleine und große Spenden, die dem Neubau der Tafel Dormagen zugutekommen, sind erwünscht. Aufgrund des Konzertes ist der Rheintorparkplatz am 23. August für Fahrzeuge nicht nutzbar.

13.07.2022 – 15:45

Zehntes Siegel erweitert die Auszeichnungspalette der Stadt Dormagen

Die Bertelsmann-Stiftung hat jetzt der Stadt Dormagen offiziell das Qualitätssiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ verliehen. Damit ist Dormagen um eine weitere Auszeichnung reicher. Insgesamt hat die Stadt nun zehn Siegel aus verschiedenen Bereichen vorzuweisen. Eine Übersicht der Auszeichnungen sind an der neuen Siegelwand am Neuen Rathaus zu sehen.

„Die zehn Auszeichnungen verdeutlichen das große Engagement, das bei der Stadt Dormagen in vielfältiger Weise tagtäglich gelebt wird und wofür wir uns in der Stadt stark machen. Es ist eine breite Palette von Themen –von Familienfreundlichkeit über Verkehr und Mobilität, Klimaschutz und Nachhaltigkeit bis hin zu Antirassismus“, erläutert Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Die neueste Auszeichnung ist ein weiterer Beleg der Stadt Dormagen als familienfreundlicher Arbeitgeber. Bereits seit zehn Jahren ist die Stadt Dormagen zudem Mitglied im Unternehmensprogramm „Erfolgsfaktor Familie“, welches vom Bundesfamilienministerium zusammen mit den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft und dem Deutschen Gewerkschaftsbund initiiert wurde. Es fungiert als Informations- und Austauschplattform zwischen Unternehmen.

Die älteste Mitgliedschaft besteht bereits seit 27 Jahren. Im Jahr 1995 trat die Stadt Dormagen dem sogenannten „Klima-Bündnis“ bei, in welchem sich mehr als 1.800 Kommunen aus 27 Ländern zu einer kontinuierlichen Reduktion der eigenen Treibhausgase verpflichtet haben.

Ein Siegel, auf das die Stadt besonders stolz ist, ist die Auszeichnung als „Kinderfreundliche Kommune“. Seit 2020 darf die Stadt diese Auszeichnung tragen. Sie wird gemeinsam von UNICEF und dem Deutschen Kinderhilfswerk vergeben, um Städte und Kommunen auszuzeichnen, die sich in besonderem Maße um die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention bemühen. Beispiele für diese Bemühungen sind das Kinderparlament, welches in Dormagen bereits seit 25 Jahren existiert oder das „Dormagener Modell“, mit welchem die Stadt deutschlandweit eine Vorreiterrolle in der Prävention von Gewalt an Kindern einnimmt.

„Die Auszeichnung als kinderfreundliche Kommune ist eine besondere Bestätigung der bislang geleisteten Arbeit in Dormagen. Zugleich wissen wir, dass wir noch mehr tun können. Wir sind motiviert und ambitioniert, die Situation unserer Kinder noch weiter zu verbessern“, sagt Lierenfeld.

Die Mitgliedschaft im Netzwerk „Global Nachhaltige Kommune in NRW“ (GNK NRW) zielt auf das Thema Nachhaltigkeit ab. Als eine von 39 Modellkommunen erarbeitet die Stadt im Netzwerk eigene Strategien im Kontext der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und der globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung. Zusätzlich engagiert sich die Stadt als „Fairtrade-Town“ und fördert so seit 2017 mit vielen Organisationen im ganzen Stadtgebiet den fairen Handel auf kommunaler Ebene. Ein Projekt, das aus dieser Mitgliedschaft entstanden ist, ist der Regio-Faire-Einkaufsführer, der im Vorjahr erschienen ist und Tipps und Tricks zum fairen Konsum in Dormagen bietet.

Im Bereich Verkehr und Mobilität ist die Stadt in zwei unterschiedlichen Netzwerken beziehungsweise Arbeitsgemeinschaften Mitglied. Bereits seit 1999 engagiert sich die Stadt in der AGFS, der „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise Nordrhein-Westfalen e.V.“. Darüber hinaus ist sie seit März 2020 auch im „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ vertreten, um sich gemeinsam mit anderen Kommunen und Partnerorganisationen im Sinne einer moderne Verkehrswende auszutauschen. Zwei weitere Siegel honorieren das Engagement der Stadt Dormagen im Bereich Vielfalt und Antirassismus. So trägt die Stadt bereits seit 2009 das Siegel der Bundesinitiative „Ort der Vielfalt“. Seit 2018 ist Dormagen Mitglied in der ECCAR, der „European Coalition of Cities against Racism“, und setzt sich für die Durchsetzung des 10-Punkte-Plans ein, welcher zum Beispiel mehr Beteiligung und eine bessere Aufklärungsarbeit in den Themen Diskriminierung und Rassismus einfordert.

13.07.2022 – 12:18

Bürgerversammlung zu Baumaßnahmen an der L36 am 21. Juli in Straberg

Die Stadt Dormagen lädt für Donnerstag, 21. Juli um 18 Uhr ins Schützenhaus Straberg zu einer Bürgerversammlung ein. Dort soll über die Baumaßnahmen, des Landesbetriebes Straßenbau NRW an der L36, informiert werden. Bereits seit dem 21. Juni laufen die Baumaßnahmen des Landesbetriebes Straßenbau NRW zwischen Südstraße und Ortseingang Straberg. Ab August sollen die Arbeiten im Stadtteil Straberg beginnen.

„Da mit den Maßnahmen leider einige unvermeidliche Einschränkungen einhergehen, wollen wir die Bürgerinnen und Bürger vorab umfassend informieren“, sagt Jürgen Grunewald, Leiter des Ordnungsamtes.

Mit Beginn der Arbeiten in Straberg werden Parkflächen wegfallen. Während des Schützenfestes selbst ruhen die Baumaßnahmen, sodass keine Einschränkungen bei den Feierlichkeiten zu erwarten sind. Die Arbeiten in Straberg dauern voraussichtlich bis zum Ende des Jahres an. Allerdings dauern die gesamten Baumaßnahmen des Landesbetriebes Straßenbau NRW voraussichtlich bis Februar. Weitere Informationen zu den Baumaßnahmen und zum Bürgerdialog gibt es auf der Webseite der Stadt unter www.dormagen.de/baumassnahmen.

13.07.2022 – 11:11

Theatersommer: Zwei Comedy-Abende mit Spaß-Garantie zum Auftakt

Zwei mitreißende Comedy-Abende mit Niveau und Spaß-Garantie präsentiert das städtische Kulturbüro zum Auftakt des Theatersommers Knechtsteden. Die beliebte Sommerreihe in der Theaterscheune eröffnet Jens Heinrich Claassen am Freitag, 22. Juli, um 20 Uhr. Im Gepäck hat der auch aus NightWash und dem Quatsch Comedy Club bekannte Künstler sein aktuelles Programm „Ohne Liebe rostet nichts“.

Jens Heinrich Claassen ist mittlerweile Mitte 40, immer noch Single, wohnt wieder bei seiner Mutter und seine besten Freunde sind nach wie vor seine Kuscheltiere. Als sein Herz mal wieder gebrochen wird und ihm seine Mutter im selben Augenblick schreibt, dass sie jetzt einen neuen Freund habe, da reicht es ihm. Es muss sich was ändern! Mit viel Humor und viel Musik nimmt der preisgekrönte Komiker sein Publikum mit auf die Reise in den Kampf gegen aufkeimende Torschlusspanik.

„Respekt“ heißt das aktuelle Programm, mit dem Dagmar Schönleber am Samstag, 23. Juli, um 20 Uhr in der Theaterscheune gastiert. Alle fordern ihn, niemand hat ihn zu verschenken, und angeblich ist er nicht käuflich: Respekt. Aber wer hat ihn wirklich verdient? Kabarettistin und Schlachtplatten-Mitglied Dagmar Schönleber zeigt, dass die beste Aussicht nicht von der Wetterlage abhängt, sondern von einem klaren Kopf. Ein Abend zwischen Anstand und Aufstand, Etikette und Ekstase, Knigge und Knast. Dabei gilt: Die Lebensweisheiten sind frei, während die Gitarre Akkordarbeit leistet. Respekt! Karten für diese Abende und für alle anderen Vorstellungen im Theatersommer Knechtsteden gibt es in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 58 in Dormagen, und über den städtischen Ticket-Shop dormagen.reservix.de. Fragen beantwortet das Kulturbüro-Team telefonisch unter 02133 257 338.

12.07.2022 – 11:45

Halbzeit bei Sport im Park: Das kostenlose Fitnessprogramm geht noch bis Oktober – Interessierte sind herzlich willkommen

Das kostenlose Fitness-Angebot „Sport im Park“ der Stadt Dormagen ist im Mai gestartet. Viele Sportbegeisterte trainieren seit Wochen unter freiem Himmel in verschiedenen Fitness-Kursen. Diese werden noch bis Oktober angeboten. Der Einstieg in die laufenden Kurse ist jederzeit möglich: kostenlos, unverbindlich und ohne vorherige Anmeldung. Diesmal mit im Programm sind unter anderem Zumba, Taiso, Qi Gong, Burn & Tone und ein Cross Workout.


Wer mitmachen möchte, benötigt bequeme Sportkleidung, ein Handtuch, eine Sport- oder Isomatte sowie ausreichend Getränke. Es wird darauf hingewiesen, dass vor Ort keine Toiletten und keine Umkleide- oder Duschmöglichkeiten vorhanden sind. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Kurzfristige Absagen von Angeboten sind möglich. Diese werden über den städtischen Facebook-Kanal kommuniziert. An Feiertagen finden keine Kurse statt. Es gelten die Regelungen der jeweils aktuellen Corona-Schutzverordnung.

Das sind die Termine von Sport im Park (Mai bis Oktober):

Zumba mit Yoleida Hommen:

dienstags 17 bis 18.30 Uhr (Treffpunkt Parkplatz Beethovenstraße)

donnerstags 17 bis 18.30 Uhr (Treffpunkt Parkplatz Beethovenstraße) 

samstags 10.30 bis 12 Uhr (Geopark Tannenbusch)

Taiso mit Leonie Beyersdorf (Mai bis Juli):

samstags 10 bis 11.30 Uhr (Heidestation Zons)

Thai Chi mit Manuela Pohl (30. Mai bis 31. August):

montags 18 bis 19.30 Uhr (Geopark Tannenbusch)

Qi Gong mit Manuela Pohl (30. Mai bis 31. August):

donnerstags 18 bis 19.30 Uhr (Geopark Tannenbusch)

samstags 10 bis 11.30 Uhr (Treffpunkt Parkplatz Beethovenstraße)

Burn & Tone mit Mareen Meuter:

montags 18 bis 19.30 Uhr (Heidestation Zons)

donnerstags 18 bis 19.30 Uhr (Heidestation Zons)

Chen Taichiquan mit Robert Tempel:

mittwochs 15 bis 16.30 Uhr (Treffpunkt Parkplatz Beethovenstraße)

Cross Workout mit Kevin Schoenen (ab 15. Mai):

Sonntags 10 bis 11.30 Uhr (Heidestation Zons) Alle Infos und das gesamte Sportprogramm gibt es im Internet unter www.dormagen.de/sport-im-park. Wer weitere Ideen zum Kursangebot hat, kann diese dem städtischen Sportservice per E-Mail an tatjana.rueber@stadt-dormagen.de schicken.

11.07.2022 – 14:40

Festival Zons: Künstler und 3.500 Gäste zeigten sich von der Freilichtbühne begeistert

3.500 Gäste bei den sechs Vorstellungen im Rahmen des 2. Zonser Kabarett- und Comedy-Festivals sorgten für zufriedene Gesichter im städtischen Kulturbüro. „Künstler und Zuschauende zeigten sich gleichermaßen sehr begeistert von der Freilichtbühne und ihrer besonderen Atmosphäre“, konstatierte Kulturbüro-Leiter Olaf Moll.

Lisa Eckhart, Michael Mittermeier, Olaf Schubert, Bernd Stelter und Kinderstar „herrH“, die alle erstmals in der Zollstadt gastierten, schlugen in die gleiche Kerbe. „Das ist eine Mega-Location hier in Zons. Viele Leute, aber trotzdem herrscht Wohnzimmer-Atmosphäre“, brachte es Michael Mittermeier auf den Punkt. Jürgen B. Hausmann, der zum zweiten Mal in Folge vor ausverkauften Rängen begeisterte, sah es ähnlich. „Zons ist in unserem Tourplan ein Highlight. Es macht so richtig Spaß, hier vor dieser tollen Kulisse zu spielen“, befand der Stimmungsgarant.

Die Gäste waren aus weiten Teilen Nordrhein-Westfalens und sogar aus Frankfurt zu den Vorstellungen nach Zons gereist. Bis nach Dortmund, Hamm, Bochum, Aachen und in die Eifel konnte das Kulturbüro Karten verkaufen. Die Zuschauenden nahmen auf komplett neuen Sitzbänken Platz. Glück hatten die Organisatoren mit dem Wetter. An allen sechs Tagen herrschten optimale Open-Air-Bedingungen.

Einziger Wermutstropfen waren die beiden Vorstellungen mit dem Kom(m)ödchen-Ensemble und Florian Schroeder, die unter anderem wegen Corona-Infektionen abgesagt werden mussten. Das 2. Zonser Kabarett- und Comedy-Festival wurde von der VR Bank eG, dem Chempark und dem Rheinischen Anzeiger unterstützt. Das Festival-Programm für die dritte Auflage vom 24. Juni bis voraussichtlich 2. Juli im kommenden Jahr auf der Freilichtbühne steht weitgehend fest. Unterschrieben sind bereits die Verträge mit Jürgen B. Hausmann für den 26. Juni 2023 und Kindermusiker Volker Rosin für den 2. Juli 2023. Das detaillierte Programm stellt das städtische Kulturbüro im Herbst vor.

11.07.2022 – 10:39

18 Sanierungsmaßnahmen an Dormagener Schulen stehen in den Ferien an

Die Stadt Dormagen nutzt die Zeit in den Sommerferien für zahlreiche Sanierungsmaßnahmen an den Schulen. Insgesamt führt der städtische Eigenbetrieb an zehn verschiedenen Gebäuden 18 Maßnahmen durch. Die Kosten belaufen sich auf mehr als eine halbe Million Euro.

Die umfangreichste Maßnahme ist die Sanierung eines OGS-Traktes der Erich-Kästner-Grundschule, in der durch einen Wasserschaden im Erdgeschoss erhebliche Schäden entstanden sind. Die Umbaumaßnahmen umfassen neben einer vollständigen Erneuerung des Estrichbodens auch die Trockenbauwände und Decken. Letztere werden in einer Massivbauweise neu errichtet, um sie langlebiger und widerstandsfähiger zu machen. Weiterhin wird das Rohrsystem erneuert und künftig flurseitig vor den Wänden verlaufen, sodass eine bessere Wartung der Rohre möglich ist. Ebenfalls wird die Beleuchtung mit energiesparenden LED-Leuchten ausgerüstet. Im Verwaltungstrakt werden die Toilettenanlage und das Lehrerzimmer jeweils etwa auf die doppelte Größe erweitert. Die Mensaküche zieht dafür vom Verwaltungstrakt in einen zweiten Trakt im Erdgeschoss. Dort entsteht zudem ein Sanitätsraum, der bislang in der Hausmeisterloge untergebracht war. Die vorhandenen Klassenräume bleiben in ihrer Größe bestehen. An vier verschiedenen Standorten, darunter die Tannenbuschschule in Straberg, die St.-Nikolaus-Schule in Stürzelberg, das Bettina-von-Arnim-Gymnasium und die Bertha-von-Suttner-Gesamtschule, nimmt der Eigenbetrieb Sanierungs- und Wartungsarbeiten an der Lüftung und Heizung sowie an der Netzwerkstruktur und an Kabelschächten vor. Darüber hinaus werden in den Grundschulen Straberg und Stürzelberg, dem Leibniz-Gymnasium, dem Bettina-von-Arnim-Gymnasium und der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule Klassen- sowie Verwaltungsräume saniert. In der Henri-Dunant-Grundschule in Delrath und der Mensa der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule werden zudem die Hebeanlagen sowie in der Tannenbuschschule Straberg der Heizkessel der Sporthalle erneuert.

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